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art karlsruhe
Eine Veranstaltung der

Art Affair

Neue-Waag-Gasse 2, 93047 Regensburg
Deutschland
Telefon +49 941 5999591, +4915202004444
info@art-affair.net

Standort

  •   Halle 2 / H2/G01

Ansprechpartner

Christopher Lüttgens

Geschäftsführer

Telefon
015202004444

E-Mail
luettgens@art-affair.net

Karl-Friedrich Krause

Geschäftsführer

Telefon
01754188815

E-Mail
krause@art-affair.net

Unser Angebot

Kategorien

Unsere Künstler

Künstlerdetails

Kategorie: one:artist show

Benjamin Burkard

Benjamin Burkard gehört zu den vielversprechendsten jungen Künstlern der deutschen Gegenwartskunst. In seiner Malerei verbindet er eine ausgeprägte räumliche Tiefenkomposition mit einer malerisch-abstrakten Grundierung, aus der gegenständliche Motive – vor allem Menschen und Tiere – herausgeschält werden. Seine Ausbildung in Kunst und Biologie an der Universität Landau prägt seinen analytischen Blick: Bildflächen wirken wie untersucht, seziert, rekombiniert. Charakteristisch sind historische Referenzen, das Pixelelement als Fragmentierungsstrategie sowie die „Diffumination“ von Gesichtern, die Identität, Erinnerung und Wahrnehmung bewusst verunklaren. So entstehen visuelle Erzählungen, die Gesellschaft und Menschheit in ihrer Brüchigkeit reflektieren.

Burkard versteht seine Kompositionen als bildliche Narrative, die zwischen Faktischem und Fiktionalem oszillieren. Die motivische Gegenständlichkeit tritt aus einer hoch verdichteten, malerischen Textur hervor; Pixel, Auslassungen und Überlagerungen verweisen zugleich auf digitale Sehgewohnheiten wie auf kunsthistorische Tiefenschichten. Das Ergebnis sind Arbeiten, die visuell opulent, zugleich aber intellektuell hochgradig codiert erscheinen – Malerei als Denkraum, in dem Form und Inhalt permanent miteinander ringen.

2025 erhielt Burkard einen Anerkennungspreis beim STRABAG ART Award; der Hauptpreis ging an Haakon Neubert. Mit der Auszeichnung verbunden war eine Preisträgerausstellung in der STRABAG ART Site in Wien sowie die Möglichkeit einer anschließenden Einzelausstellung. Damit positionierte sich Burkard sichtbar im internationalen Kontext zeitgenössischer Malerei.

Seine Werke befinden sich bereits in zahlreichen privaten und öffentlichen Sammlungen, ein Indikator für die wachsende Relevanz seiner Position innerhalb der deutschsprachigen Malereiszene. Burkards Verbindung von biologisch-analytischer Schärfe, erzählerischer Bildanlage und malerischer Experimentierfreude macht sein Œuvre zu einer eigenständigen Stimme zwischen Figuration und Abstraktion.

Benjamin Burkard wird die ersten beiden Messetage persönlich anwesend sein. 

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Kategorie: Gegenwartskunst

Ralf Koenemann

Mit Ralf Koenemann verbindet die Galerie Art Affair eine über zwanzigjährige Zusammenarbeit, geprägt von zahlreichen Ausstellungen und einem konstanten künstlerischen Dialog. Der 1961 in Essen geborene Künstler verfolgt in seiner Malerei seit jeher einen konsequent eigenständigen Weg, der sich durch technische Vielfalt, experimentellen Materialeinsatz und eine expressive, dynamische Bildsprache auszeichnet.

Seine oft großformatigen Werke entstehen in einem vielschichtigen Schaffensprozess: Auf flächige Schüttungen folgen Drip‑ und Drop‑Techniken, grobstrichige Übermalungen und gezielte farbliche Akzente. Die Leinwände sind dabei nie statisch – sie liegen am Boden, hängen an der Wand, werden gedreht, überarbeitet, neu gedacht. Das Ergebnis sind energetische, bewegte Bildräume, in denen sich Emotion und körperlicher Einsatz des Malakts deutlich ablesen lassen.
 
