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art karlsruhe
Eine Veranstaltung der

Galerie Renate Bender

Türkenstraße 11, 80333 München
Deutschland
Telefon +49 89 30728107, +49 172 8514189
Fax +49 89 30728109
office@galerie-bender.de

Hallenplan

art karlsruhe 2025 I Klassische Moderne und Gegenwartskunst Hallenplan (Halle 2): Stand H2/E03

Geländeplan

art karlsruhe 2025 I Klassische Moderne und Gegenwartskunst Geländeplan: Halle 2

Ansprechpartner

Renate Bender

Telefon
01728514189

E-Mail
office@galerie-bender.de

Unsere Künstler

Künstlerdetails

Kategorie: Gegenwartskunst

Till Augustin

Till Augustin wurde 1951 nahe Starnberg in Bayern geboren. Er lebt und arbeitet in Nürnberg.

Till Augustin fertigt aus massiven Glasplatten – korrekter gesagt Floatglas – Verbundglasblöcke in unterschiedlichsten Größen und Stärken. Diese komplexen Glasblöcke bearbeitet Till Augustin wie ein Bildhauer nicht nur mit Hammer und Meißel, sondern auch mit Pressluftbohrern und Schleifgeräten. Er unterzieht sie einer so groben „Behauung“, dass Glasstücke entstehen – kantige manchmal sogar aggressiv anmutende Skulpturen – die er meist in Blickhöhe des Betrachters positioniert. Die Addition der durchsichtigen Scheiben und der Lichteinfall suggerieren den anziehenden Grünton tropischer Gewässer. Bei anderen Werkreihen wiederum werden in weiteren Bearbeitungsschritten Stahlstaub und Eisenoxyde in die Oberfläche eingelagert, so dass der Betrachter eine schwere, massige Stahlarbeit assoziiert, die dann letztendlich durch „Ein- und Durchblicke“ ihre Zerbrechlichkeit offenbart.

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Kategorie: Gegenwartskunst, Fotografie

Inge Dick

Inge Dick wurde 1941 in Wien geboren. Sie lebt und arbeitet in Innerschwand am Mondsee, Oberösterreich.

Mit ihren Fotoprojekten – sei es nun mit den großen Polaroid-Kameras oder mit ihren Filmprojekten – gehört Inge Dick zu den ausgefallenen Positionen in der zeitgenössischen experimentellen Fotografie und Filmarbeit.

In den vergangenen Jahren entstanden die Filme „herbst licht weiss” (2012), „sommer licht weiss“ (2013), „frühlings licht weiss“ (2014) und „winter licht weiss“ (2014/15) sowie daraus gefertigte Film-Stills. Alle vier Filme dokumentieren die Licht- und Farbveränderungen einer weissen Fläche, gefilmt über mehrere Tage hinweg. Die schier unglaubliche Farbigkeit des Lichts, die sich sowohl mit der Tages- als auch mit den Jahreszeiten verändert, wird dem menschlichen Auge erst durch die in Streifen nebeneinander gesetzten Stills verdeutlicht.

Die Grundlage von Inge Dicks künstlerischem Werk ist die Malerei. Bereits seit 1975 entstehen Inge Dicks „weisse Bilder“, welche in ihren zunächst monochrom weiss erscheinenden und dabei einem präzisen System folgenden Farbfeldern andere Farben anklingen lassen.

Dadurch angeregt erfolgte ab 1979 die Auseinandersetzung der Künstlerin mit der Technik des Polaroids um das Phänomen der Wandelbarkeit der Farbe des Lichts im Laufe eines Tages sichtbar werden zu lassen. In den 1990er Jahren realisierte sie verschiedene Arbeiten mit größeren Polaroidkameras, um die Themen Licht und Zeit sichtbar werden zu lassen. Den Höhepunkt der Entwicklung markierte 1999 die Arbeit mit der weltweit größten Polaroidkamera in Boston, USA. Als Visualisierung von Zeit führen dann die ab 2007 entstandenen Filme das zentrale Konzept der Fotografien von Inge Dick fort: „zinnober“ (2007), „blau, unendlich“ (2010) und der oben erwähnte „jahres licht weiss“-Zyklus (2012-15).
 

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Kategorie: paper:square

Rosa M Hessling

Rosa M Hessling wurde 1954 in Zell/Mosel geboren, wo sie lebt und arbeitet. 

