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art karlsruhe
Eine Veranstaltung der

Galerie REITZ

St. Petershofstatt 10, 8001 Zürich
Schweiz

Standort

  •   Halle 1 / H1/B25

Ansprechpartner

Benjamin Vogel

Telefon
+41 79 859 13 72

E-Mail
info@galerie-reitz.ch

Angela Reitz

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+49 176 200 76 939

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Unsere Künstler

Künstlerdetails

Kategorie: Gegenwartskunst

Michael Burges

Michael Burges (* 1954, Düsseldorf) ist ein vielschichtiger, international erfolgreicher Künstler. Seine „Reverse Glass Paintings“ entstehen mittels einer ganz eigenen Technik der Hinterglasmalerei. Acryl, Blattgold und Aluminium sind die Materialien, die er dafür einsetzt. Der Künstler bevorzugt abstrakte Farbkompositionen, arbeitet unter anderem mit Blattsilber und 23,75 Karat Blattgold. Seine Hinterglasbilder besitzen eine außergewöhnliche farbliche Präsenz und ästhetische Präzision. Dank der von ihm entwickelten Technik mit der Aluminiumrahmung scheinen die Werke vor der Wand zu schweben. Sie agieren und interagieren mit Licht und Reflektion, mit zufälligen Farbmustern und -strukturen.

Auszug Sammlungen, Museen 
Von der Heydt-Museum, Wuppertal - Städtische Galerie Gladbeck - Reichsabtei Aachen-Kornelimünster - Museum Folkwang, Essen - Mönchehaus Museum, Goslar - Kunstpalast, Düsseldorf - Weltkunstzimmer, Düsseldorf - Museum Penzberg, Penzberg - Kunstraum Villa Friede, Bonn - Museum Unteres Belvedere, Wien - Museum Villa Rot, Burgrieden 

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Kategorie: Gegenwartskunst

Eric Decastro

ERIC DECASTRO, 1960 in Burgund (F) geboren, absolvierte eine Ausbildung als Serigraphist, Siebdrucker und ein Studium der Malerei bei Markus Lüpertz in der Kunstakademie Kolbermoor. Er arbeitet primär im Bereich der informellen Malerei und Bildhauerei. Während Decastro international vor allem als abstrakter Maler bekannt wurde, entwickelte sich parallel eine eigenständige skulpturale Praxis, die verstärkt seit den 2000er-Jahren sichtbar wurde. Seine Skulpturen entstehen häufig aus dem gleichen Geist des Informel, der auch seine Malerei prägt. Viele seiner Skulpturen erscheinen wie dreidimensionale Verdichtungen seiner Farbräume: Reliefartig, kraftvoll, bewegt, mit teils eruptiven Formen. Besonderes Augenmerk legt der Künstler in der Bildhauerei auf die reliefartigen Konturen, die je nach Lichteinfall ein vielfältiges Licht- und Schattenspiel ermöglichen. 
Thematisch beschäftigt er sich mit Vergänglichkeit, Raum, Zeit und Bewusstsein. Viele seiner Werke besitzen farbintensive Oberflächen oder in das Material eingearbeitete Pigmente. Das macht seine Skulpturen zu Farbobjekten, die sich je nach Lichteinfall stetig verändern.

Auszug Sammlungen
Sammlung Deutsche Bank – Sammlung Bank Sal. Oppenheim – Reinhold Würth Sammlung Künzelsau, Baden-Württemberg – Eduardo Hochschild collection, Lima, Peru – RE Sammlung, Wiesbaden – Reinhold Würth Museum, Schwäbisch Hall – Villa Rot, Torrance Art Museum, Los Angeles

