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Döbele Kunst Mannheim

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Deutschland
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Standort

  •   Halle 1 / H1/A03

Ansprechpartner

Hedwig Döbele

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Unsere Künstler

Künstlerdetails

Kategorie: Kunst nach 45

Max Ackermann

Max Ackermann gelang es mit seinem Werk eine Brücke vom 19. in das späte 20. Jahrhundert zu schlagen. In einem Brief an Ackermann nennt Adolf Hölzel ihn als Vollender seiner Farbenidee. Er nahm den Tachismus und zuletzt auch Einflüsse der Pop-Art wahr. In der Technik des Pastells, zwischen Malerei und Zeichnung einzuordnen, fand er ab den 1950er Jahren seinen Weg auf der Suche nach der Harmonie von Form und Farbe. In der Musik von Bach, Beethoven und Strawinsky suchte er die Sehnsucht nach dem Absoluten zu ergründen. Die Inspirationen durch sie klingen beispielsweise in den Titeln wie etwa „An die Freude“ an.

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Kategorie: Gegenwartskunst

Heinz Rabbow

Heinz Rabbow wurde 1940 in Berlin geboren. Trotz eines ausgeprägten Sinns für Ästhetik und eines wachen Blicks für das Menschliche fand er erst spät zur Malerei – und machte sie schließlich zu seinem dritten Beruf.

Nach einem Studium des Journalismus in den 1960er-Jahren arbeitete Rabbow bis 1972 als Journalist. Anschließend studierte er Geschichte und Erziehungswissenschaften in Hamburg und begann 1974 als Grundschullehrer in einem sozialen Brennpunkt Berlins. Zwei Jahrzehnte unterrichtete er dort benachteiligte Kinder – viele aus Einwandererfamilien. Diese intensive pädagogische Arbeit prägte seinen Blick auf den Menschen: Seine spätere Kunst wurzelt tief in Empathie und Menschlichkeit. Rabbow entwickelte einen ausgeprägten Sinn für stille Würde, seelische Tiefe und die Ausdruckskraft des Gesichts – insbesondere der Augen, denen er in seinen Werken eine zentrale Rolle gibt: Als Spiegel der Seele, als stille Erzähler von Wahrheit, Gefühl und Dasein.

Parallel zur pädagogischen Arbeit entwickelte Rabbow zunehmend seine künstlerische Sprache. Seine frühen Bilder zeigen einfache Menschen – aus Erinnerung und Traum geboren. Die Kombination aus introspektivem Blick und präzisem Handwerk führte in den 1980er-Jahren zu einer überraschend erfolgreichen Künstlerkarriere. 1995 gab er seine sichere Lehrerstelle endgültig auf, um sich ganz der Kunst zu widmen.

Heinz Rabbow ist Autodidakt – aber auch Philosoph, Pädagoge und feiner Beobachter des Menschlichen. Seine Werke strahlen Ruhe und Zartheit aus, getragen von technisch präziser Ausführung. Seine Maltechnik ist eng mit dem traditionellen „Grisaille“-Verfahren verbunden: eine monochrome Lasurtechnik in feinen Schichten, meist mit Ei-Tempera auf Holz. Durch den aufwändigen Aufbau aus bis zu zwanzig Farbschichten – besonders im Bereich von Haut und Augen – entsteht eine innere Leuchtkraft, die seine Figuren zugleich gegenwärtig und zeitlos wirken lässt. Sie erscheinen geisterhaft vertraut, fast überirdisch – mit einem Blick, der sowohl durchdringt als auch umarmt.

Rabbows Werke wurden international ausgestellt – unter anderem in Berlin, Amsterdam, New York, Montréal und Düsseldorf – und auf bedeutenden Kunstmessen wie der Art Basel, FIAC Paris, Art Cologne und der TEFAF Maastricht, wo er als erster lebender Künstler vertreten war.

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Kategorie: Gegenwartskunst

Igor Oleinikov

Oleinikovs Werke ziehen unseren Blick in eine fiktive Welt, in der der Mensch eng mit der Natur verwoben ist, teilweise gar eins scheint mit ihr. Gleichzeitig beleuchtet er die Rolle des Menschen in der globalisierten Welt und auch immer wieder das eigene Selbst als Künstler. Die Anziehungskraft seiner Kunst erreicht Oleinikov zum einen durch unerwartete Motive, zum anderen durch eine Bildtechnik, die an die dramaturgische Filmsprache des sowjetischen Regisseurs Andrei Tarkowski erinnert, den Oleinikov bewundert. Durch die Verbindung von Ölfarben mit Bleistift und teilweise Kreiden schafft er Kontraste, die uns in eine imaginäre Welt entführen.