Die Gemälde von Rosa M Hessling zeichnen sich aus durch Subtilität und Zurückhaltung und strahlen dennoch Intensität und Kraft aus. Seit geraumer Zeit beschäftigt sich die Künstlerin mit dem Phänomen der Wahrnehmung von Licht in Gestalt von Farbe. Durch den Einsatz spezieller Pigmente in Verbindung mit Lacken gelingt es ihr farb- bzw. lichtintensive Gemälde zu generieren, die sich jedwedem Erfahrungswert verweigern. Die vielschichtige Präsenz dieser Gemälde, ihre ständige Veränderung, offenbart sich mit jedem Schritt des Schauenden davor, wie auch durch unterschiedliche Lichttemperaturen im Raum. Der Betrachter erfährt diese Metamorphosen der Bilder nur, wenn er sich auf die subtilen, schimmernden Oberflächen einlässt. Dann plötzlich bemerkt er die Farbveränderungen bis hin zum gänzlichen Wandel der Grundfarbe des Bildes. Ihre jüngsten Bilder sind auf verspiegeltem Glas gemalt und scheinen von innen heraus zu strahlen.

Auf der art KARLSRUHE 2025 werden Arbeiten auf Papier gezeigt.

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Kategorie: sculpture:spot

Siegfried Kreitner

Siegfried Kreitner wurde 1967 in Simbach am Inn geboren. Er lebt und arbeitet in München.

Bewegung und Licht sind die bestimmenden Elemente von Kreitners vorwiegend aus Aluminium geschaffenen Skulpturen. Der von ihm selbst verwendete Ausdruck „Minimalkinetik“ bezieht sich dabei sowohl auf die geringe Geschwindigkeit der elektromotorgetriebenen beweglichen Teile als auch auf die weitgehend schmucklos gestalteten Arbeiten. In seinen neueren Werkgruppen nimmt Kreitner zunehmend auch farbige Elemente in seine Arbeiten auf.

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Kategorie: Gegenwartskunst

Pfeifer & Kreutzer

Anne Pfeifer wurde 1987 in Lindenfels und Bernhard Kreutzer 1986 in München geboren. Sie leben und arbeitn in München und im Odenwald.


Rhythmus und Klang beschäftigt und fasziniert die beiden jungen Künstler. Sie arbeiten gemeinsam im Bereich der kinetischen Kunst in Form von bewegten Klanginstallationen und Videoarbeiten. Hierfür setzen sie verschiedenste Materialien (z.B. Acrylglas, Fellimitat, Holz oder Eisen) ein und fertigen daraus zumeist geometrische Formen in einem reduziertem Farbspektrum. Die hoch komplexe Technik bleibt dabei für den Betrachter stets unsichtbar. Ohne Vorankündigung fangen ihre Arbeiten an sich zu bewegen, erzeugen Klopf- oder Klanggeräusche. Genauso unerwartet wie sie begonnen hat stoppt die Performance auch wieder und lässt überraschte Betrachter zumeist mit einem Schmunzeln zurück.

Anne Pfeifer ist Absolventin der Akademie der Bildenden Künste in München, Bernhard Kreutzer Absolvent der Hochschule für Film und Fernsehen, ebenfalls in München. Schon seit dem Studium konzipieren und setzen sie Projekte gemeinsam um, was sie veranlasste seit 2019 unter dem Namen „Pfeifer & Kreutzer“ aufzutreten.

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Kategorie: Gegenwartskunst

Maria Lalić

Maria Lalić wurde 1952 in Sheffield, England geboren. Sie lebt und arbeitet in Bath, England.

In geradezu wissenschaftlicher Recherche erarbeitet sich die Künstlerin Werkzyklen über Jahre hinweg. So zeigte die Galerie in den vergangenen 25 Jahren Arbeiten aus den Zyklen „Colour and Metal“, „History Paintings“ und „Landscape Paintings“. In ihren monochromen „History Paintings“ erforscht sie den historisch-zeitlichen Hintergrund der Pigmente. 2014 begann sie mit der „Monochrome History Paintings“-Reihe, wo die Farbe entsprechend der Ära ihrer Erfindung – von der Höhlenmalerei bis ins 20. Jahrhundert aufgetragen wird. In der aktuellen Reihe behandelt sie nun jede individuelle Farbe, also Rot, Blau, Gelb, Grün, Purpur, Braun, Schwarz und Weiß. Es werden 45 Bilder entstehen, jedes im Format 85 x 85 cm.

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Kategorie: sculpture:spot

Martin Lehmer

Martin Lehmer wurde 1987 in Benediktbeuern geboren. Er lebt und arbeitet in München.

