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art karlsruhe
Eine Veranstaltung der

Yvonne Hohner Contemporary

Marienstraße 12, 76137 Karlsruhe
Deutschland

Ansprechpartner

Yvonne Hohner

Telefon
017661064566

E-Mail
office@yvonne-hohner-galerie.com

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Unsere Künstler

Künstlerdetails

Kategorie: one:artist show

Fahar – Prozess, Erinnerung und Raum

Fahar Al-Salih (*1964 in Belgrad) gehört zu den international wirkenden Künstlern, die in ihrer Arbeit kulturelle Identität, Erinnerung und Zugehörigkeit auf vielschichtige Weise erforschen. Geboren als Sohn eines irakischen Vaters und einer serbischen Mutter und aufgewachsen in Kuwait, führt sein Lebensweg durch Stationen in Wien, London und Dubai bis in seine heutige Doppelheimat Karlsruhe (Deutschland) und Bagdad (Irak). 

Sein Werk ist geprägt von der Frage nach „Zuhause“ – ein wiederkehrendes Thema, das sowohl aus persönlichen Erfahrungen mit Migration und gesellschaftlichen Umbrüchen als auch aus kollektiven Narrativen gewonnen wird. Durch dieses Spannungsfeld zwischen europäischen und arabischen Kulturräumen entwickelt Fahar eine künstlerische Sprache, die Brücken schlägt und Perspektiven verschiebt. 

Fahar arbeitet in einem vielfältigen, medienübergreifenden Spektrum: von malerischen Arbeiten über experimentelle Mosaik- und Objektserien bis zu skulpturalen und fotografischen Positionen. Seine frühere Beschäftigung mit islamischer Mosaikkunst spiegelt sich in zeitgenössischer Neuinterpretation, während jüngere Arbeiten stark symbolische und emotionale Dimensionen erkunden. 

In seinen Werken verbinden sich expressive Bildsprache, tiefe Symbolik und eine reflektierte Auseinandersetzung mit Themen wie Identität, Heimat und kollektiver Erinnerung. Die Arbeiten verlangen eine aufmerksame, sinnliche Begegnung und eröffnen vielschichtige Raum- und Bedeutungsdimensionen, die über persönliche Biografie hinaus auf universelle menschliche Erfahrungen verweisen. 

Gerne – hier ist ein einzelner, prägnanter Satz, der sich klar auf die Werkserie der One-Artist-Show bezieht und sich stilistisch in die Pressemitteilung einfügt:

In der One-Artist-Show wird die aktuelle Werkserie „Birds of Heaven” (2025) gezeigt, eine Weiterentwicklung des Zyklus „The PICKING of the UNRIPE FRUITS”, in der serielle Keramikarbeiten Erinnerung, Wiederholung und kollektiven Verlust in eine stille, räumliche Installation übersetzen.
Wenn du möchtest, formuliere ich dir auch:

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Kategorie: Gegenwartskunst

Tammam Azzam

Tammam Azzam (*1980, Damaskus) ist ein international renommierter zeitgenössischer Künstler syrischer Herkunft, der heute in Europa lebt und arbeitet. In seinem vielschichtigen Werk verbindet er digitale Bildbearbeitung, Fotografie, Installation, Malerei und konzeptuelle Ansätze, um die politischen, sozialen und humanitären Folgen von Krieg, Vertreibung und kulturellem Verlust zu reflektieren.

Internationale Aufmerksamkeit erlangte Azzam insbesondere mit seiner Werkserie Freedom Graffiti, in der er ikonische Motive der westlichen Kunstgeschichte – darunter Werke von Gustav Klimt, Francisco de Goya oder Henri Matisse – digital auf Fotografien zerstörter syrischer Architektur projiziert. Diese poetischen wie zugleich verstörenden Bildmontagen schaffen einen kraftvollen Dialog zwischen kulturellem Erbe und aktueller Gewalt, zwischen Schönheit und Zerstörung.

Azzams Arbeiten thematisieren Erinnerung, Identität und die Fragilität menschlicher Existenz in Zeiten politischer Umbrüche. Dabei vermeidet er plakative Anklage und setzt stattdessen auf eine visuelle Sprache von großer emotionaler Dichte, die universelle Fragen nach Freiheit, Heimat und Menschlichkeit aufwirft. Seine Kunst fungiert als Brücke zwischen persönlicher Erfahrung und kollektiver Geschichte.

Die Werke von Tammam Azzam wurden weltweit in Museen, Galerien und internationalen Ausstellungen gezeigt und befinden sich in bedeutenden privaten und öffentlichen Sammlungen. Auf der art karlsruhe stehen seine Arbeiten exemplarisch für eine zeitgenössische Kunst, die gesellschaftliche Realität reflektiert und zugleich eine eindringliche ästhetische Präsenz entfaltet.