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Kategorie: Gegenwartskunst

Martina Hamrik

Martina Hamrik (*1967, Kenzingen bei Freiburg) ist eine zeitgenössische Künstlerin, deren Arbeiten sich durch eine sensible Balance zwischen abstrakter Formensprache und erzählerischer Tiefe auszeichnen. Geboren in Mitteleuropa, wuchs sie in einem Umfeld auf, das gleichermaßen von Natur, Musik und Literatur geprägt war – Einflüsse, die bis heute in ihrem künstlerischen Ausdruck spürbar sind.
Nach ihrem Studium der bildenden Kunst entwickelte Hamrik einen unverwechselbaren Stil, der malerische Schichten, experimentelle Materialien und feine grafische Elemente miteinander verbindet. Ihre Werke erforschen Themen wie Erinnerung, Identität und die Beziehung zwischen innerer und äußerer Landschaft. Besonders charakteristisch sind ihre mehrschichtigen Kompositionen, in denen Transparenz, Struktur und Farbspannung in einen subtilen Dialog treten. Hamriks Arbeiten wurden in mehreren Gruppen- und Einzelausstellungen präsentiert und finden sich in privaten wie auch öffentlichen Sammlungen. Neben ihrer Atelierpraxis widmet sie sich kollaborativen Projekten mit Musikerinnen, Autorinnen und Wissenschaftler*innen, um interdisziplinäre Perspektiven in die Kunst einzubringen. Mit ihrer poetischen Bildsprache und ihrem kontinuierlichen Experimentiergeist zählt Martina Hamrik zu den aufstrebenden Positionen der europäischen Gegenwartskunst.
„Fasziniert von Menschen in Sport und Bewegung, Dynamik, Bewegungsgefühl, ausgeprägter Eleganz und der natürlichen Schönheit des aktiven Menschen, versuche ich einerseits die Zeit stillstehen zu lassen und die Bewegung festzuhalten und andererseits mit Hilfe der von mir erfundenen und als Design patentierten Schlaufentechnik auch die Dynamik der Bewegung einzufangen. Es agieren kraftvolle Figuren und dynamische Schlaufen miteinander. Dadurch erwachen die Figuren geradezu zum Leben. Der Betrachter gewinnt den Eindruck, die selbstbewussten Figuren springen geradezu aus den Bildern heraus.“

MARTINA HAMRIK ist in internationalen Sammlungen vertreten.

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Kategorie: Gegenwartskunst

Bruno Kurz

Bruno Kurz wurde 1957 in Langenargen am Bodensee geboren. Sein künstlerischer Weg begann mit einem Studium an der Freie Kunstschule Stuttgart (1980/81), gefolgt von einem Studium an der Staatliche Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe von 1981 bis 1986. 
Anschließend absolvierte er 1986/87 ein Aufbaustudium an der Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart.  Seit 1987 arbeitet er als freischaffender Künstler.
Häufig nutzt er das Quadrat als Format — eine bewusste Anspielung auf abstrakte Malerei und als stilistisches Markenzeichen. Dieses strenge Format kontrastiert mit der fluiden, oft fast träumerischen Farbigkeit seiner Bilder. Oft suggerieren seine Werke Landschaften — mit Andeutungen von Horizonten, Himmel, Wasser, Eis — ohne jedoch konkret naturalistisch zu sein. Es bleibt ein Spiel mit Licht, Raum, Farbe und Atmosphäre. Bruno Kurz gelingt es mit seinen Bildern, Licht, Farbe und Raum in einer sehr subtilen, oft meditativen Stimmung zu verbinden. Seine Werke wirken zugleich vertraut und entrückt — sie erinnern an Landschaften, ohne naturgetreu zu sein, sie rufen Assoziationen von Himmel, Wasser, Eis, Weite oder Dämmerung hervor, lassen aber offen, was konkret dargestellt wird.