Mit seinen „schwarzen Bildern“ eröffnete Martin Lehmer 2017 einen neuen Werkzyklus, der sich von seinen bisher klassischen Figurationen klar abgrenzt. Der gelernte Holzbildhauer schichtet Streifen von gebrochenem MDF aufeinander und erzeugt so Bildflächen von außergewöhnlicher Plastizität und Präsenz. Das von ihm verwendete schwarze MDF ist ein neutrales und leichtes Material, welches nicht so eigensinnig ist wie Holz, aber durch seine Beschaffenheit an den fragilen Bruchkanten samtige Strukturen entstehen lässt. Das Licht wird von der nur anfänglich monochrom erscheinenden schwarzen Bildfläche gleichermaßen absorbiert und reflektiert. Der Betrachter begibt sich auf Spurensuche in diesen kohlschwarzen Reliefs und nimmt mehr und mehr die Feinheiten der Oberfläche in sich auf. Die Reduktion auf die „unbunte Farbe“ Schwarz führt zum elementaren Kunsterlebnis, welches innehalten lässt und zur Kontemplation anregt.

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Kategorie: Gegenwartskunst

Matt McClune

Matt McClune wurde 1973 in Worcester, MA, USA geboren. Er lebt und arbeitet in St. Romain im Burgund, Frankreich.

In den letzten 15 Jahren hat Matt McClune auf seinen Reisen durch die USA und Europa visuelle Eindrücke der besuchten Gegenden gesammelt und diese dann in seine oft stillen, meditativen Gemälde „destilliert“, welche wie von Licht durchflutet erscheinen. Manchmal arbeitet er dabei im Grenzbereich der Monochromie, oft aber wird der Farbauftrag aus einem klarem Polyurethan-Gel, angemischt mit feinsten Pigmenten, auch lebhaft und gestisch. Für den Auftrag auf verschiedene Arten von Metallträgern verwendet er selbst gefertigte Spachteln unterschiedlicher Breiten. Idealerweise betrachtet man McClunes Bilder bei sich veränderndem, natürlichen Licht und erfährt dabei die Wandlung von Farbe und Bildstimmung, wenn das Tageslicht durch die Farbschichten dringt.

McClunes frühe Bilder waren abstrakte Landschaften, wie aus großer Höhe aus einem Flugzeugfenster heraus betrachtet, mit vagem aber doch profundem Raum und großer Tiefe. Als er 2004 nach Frankreich in die Landschaft des Burgunds zog und umgeben war von Menschen, die die Idee des regionalen „Terroirs“ pflegen, schuf er bald Bilder, die beides waren, „von einem spezifischen Ort zu einer spezifischen Zeit“ aber paradoxerweise dennoch nie abbildend. Kombiniert mit seinen kompositorischen Strukturen lässt der Künstler so ein Werk entstehen, das sowohl intellektuell streng als auch immateriell transzendent ist.

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Kategorie: Gegenwartskunst

Harald Pompl

Harald Pompl wurde 1952 in Nürnberg geboren. Er lebt und arbeitet in Altdorf bei Nürnberg.

Harald Pompl gießt aus farbigem, mit Pigmenten gefärbtem Kunstharz Scheiben, die dann durch Schnitt, Zersplitterung oder Schliff in eine gewünschte Form gebracht werden. Diese einzelnen Scheiben stapelt er zum einen an einer Zentralachse zu beeindruckenden Objektkörpern und -stelen auf oder verschmilzt sie auch wieder zu einer festen Säule, die die ursprüngliche Scheibenform nur noch rudimentär erkennen lässt. Das Spiel von Tages- oder Kunstlicht in den sich überlagernden Farbscheiben erzeugt einen Reichtum an ausgefallenen Farbkombinationen und leuchtenden Farbreflexen im Raum. In einer anderen Werkgruppe gießt er das flüssige Material in dünne, breite Streifen und flechtet daraus flache Gitter. Es entstehen Wandobjekte von geradezu malerischer Qualität.

In seinen jüngsten Arbeiten gießt Pompl das flüssige farbige Harz in selbst geschaffene Formen und verschmilzt die so entstehenden Schichten zu Würfeln und verschieden flachen Körpern, die perfekt poliert sind, um eine glänzende, schimmernde Oberfläche zu erzeugen und das Licht einzufangen.

 

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Kategorie: paper:square

Franz Riedl

Franz Riedl wurde 1976 in Bad Ischl geboren. Er lebt und arbeitet in Wien.