Trotz seines expressiven Stils wird Koenemann bisweilen irrtümlich auf die Darstellung exotischer Tiere reduziert. Tatsächlich jedoch zeigt sein Werkverzeichnis eine beeindruckende Bandbreite, die sich thematisch ebenso mit Natur, Mensch und Tier auseinandersetzt wie mit formalen Fragestellungen der zeitgenössischen Malerei. In den letzten Jahren hat er sein Schaffen zudem um kleinere Leinwandformate und Editionen mit Unikatcharakter erweitert.

Nach seiner Ausbildung bei Günter Sponheuer und dem Studium an der GHS Essen bei Prof. László Lakner arbeitet Ralf Koenemann seit 1989 als freischaffender Künstler in Essen. Neben seiner künstlerischen Tätigkeit gründete er 2002 die Malschule Koenemann und engagiert sich regelmäßig in internationalen Kunstsymposien, etwa im Rahmen der Europäischen Kulturhauptstädte Linz 09 und RUHR 2010.

Ralf Koenemann wird persönlich in Halle 2 anwesend sein. 

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Kategorie: Gegenwartskunst

Raphael Rack

Raphael Rack, geboren 1968 in Bad Homburg, zählt zu den spannendsten Stimmen derzeitgenössischen deutschen Kunst. Bereits mit 19 Jahren wurde er als jüngster Bewerber an der renommierten Hochschule für Gestaltung in Offenbach aufgenommen. Sein künstlerischer Weg begann bewusst in der gegenständlichen Malerei, entwickelte sich aber rasch hin zu einer dynamischen Abstraktion, die heute sein Markenzeichen ist.

Rack versteht seine Gemälde als „Farbteppiche“, die sich wie lebendige Landschaften aus rund 60 bis 100 Farbschichten aufbauen – aufgetragen mit Rakel, Spachtel oder Messer, dann wieder geschichtet, verstreicht und partiell abgetragen. Dabei entsteht eine intensive Haptik und eine explosive Farbigkeit, die den Betrachter unmittelbar in Bewegung versetzt – wie eine visuelle Symphonie voller Emotionen und Assoziationen.

Rack lässt bewusst Bildtitel weg, um dem Einzelnen Raum für eigene Wahrnehmung zugeben. Seine Themen sind vielschichtig und reflektieren persönliche wie gesellschaftliche Erfahrungen und weltbewegende Ereignisse, etwa seine Serie zur Reaktion auf den Angriff in Orlando/USA – in dieser Arbeit erzeugt er mit dichten Farblagen ein „Wall of remembrance“ voller Hoffnung und Mitgefühl.

Die tief verwurzelte Verbindung zu Natur, Musik und urbanen Eindrücken – etwa aus New York – fließt in jede seiner Arbeiten ein. Kunsthistoriker wie Dr. Friedhelm Häring beschreiben Racks Werke als kraftvolle „Teppiche des Lebens“, in denen Farben ringen, Erinnerungen und Sinne wachrufen.

Rack lebt und arbeitet in Friedberg (Hessen), seine Werke sind regelmäßig aufrenommierten Messen wie Art Karlsruhe oder Discovery Art Fair präsent und finden sich in wichtigen Sammlungen – darunter die Deutsche Bank, Commerzbank und öffentliche Institutionen.

Raphael Rack wird an den ersten beiden Messetagen persönlich anwesend sein. 

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Kategorie: Gegenwartskunst

Fabian Pfleger

Fabian Pfleger widmet sich in seinem Werk vollständig dem Selbstporträt – einem traditionsreichen Genre, das seit Jahrhunderten als Spiegel der Selbstbefragung und künstlerischen Identität fungiert. In einer Zeit, in der das Selbstbild häufig auf die schnelle Ästhetik des digitalen „Selfies“ reduziert wird, setzt Pfleger ein bewusstes Gegengewicht. Seine Bilder sind keine narzisstischen Inszenierungen, sondern feinsinnige, oft absurde Reflexionen über das Ich, durchzogen von Witz, Tiefgang und Perspektivwechsel.

Der Künstler nutzt sich selbst als Modell, um existenzielle Fragen und alltägliche Szenen gleichermaßen zu verhandeln. Mit präziser Pinselführung und klassischer Öltechnik setzt er sich in Bildräume, die zwischen Realität, Fantasie und Erinnerung schwingen. Seine Werke werden so zu Momentaufnahmen innerer Zustände, zu verdichteten Lebenspunkten, die universelle Themen wie Sehnsucht, Überforderung oder Selbstverortung aufgreifen. Dabei entsteht ein Spannungsfeld zwischen persönlicher Erfahrung und kollektiver Deutung.