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Kategorie: Gegenwartskunst

Herta Günther

Herta Günther beobachtete die Menschen sehr genau. Oft besuchte sie Kneipen und Cafés. Sie schöpfte aus dem Alltäglichen, stellte Straßen- und Interieur-Szenen dar. Meist stand eine Frau im Mittelpunkt. Man glaubt die Dargestellten zu kennen, fühlt sich ihnen verbunden, ihre Blicke verraten dennoch nicht alles, etwas Rätselhaftes umgibt sie. Ihre Bildwelten wahren Distanz ohne Brüskierung und locken mit Charme und meist herber Eleganz. Diese Polarität gibt ihren Kunstwerken jene Unverwechselbarkeit, mit leichter Geste eine Distanz aus Achtung und Selbstachtung auszudrücken.

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Kategorie: Gegenwartskunst

Max Uhlig

Das Werk Max Uhligs lebt aus den subtilen und variablen Qualitäten der Linie. Max Uhlig befreit die Linie von jeder darstellenden Funktionalität. Gleichwohl geht der betont aktionale Charakter seiner Linien nicht in willkürliche, tachistische Entfesselung über, sondern bleibt an den Formencharakter des Gegenstandes gebunden. Die Befreiung der Linie bei Max Uhlig führt in einen Grenzbereich, in welchem zeichnerische und malerische Qualitäten im Duktus der Hand, wechselseitig sich steigernd, ineinander übergehen. Linie und Form bilden gemeinsam die Basis seiner Kunst. Sie sind die Mittel, die die Dramatik seiner Bildsprache konstituieren, die polare Spannungen aufbauen, bündeln und schließlich austragen. Max Uhligs Malerei und Zeichenkunst ist neben dem Aufsuchen und Umsetzen rhythmischer Spannungen wesentlich von hart erkämpften Formfindungsprozessen bestimmt. Der Monate, oft Jahre währende Weg, etwa eine Baumkrone in einer spezifischen landschaftlichen Situation zu verfolgen, auf Elementarstrukturen hin zu durchdringen, zielt auf das Herauspräparieren einer für dieses Motiv letztgültigen Form.
Auf dieses Ziel hin, die kontemplativ erfasste, in der Exaltation des Malaktes neu erstehende Wahrhaftigkeit des einmaligen Motivs als repräsentative Aussage, als Wahrhaftigkeit der Form im Bild standhaft zu machen, arbeitet Max Uhlig – in einem durchaus auch physisch-konkreten Sinne – sich ab am sichtbaren Gegenüber. Formfindung heißt für den Künstler, die Geschlossenheit und Monumentalität der Form mit dem Ungreifbaren energetischer Bewegungsimpulse zu verknüpfen.

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Kategorie: Gegenwartskunst

Eberhard Freudenreich

Durch filigranes Falten führt Eberhard Freudenreich den Werkstoff Papier, der in der Kunst hauptsächlich in der zweiten Dimension als Bildträger verankert ist, in die dritte Ebene. Mit viel Geduld und Ausdauer entsteht durch das ineinander Stecken einzelner Papiermodule Volumen. Oft lässt er die sogenannten Additionen offen um zu einem späteren Zeitpunkt weitere Module anzufügen. Die Struktur seiner Faltungen entsteht intuitiv und erinnert an Organisches. Eine Interpretation, die der Künstler zulässt, aber nicht suggeriert. Das bestärken auch seine Titel, die er neutral nummeriert.

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Kategorie: Gegenwartskunst

Mona Pourebrahim

„The Finishing“ ist der Titel einer Werkgruppe von Bildern, deren Geheimnisse in ihrer Wirkung auf uns als Betrachter liegen.
Die Künstlerin untersucht die Malerei nach Möglichkeiten, bestimmte Emotionen in uns auszulösen. Die Abstraktion verhilft ihr dabei zu einer Ambivalenz zwischen Sichtbarem und Unsichtbaren, die sich ebenso in der Farbgebung ausdrückt: Romantik und Erhabenheit, Schönheit mit Ehrfurcht aber auch mit Schaudern verbunden.
Ihre poetischen Landschaften vermitteln eine hoffnungsvolle Ahnung von dem, was von uns als Menschen bleibt.

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Kategorie: Kunst nach 45

Eugen Batz

Nach der Lehre im väterlichen Fasson-Betrieb erlernte Eugen Batz an der Fortbildungsschule das freie Zeichnen. Er bereiste kunstträchtige Orte, besuchte die Kunstgewerbeschule in Elberfeld und festigte seinen künstlerischen Werdegang. 1929 trat er dem Bauhaus in Dessau bei und folgte 1931 Paul Klee an die Düsseldorfer Kunstakademie. Ab 1933 arbeitete er vorwiegend in der väterlichen Firma und so blieb bis Kriegsende wenig Zeit für seine Kunst. 1946 kehrte Batz mit Ausstellungen und der Veröffentlichung einer Grafikmappe zurück in die Kunstwelt. 1949 war er Mitbegründer der „Neuen Rheinischen Sezession“ und setzte seinen Reise-Zyklus durch Italien, Spanien, später in die Türkei und in den 70er Jahren durch Tunesien fort. Durch eine Herzerkrankung 1959 zog er sich aus dem Familienbetrieb zurück und hatte dadurch mehr Zeit für die Malerei.

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Galerie Döbele GmbH Dresden - Mannheim
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