Nach einem Studienaufenthalt in Japan vertiefte Riedl sein Interesse für das Papier als Material seiner Konstruktionen. Es ist das unbehandelte Papier, die Sichtbarmachung der Stärke und der Oberfläche, die Franz Riedl interessieren. Er schneidet und ritzt das Weiß der Epidermis, er transportiert den Widerstand des Materials, die Verletzbarkeit der Fläche nach vorne und knickt die entnommenen Stellen nach hinten – nichts fällt weg, das Positiv ergänzt sich durch das Negativ im reliefierten Zuschnitt der Fläche. Raum- und Architekturansichten werden in eine abstrakte, unantastbare, reine Formreduktion übergeführt, die ihre Bildhaftigkeit von der Zartheit der millimeterdünnen Schichtungen erfährt.

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Kategorie: paper:square

Fiene Scharp

Fiene Scharp, geb.1984 in Berlin, studierte Bildende Kunst und Literatur an der Universität der Künste und der Humboldt-Universität in Berlin und erhielt 2012 den Meisterschülerpreis des Präsidenten der Universität der Künste. Sie war Stipendiatin der Stiftung Kunstfonds Bonn, der Konrad-Adenauer-Stiftung, der Dorothea-Konwiarz-Stiftung und des Künstlerhauses Schloss Wiepersdorf. 2021 gewann sie den Paper Art Award, der erstmals auf der Paper Positions Berlin vergeben wurde, und wurde Preisträgerin des Losito-Kunstpreises.

In den vergangenen Jahren nahm sie an zahlreichen nationalen und internationalen Ausstellungen teil – unter anderem im Museum für Konkrete Kunst Ingolstadt, im Kunstmuseum Stuttgart, in der Kunsthalle Bremerhaven, im Centre for Recent Drawing (UK) sowie im Design Museum den Bosch (NL), oder dem Musée Charmey (CH).

Ihre Arbeiten sind in öffentlichen Sammlungen, wie dem Kupferstichkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin, dem Kunstmuseum Stuttgart, der Sammlung Ritter und dem Haus des Papiers vertreten.

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Kategorie: Gegenwartskunst

Lars Strandh

Lars Strandh wurde 1961 in Göteborg, Schweden, geboren.  Er lebt und arbeitet in Oslo, Norwegen seit 1984. 

Die primär monochrom wirkenden Bilder des Schweden Lars Strandh reihen sich ein in die Tradition jener monochrom arbeitender Künstler, die immer wieder die Thematik von Farbe und deren Präsenz/Erscheinung hinterfragen. Bei ihm ist es der Duktus des Pinselstrichs, der präzise immer horizontal über die aufgespannte Leinwand gezogen wird, der die oft fast Ton-in-Ton gearbeiteten Linien vor den Augen des Betrachters zum Oszillieren bringt. Einfach wirken sie, diese Bilder, obwohl sie doch mit so großer Präzision gearbeitet sind. Monochrom erscheinen sie von Ferne, und dennoch setzen sie sich aus vielen fein gezogenen Pinselstrichen zusammen. Sie sind ruhig und laden zur Kontemplation ein.

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Kategorie: Gegenwartskunst

Jeremy Thomas

Jeremy Thomas wurde 1973 in Ohio, USA geboren. Er lebt und arbeitet in Española, NM, USA.

Der amerikanische Künstler schweißt Stahlplatten aneinander, die dann in der Esse geschmiedet und mit hohem Druck mit Pressluft expandiert werden. Es entstehen so amorphe Gebilde, die mit typischen Bau- und Landmaschinen-Farben pulverbeschichtet werden. Seit einiger Zeit verwendet er auch irisierende Lacke, welche unter anderem in der Kosmetikindustrie Verwendung finden, und Acryl- oder Urethanverbindungen.

Bei einer Werkgruppe setzt Jeremy Thomas sich mit den chemischen Strukturen von Pigmenten auseinander. Ein Bespiel ist die Skulptur „Pigment White 6”, deren Form an die chemische Struktur von Titandioxyd (TiO2) erinnern soll. Um dies zu verdeutlichen wählt Thomas auch die dazu passende Farbe, nämlich Titanweiß aus.