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Kategorie: Gegenwartskunst

Ralph Kerstner

Ralph Kerstner ist ein deutscher zeitgenössischer Künstler, dessen Malerei sich durch eine intensive Auseinandersetzung mit Farbe, Struktur und Bildraum auszeichnet. Im Zentrum seines Werks steht die abstrakte Malerei, in der er Farbe nicht nur als visuelles Mittel, sondern als eigenständigen Träger von Atmosphäre, Bewegung und Emotion versteht.

Kerstners Arbeiten entstehen in einem prozesshaften, oft mehrschichtigen Aufbau. Durch Überlagerungen, Transparenzen und subtile Eingriffe entwickelt er Bildflächen von großer Tiefe und innerer Spannung. Dabei bewegt sich seine Malerei zwischen kontrollierter Komposition und bewusst zugelassenem Zufall – ein Spannungsfeld, das den Werken eine lebendige Offenheit verleiht.

Charakteristisch ist der sensible Umgang mit Farbräumen, die weder rein gestisch noch strikt geometrisch angelegt sind. Stattdessen entstehen Bildstrukturen, die Assoziationen zulassen und den Betrachtenden zu einer kontemplativen Wahrnehmung einladen. Kerstners Arbeiten entziehen sich einer eindeutigen Lesart und eröffnen vielmehr Erfahrungsräume, in denen Farbe, Licht und Materialität miteinander in Dialog treten.

Ralph Kerstner ist regelmäßig in Einzel- und Gruppenausstellungen vertreten. Seine Werke befinden sich in privaten Sammlungen und stehen exemplarisch für eine zeitgenössische abstrakte Malerei, die formale Klarheit mit emotionaler Tiefe verbindet. Auf der art karlsruhe zeigt er Positionen, die die anhaltende Relevanz der Malerei als offenes, experimentelles Medium unterstreichen.

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Kategorie: Gegenwartskunst

Maya Fenderl

Maya Fenderl ist eine zeitgenössische Künstlerin, die Keramik konsequent als skulpturales Medium versteht. Nach einer handwerklichen Ausbildung sowie Studien in Kunstpädagogik und Italianistik absolvierte sie ihr Diplom in Freier Kunst Keramik an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle. Diese vielfältigen Ausbildungs- und Erfahrungsräume prägen ihre künstlerische Praxis nachhaltig und verleihen ihren Arbeiten eine besondere formale und inhaltliche Offenheit.

Im Zentrum ihres Werks stehen großformatige keramische Plastiken, in denen die Vase als Ausgangspunkt und zugleich als bewusst hinterfragte Form erscheint. Fenderl löst das keramische Objekt aus funktionalen und traditionellen Zuschreibungen und entwickelt es zu einer körperlichen, widerständigen Skulptur. Ihre Arbeiten entstehen in einem intensiven, physischen Prozess des Aufbaus, Veränderns und Erweiter ns, in dem Material reagieren darf, Spuren trägt und Unvorhergesehenes zulässt.

Charakteristisch sind organisch wachsende Formen, die aus gedrehten, extrudierten und frei geformten Elementen zusammengesetzt sind. Farbe, Oberfläche und Struktur spielen dabei eine zentrale Rolle: matte und glänzende Flächen, starke Farbkontraste und differenzierte Texturen überlagern sich zu komplexen, spielerischen Einheiten. Form und Farbe sind in Fenderls Arbeiten untrennbar miteinander verbunden – erst durch die Farbigkeit erhält die Skulptur ihren spezifischen Ausdruck.

Maya Fenderls Werke sind bereits in renommierten öffentlichen Sammlungen vertreten, darunter die Neue Sammlung der Pinakothek der Moderne, München, sowie das Kunstmuseum Moritzburg Halle (Saale). Ihre Arbeiten stehen exemplarisch für eine junge Position, die Keramik als zeitgenössische Skulptur neu denkt und sich bewusst jenseits fester Kategorien bewegt.

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Kategorie: Gegenwartskunst

Pascale Klingelschmitt

Pascale Klingelschmitt ist eine französische Künstlerin, deren skulpturale Arbeiten sich mit den Prozessen der lebendigen Natur auseinandersetzen. In ihrer künstlerischen Praxis steht die Beobachtung von Wachstum, Veränderung und Metamorphose im Zentrum. Pflanzen, organische Strukturen und natürliche Verhaltensweisen dienen ihr dabei nicht als Vorbilder im illustrativen Sinne, sondern als Ausgangspunkt für eine eigenständige, zeitgenössische Bildsprache .