Jedes Bild versteht sich als Resultat eines Denkprozesses – einem philosophisch grundierten Trialog zwischen Künstler, Welt und Betrachter. Pfleger experimentiert mit Blickwinkeln, Spiegelungen und Erzählebenen, verändert Bedingungen und löst scheinbare Logiken auf. Seine Selbstporträts sind weniger Abbilder als Möglichkeitsräume: Bühnen, auf denen das Ich sich selbst befragt, ironisiert oder neu zusammensetzt. So lädt er die Betrachtenden ein, nicht nur zuzuschauen, sondern mitzudenken.

Die Technik bleibt dabei bewusst traditionell: Öl auf Leinwand. Doch was entsteht, ist weit mehr als ein handwerkliches Bekenntnis – es ist ein mental aufgeladener Bildkosmos, in dem Reflexion und Handwerk einander durchdringen. Fabian Pfleger gelingt es, das Selbstporträt aus der Ecke des Persönlich-Privaten zu holen und es als zeitgemäßes, zutiefst relevantes Mittel künstlerischer Weltaneignung neu zu behaupten.

Fabian Pfleger wird die ersten beiden Messetage persönlich anwesend sein. 

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Kategorie: Gegenwartskunst

Claudia Meitert

Die Malerei von Claudia Meitert lebt vom Spannungsfeld zwischen kontrollierter Komposition und impulsivem Gestus. Mit sicherem Gespür für Farbräume und Oberflächen verdichtet sie Emotion, Intuition und Reflexion zu kraftvollen Bildwelten. Ihre Werke bestechen durch intensive, mitunter widerspenstige Farbklänge, die in der Fläche ihre ganze Wucht entfalten. Oft reichen wenige Nuancen, um eine starke atmosphärische Präsenz zu erzeugen – manchmal leise flirrend, manchmal eruptiv.

Nach einem Studium des Kommunikations-Designs fand Claudia Meitert früh zur freien Malerei als ihrem primären Ausdrucksmittel. Seit 2023 ist sie Schülerin von Prof. Markus Lüpertz an der Akademie der Bildenden Künste Kolbermoor – eine Station, die ihren künstlerischen Weg weiter prägt. Im Zentrum ihres Schaffens steht ein offener, prozessorientierter Umgang mit dem Medium Malerei. Jedes Bild beginnt mit einer Haltung der radikalen Offenheit gegenüber dem, was entstehen will. Das Unvorhersehbare wird Teil der Komposition – zwischen intuitivem Farbauftrag, rascher Pinselführung und gezielter Setzung entwickelt sich eine lebendige Bildarchitektur.

Die Künstlerin begreift Leinwand und Papier als Resonanzflächen für Fragen, die sie an ihre Umwelt und an sich selbst richtet. Flächen, Figuren und Formen erscheinen nicht als vorab geplante Setzungen, sondern offenbaren sich erst im Malprozess – oft in einem dialektischen Wechselspiel zwischen Struktur und Auflösung, Ordnung und Störung. So entstehen energetische Bildräume, in denen Disharmonie und Reibung ebenso bewusst eingesetzt werden wie Balance und Stille.

In den letzten Jahren tritt verstärkt der Mensch als Bildmotiv in ihr Werk – nicht als klassisches Porträt, sondern als Träger von Fragilität, Widerspruch und Resonanz. Angesichts gesellschaftlicher Umbrüche, ökologischer Krisen und wachsender Vereinzelung gewinnt die Auseinandersetzung mit dem Menschsein in all seinen Facetten neue Dringlichkeit. Die großformatigen Arbeiten bieten dabei nicht nur mehr Raum für körperliche Geste, sondern auch für konzeptuelle Tiefe – sie werden zu offenen Verhandlungsorten aktueller Fragen.