Die Baumwoll-Arbeiten:
Jeremy Thomas ahnte bereits, dass sein eigentliches Medium nicht Stahl, sondern die Luft selbst ist, als er vor einigen Jahren seine „Air Paintings“ und „Wind“-Zeichnungen entwickelte. Mit der neuen Serie „aufgeblasener Werke“ aus genähter Leinwand hat sich diese Erkenntnis für ihn bestätigt. Es war zu Beginn der Pandemie, als er anfing mit der Leinwand zu experimentieren. Der „leichtere ökologische Fußabdruck“ der Hanffasern und der Ökologischen Baumwolle gefiel ihm. Er entwickelte einen neuen Prozess, um die Objekte zu kolorieren, mit einer größeren Farbvielfalt als beim Stahl. Die „Neuen“ erinnern an Formen in der Natur; tierische Wesen der Tiefsee, manche sogar mit leuchtender Phosphoreszenz, andere erotisch und sinnlich, schmiegen sich diese „Wesen“ gar um eine Ecke, „Wall-Pillows“ genannt.

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Kategorie: Gegenwartskunst

Peter Weber

Peter Weber wurde 1944 in Kollmar/Elbe geboren. Er lebt und arbeitet bei München und in Vignale, Monferrato, Italien.

Aus einem Stück und ohne einen Schnitt durch die Fläche gefertigt, rücken Peter Webers Arbeiten das Phänomen der Faltung in das Blickfeld ihrer Betrachter. In seinen seriellen Papierarbeiten aus rein-weißem Canson Aquarell wird die mathematische Vielfalt dieser Technik in Perfektion durchdekliniert; von starker stofflicher Präsenz sind die Faltarbeiten aus power-vollem Filz, welcher seit 2001 Webers dominierender Werkstoff ist. Die Bändigung der Filzbahn in die von ihm vorgegebene geometrische Konstruktion führt hier zu Arbeiten von skulpturaler Ausdrucksstärke. Neben Filz und Papier verwendet Weber auch Materialien wie Leinwand, Baumwolle, Kunststoff und sogar Stahl. Ende 2017 entstanden dann die ersten rein gefalteten Stahlreliefs.

„Das Faltmaterial wandelt sich aus der Fläche zu einem architektonischen Gebilde, um dann wieder als Relief in die Fläche zu gleiten. Es ist der Gedanke der Ganzheit, der mich fasziniert und reizt, immer wieder an die Grenzen des Machbaren zu gehen, um komplizierte Sachverhalte der Gestaltung zu lösen.“ Peter Weber

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Galerien-News

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29.01.2025

Ausstellung in der Galerie in München "sechs frauen konkret ?"

sechs 
frauen 
konkret
?

Inge Dick, Rosa M Hessling, Maria Lalić, 
Marile Holzner, Angelika Huber, Eunji Seo

Ausstellung in der Galerie Renate Bender, München 
10. Januar bis 10. Mai 2025  

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

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Über uns

Galerie-Information

Die Galerie Renate Bender wurde 1987 gegründet und befindet sich seit April 2014 in der Türkenstraße 11 in München, in direkter Nachbarschaft zu den Pinakotheken. Von Beginn an widmet sich die Galerie der zeitgenössischen Kunst mit der Ausrichtung auf reduzierte Formen der Malerei, Fotografie und Bildhauerei, vorwiegend im Bereich minimaler, monochromer und konkreter Ausdrucksformen mit internationaler Ausrichtung. 

Der feste, über die Jahre gewachsene Künstlerstamm umfasst sowohl auf dem Kunstmarkt etablierte Positionen als auch junge Talente. Jedes Jahr werden in den großzügigen Galerieräumen im Münchner Kunstareal etwa fünf Ausstellungen gezeigt. Die Galerie ist außerdem regelmäßig auf nationalen und internationalen Messen vertreten. Die Galerie-eigene Publikationsreihe umfasst mittlerweile mehrere Dutzend Kataloge zu Künstler*Innen und Galerieausstellungen und ist mit ihrem unverkennbaren Look mittlerweile zu einem breiten Farbfächer angewachsen. Ein weiterer Beitrag zur Kunstvermittlung ist die Veranstaltungsreihe „Bender Talk“, welche Expert*Innen verschiedenster Fachgebiete ebenso wie Künstler*Innen zum gemeinsamen Gespräch in der Galerie versammelt. Für Kunstvereine, öffentliche und private Sammlungen und Museen entwickelt Renate Bender bereits seit den frühen 1990er Jahren innovative Ausstellungskonzepte und berät Sammler*Innen beim Aufbau ihrer Kollektion. 

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Unternehmensdaten

Gründungsjahr

1987