Klingerlschmitt arbeitet vorwiegend mit Porzellan, einem Material, dessen Fragilität, Präzision und Spannung sie gezielt nutzt. Ihre Skulpturen entstehen aus der intensiven Auseinandersetzung mit Stofflichkeit, Bewegung und räumlicher Ausdehnung. Organisch anmutende Volumen verbinden sich mit ausgreifenden, röhrenartigen Formen, die Wachstum, Verflechtung und Transformation evozieren. Die Werke scheinen sich in einem Zustand ständiger Veränderung zu befinden – zwischen Stabilität und Bewegung, Kontrolle und Offenheit.

Inhaltlich verhandeln ihre Arbeiten grundlegende Fragen zum Verhältnis von Mensch und Natur. Vor dem Hintergrund von Klimawandel und Umweltzerstörung formuliert Klingelschmitt diese Themen nicht illustrativ oder moralisch, sondern poetisch und offen. Ihre Skulpturen wirken wie eigenständige Organismen, die den Betrachtenden in einen stillen, aber eindringlichen Dialog über Verletzlichkeit, Verantwortung und Zukunft des Lebens auf der Erde führen .

Die auf der art karlsruhe gezeigten Porzellanskulpturen stehen exemplarisch für eine künstlerische Position, die Material und Inhalt konsequent miteinander verbindet und Porzellan als zeitgenössisches, skulpturales Medium mit hoher ästhetischer und konzeptueller Dichte etabliert.

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Kategorie: Gegenwartskunst

Elham Etemadi

Elham Etemadi (1983, Shiraz, Iran) ist eine zeitgenössische Künstlerin, die heute in Frankreich lebt und arbeitet. Ihre künstlerische Ausbildung begann sie im Iran mit einem Studium der Malerei an der University of Art in Teheran. Anschließend setzte sie ihre akademische Laufbahn in Europa fort und absolvierte an der Université de Strasbourg ein Masterstudium sowie 2018 eine Promotion (PhD) in Bildender Kunst / Visual Arts.

Etemadis künstlerische Praxis ist geprägt von einer intensiven Auseinandersetzung mit Malerei als Denk- und Erfahrungsraum. Biografische Prägungen, Fragen von Identität, Erinnerung und Wahrnehmung fließen in ihre Arbeiten ein, ohne narrativ oder illustrativ zu werden. Stattdessen entwickelt sie eine reduzierte, präzise Bildsprache, in der Farbe, Linie und Fläche in ein sensibles Spannungsverhältnis treten.

Ihre Werke entstehen in einem prozesshaften Arbeitsansatz, der Offenheit und Konzentration miteinander verbindet. Auf der art karlsruhe präsentiert Elham Etemadi eine zeitgenössische Position, die persönliche Erfahrung mit formaler Klarheit verbindet und Raum für individuelle Interpretation lässt.

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Galerien-News

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11.01.2026

ECHOES OF SHAPE

Ausstellungseröffnung am Freitag 16. Januar 2026
Dauer: 17.01.-21.02.2026

Maya Fenderl & Ralph Kerstner – Echoes of Shape

Bei Yvonne Hohner Contemporary treten zwei künstlerische Positionen in einen dialogischen Austausch.
Maya Fenderl begreift Keramik als skulpturales, widerständiges Material. Ihre Arbeiten entstehen in einem offenen, physischen Prozess des Aufbaus und der Veränderung. Formen wachsen, verbinden sich und lösen sich wieder, Materialreaktionen und Spuren bleiben sichtbar und verweisen auf
Körperlichkeit, Wachstum und Mehrdeutigkeit.
Ralph Kerstner entwickelt demgegenüber eine konsequent reduzierte Bildsprache. Linie, Fläche, Wiederholung und minimale Abweichung stehen im Zentrum seiner Arbeit. Papier, Schnitt und Prägung werden zu präzisen Werkzeugen eines analytischen Denkens, in dem Ordnung als sensibles Gleichgewicht erscheint.
Echoes of Shape versteht Form als Sprache jenseits des rein Visuellen und lädt dazu ein, Resonanzen zwischen Intuition und Analyse, organischem Wachstum und konstruiertem System wahrzunehmen.

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Über uns

Galerie-Information

Yvonne Hohner Contemporary präsentiert zeitgenössische Kunstpositionen, die sich durch eine eigenständige formale Sprache und eine reflektierte Auseinandersetzung mit Material, Medium und Gegenwart auszeichnen. Der Fokus liegt auf Künstler*innen, die traditionelle Kategorien hinterfragen und neue Perspektiven zwischen Malerei, Skulptur und Keramik eröffnen. Die Galerie versteht sich als Plattform für zeitgenössische Positionen, die sowohl im internationalen Ausstellungskontext als auch im Sammlungsbereich verankert sind.

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Unternehmensdaten

Gründungsjahr

2021