Auszug Sammlungen
Museum im Kleihues-Bau - Staatliche Kunsthalle Karlsruhe Städtische Galerie Karlsruhe - Ulmer Museum - Sammlung Würth Schwäbisch Hall - Regierungspräsidium Karlsruhe - Kernforschungszentrum Karlsruhe - Handwerkskammer Karlsruhe - Bildungsakademie der Handwerkskammer Karlsruhe - Stiftung S-BC-pro arte, Biberach - diverse Privatsammlungen in Deutschland, USA, Kanada und der Schweiz

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Kategorie: Gegenwartskunst

Markus Lüpertz

Markus Lüpertz (25. April 1941 in Reichenberg, heute Liberec, Tschechien) ist einer der bedeutendsten deutschen Künstler der Nachkriegszeit. Er gilt als zentraler Vertreter der „Neuen Figuration“ und zählt gemeinsam mit Künstlern wie Baselitz oder Penck zu den prägenden Figuren der deutschen Malerei seit den 1960er-Jahren.
Nach einer Ausbildung an der Werkkunstschule Krefeld und der Kunstakademie Düsseldorf entwickelte Lüpertz früh einen unverwechselbaren Stil, geprägt von monumentalen Formen, expressiver Farbigkeit und mythologischen wie historischen Bezügen. Besonders bekannt wurde er in den 1970er-Jahren durch seine „Dithyrambischen“ Werke – kraftvolle, teils archaisch anmutende Gemälde, die stark auf Rhythmus und Ausdruck setzen.
Neben der Malerei schuf Lüpertz auch zahlreiche Skulpturen, die häufig in Bronze ausgeführt sind und stilistisch zwischen Abstraktion und Figuration oszillieren. Von 1988 bis 2009 war er Rektor der Kunstakademie Düsseldorf und prägte dort eine ganze Generation junger Künstler.
Heute lebt und arbeitet Lüpertz in Berlin, Düsseldorf und Karlsruhe. Sein Werk wird international ausgestellt und bleibt kontrovers, einflussreich und stilprägend.

Auszug Öffentliche Ausstellungen
Nationalgalerie Berlin • das Museum Ludwig Köln • die Pinakothek der Moderne München • das Kunstmuseum Bonn • das Städel Museum Frankfurt • die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen (K20/K21) • das Centre Pompidou Paris • das Museum of Modern Art (MoMA) New York • documenta 6 (1977) in Kassel • Kunstmuseum Bonn • Haus der Kunst München • Kunstpalast Düsseldorf • Hirshhorn Museum Washington, D.C. • Fondation Maeght in Südfrankreich

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Kategorie: Gegenwartskunst

Zeljko Rusic

Zeljko Rusic wurde am 5. Juli 1967 in Knin, Kroatien, geboren. Seine Jugend verbrachte er in einer Umgebung, in der Handwerk und der Umgang mit natürlichen Materialien zum Alltag gehörten – eine Prägung, die später für sein künstlerisches Schaffen von großer Bedeutung werden sollte.
Im Zentrum von Rusics Arbeit steht das Material Holz, das er bevorzugt mit der Kettensäge bearbeitet. Diese rohe, energetische Technik verbindet er mit einem erstaunlich sensiblen Formgefühl. Viele seiner Skulpturen entstehen aus einem einzigen massiven Holzblock, dessen natürliche Maserung, Risse und Eigenheiten er bewusst in die Gestaltung einbezieht. Der Mensch bildet das zentrale Motiv seiner Kunst – jedoch nicht als realistische Figur, sondern als abstrahierte, oft metaphorische Gestalt, die innere Zustände sichtbar macht. Anatomische Genauigkeit verliert dabei an Bedeutung; entscheidend ist die emotionale Tiefe, die seine Arbeiten transportieren. Im Laufe seiner künstlerischen Entwicklung begann Rusic zudem, mit Metall zu experimentieren, darunter Aluminiumguss, Eisenguss und Cortenstahl. Häufig kombiniert er Holz und Metall zu kraftvollen, energetisch aufgeladenen Skulpturen.
Bemerkenswert ist, dass viele seiner Werke unbetitelt bleiben. Durch diesen bewussten Verzicht auf konkrete Benennung schafft er einen offenen Raum für Interpretation: Der Betrachter soll nicht geführt werden, sondern seine eigene Geschichte, seine eigenen Gefühle und Deutungen in das Werk hineintragen. Dadurch entwickeln Rusics Skulpturen eine besondere Intensität – sie wirken wie stille Projektionsflächen menschlicher Erfahrungen, Fragen und Konflikte.