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Kategorie: Gegenwartskunst

Jiny Lan

Jiny Lan (*1970 in Xiuyan, China) ist eine deutsch-chinesische Konzeptkünstlerin, die seit Mitte der 1990er-Jahre in Deutschland lebt und arbeitet. Sie studierte an der China Academy of Fine Arts in Hangzhou und ist Mitbegründerin des feministischen Künstlerinnenkollektivs „Bald Girls“, das in China erstmals feministische Positionen in der Kunst sichtbar machte.

In ihrem vielschichtigen Werk – von Malerei über Performance und Installation bis hin zu multimedialen Projekten – verbindet sie Einflüsse aus Ost und West und bewegt sich souverän zwischen Figuration und Abstraktion, Realität und Imagination, Kritik und Humor. Jiny Lan greift zentrale gesellschaftliche Themen wie Zensur, Autoritarismus, Demokratie, Menschenrechte, Sexismus, Rassismus, Krieg und Migration auf und übersetzt sie in kraftvolle, oft auch subversive Bildwelten. Mit Ausstellungen in Europa und China und als Namensgeberin einer 2025 gegründeten Kunststiftung in Düsseldorf gilt sie heute als eine der wichtigsten Stimmen der feministischen Avantgarde in der zeitgenössischen Kunst. Sie fertigte außerdem Portraits von namenhaften deutschen Politikerinnen und Politikern an und zählt zu den etablierten Künstlerinnen Deutschlands.

Jiny Lan wird die ersten beiden Messetage persönlich anwesend sein.

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Kategorie: Gegenwartskunst

Peter Lang

Peter Lang studierte freie Malerei und Grafik an der Akademie der Bildenden Künste in München (1987-1993, Prof. Rudolf Tröger, Prof. Jerry Zeniuk). Seit 1993 arbeitet er freischaffend. Er lebt und arbeitet in der Oberpfalz.

Im Zentrum seines Schaffens als Maler und Druckgrafiker steht die Transformation sinnlicher Wahrnehmung von Landschaften in oftmals großformatige Bildwerke zwischen essentieller Abbildung und Abstraktion.

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Kategorie: Kunst nach 45

Alex Bär

Der Schweizer Künstler Alex Bär steht mit seinem Werk in der Tradition der figurativen Malerei und zugleich in der Nähe zur Leipziger Schule. Nach seinem Studium bei Arno Rink und Neo Rauch entwickelte er eine unverkennbare Bildsprache, die klassische Sujets – wie Akt, Stillleben und Landschaft – mit einer bildnerischen Intensität auflädt, die zwischen Märchenhaftem und Verstörung schwingt. Seit 2002 arbeitet Bär freischaffend, heute lebt und arbeitet er in Zürich sowie in Mannheim/Ludwigshafen.

Zentrales Merkmal seiner Malerei ist der souveräne Umgang mit Farbe und Technik. Bär bevorzugt eine Mischtechnik, die auf der Kombination von Ei-Tempera, Öl, Kreide und Kohle basiert. Diese vielschichtige Herangehensweise erlaubt ihm, seinen Bildwelten eine besondere Tiefe und Lebendigkeit zu verleihen. Die Farben wirken nie dekorativ, sondern sind Träger von Atmosphäre, Bedeutung und Stille. In ihnen liegt die Magie seiner Malerei – leise, eindringlich und konsequent.

Bärs Motive entziehen sich einer eindeutigen Lesbarkeit. Sie entstehen im Übergang von Realität und Fantasie, häufig in großformatigen Szenen, die sowohl erzählerisch als auch rätselhaft wirken. Bedrohliches steht gleichberechtigt neben Harmonie, das Intime neben dem Entrückten. Seine Bilder laden ein zum Verweilen, zum Eintauchen. Sie eröffnen imaginative Räume, in denen sich Erinnerungen, Assoziationen und neue Bedeutungen überlagern.

Die klassische Bildgattung wird bei Alex Bär nicht zitiert, sondern gelebt. Seine Malerei verweist auf die Vergangenheit, steht aber fest in der Gegenwart. Mit großem handwerklichen Können und einer klaren Haltung zur figurativen Darstellung gelingt es ihm, emotionale Tiefen auszuloten, ohne sich je in Pathos zu verlieren. Die Kunst von Alex Bär ist still, aber eindringlich – zeitlos in ihrer Form, gegenwärtig in ihrer Wirkung.

Alex Bär wird die ersten beiden Messetage persönlich anwesend sein.

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