Auszug Werke im öffentlichen Raum

Exhibitions and works in public spaces  (excerpt)
Museum Biedermann - Museum Art.Plus, Donaueschingen - Großrelief Alemannenhalle, Mönchweiler - Großskulptur, Landratsamt Donaueschingen - eigenZeit-Stele, Kurpark Königsfeld - Kunstverein Bad Nauheim - Städtisches Museum, Engen - Kelnhof-Museum, Bräunlingen - Drei Skulpturen, Bräunlingen - Skulptur, Tuttlingen - Skulptur, Villingen-Schwenningen - Relief für Bács-Ksikun, Ungarn - Köln, Rheinauhafen, vor den Kranhäusern-Nord 

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Kategorie: Gegenwartskunst

Renata Tumarova

Renata Tumarova, 1979 in Sankt Petersburg (RUS) geboren, gehört zu den zeitgenössischen Malerinnen, die eine eigene, unverwechselbare Bildsprache zwischen Figur und Abstraktion entwickelt haben. Ihre künstlerische Ausbildung begann an der renommierten Akademie der Künste in Sankt Petersburg, wo sie zwischen 1997 und 2001 eine klassisch-akademische Malereigrundlage erhielt. Früh zeigte sich ihr besonderes Interesse an der Darstellung von Stimmung und Bewegung — an Bildern, die weniger eine konkrete Szene als vielmehr einen Moment, ein Gefühl oder eine Erinnerung festhalten. Im Jahr 2002 zog Tumarova nach Berlin, wo sie an der Universität der Künste ihre Studien fortsetzte. Unter der Leitung der Professoren K. H. Hödicke und später Valérie Favrè weitete sie ihren Blick auf zeitgenössische Positionen der Malerei und entwickelte eine zunehmend freie, skizzenhafte Handschrift. Diese Berliner Studienjahre prägten ihren Stil entscheidend: Die Künstlerin löste sich von der strengen Gegenständlichkeit ihrer akademischen Ausbildung und fand zu einer malerischen Sprache, die den Eindruck des Flüchtigen ins Zentrum stellt — ein Eindruck, der bis heute charakteristisch für ihr Werk ist.
Tumarovas Bilder bestehen häufig aus reduzierten, fast offen gelassenen Szenen, in denen Menschen, urbane Situationen oder Naturmomente nur angedeutet erscheinen. Die Figuren wirken wie Erinnerungsfragmente, die sich im nächsten Augenblick verflüchtigen könnten. Malerische Leere, bewusste Auslassungen und eine atmosphärisch dichte Farbigkeit erzeugen den Eindruck von Bewegung, Übergang und Zeitlichkeit. Der Betrachter wird nicht mit erzählerischer Klarheit konfrontiert, sondern eingeladen, die Lücken selbst zu füllen und eigene Stimmungen zu projizieren. Genau dieser Balanceakt zwischen Andeutung und Offenheit verleiht Tumarovas Arbeiten ihre besondere Poesie.
Seit den frühen 2000er-Jahren ist Renata Tumarova in zahlreichen Ausstellungen in Deutschland und international vertreten. Solopräsentationen in Städten wie Zürich, Hannover, Wiesbaden, Essen oder Balingen dokumentieren ihre kontinuierliche künstlerische Präsenz. Ihre Werke wurden zudem mehrfach ausgezeichnet: 2007 erhielt sie das Dorothea-Konwiarz-Stipendium, 2011 den gleichnamigen Preis, und sie wurde für renommierte Kunstpreise wie den Eberhard-Dietzsch-Preis für Malerei oder den Lucas-Cranach-Preis nominiert. Diese Anerkennungen spiegeln sowohl ihr handwerkliches Können als auch die künstlerische Eigenständigkeit wider, die sie im Laufe der Jahre ausgebildet hat.

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