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art karlsruhe
Eine Veranstaltung der

sight Galerie und Kunstberatung

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Deutschland

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  •   dm-arena / H4/P05

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  • 2  Kunst nach 45

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Fotografie

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Unsere Künstler

Künstlerdetails

Kategorie: Fotografie

MORITZ KOCH

MORITZ KOCH - Inszenierte Fototgrafie

 

200 Komparsen oder 50 historische Fahrzeuge für ein einziges Fotokunstwerk – was auf den ersten Blick wie eine Collage oder ein Fragment aus einem Spielfilm wirkt, sind in Wahrheit die minuziös inszenierten Fotografien von Moritz Koch.

Mit gerade einmal 25 Jahren gehört der junge autodidaktische „Foto-Regisseur“ (*2000) zu den spannendsten Newcomern der Kunstszene. Er erforscht mit neuen Technologien das Medium Fotografie, weckt gezielt auch bei einem jungen Sammlerpublikum Interesse und vereint bei seinen Produktionen regelmäßig Menschen im Zeichen der Kunst.

Seine konzeptionellen Arbeiten sind als visuelle Allegorie unserer Gesellschaft zu verstehen, die zum Nachdenken anregen möchten. Sie setzen sich mit der Ambivalenz zwischen Utopie und Dystopie auseinander, stellen Fragen über Sehnsüchte, Identität, Zwischenräume und zu dem Verhältnis zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Kochs Werke vereinen Elemente aus klassischer Malerei, Theater und Film. Die digital aufgenommenen Fotografien sind aufwändig inszeniert: 50 historische Fahrzeuge, Filmscheinwerfer auf Hebebühnen, Maske, Kostüme, Requisiten und bis zu 200 Darsteller:innen werden nach monatelanger Vorbereitung für ein einziges Foto in Szene gesetzt. Nichts wird dem Zufall überlassen, sodass detailreiche Kunstwerke entstehen, die auch nach längerer Betrachtung immer wieder neue Facetten offenbaren – ähnlich wie große Wimmelbilder. 2025 wurde Moritz Koch als einer der jüngsten Künstler Deutschlands mit einer musealen Sonderausstellung geehrt. “Moritz Koch ist der Shooting Star am Fotografen-Himmel - mit gerade einmal 25 schon ein Meister der Inszenierung.” (SAT.1)

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Kategorie: Gegenwartskunst

YVONNE BEHNKE


YVONNE BEHNKE
Die Künstlerin Yvonne Behnke wurde 1967 in Frankfurt am Main geboren. Sie lebt und arbeitet seit 1995 in Meudon bei Paris. Behnke widmet sich seit vielen Jahren der ungegenständlichen Malerei. Sie lässt sich von unsichtbaren mikroskopischen Welten inspirieren, ohne jedoch wissenschaftliche Phänomene abbilden zu wollen. 
Jedes Werk resultiert aus einem Gleichgewicht von Intuition, Technik und dem Spiel mit dem Zufall. So folgt der Farbauftrag zwar einem konkreten Programm, wird jedoch von Zufällen unterbrochen, auf die die Künstlerin jeweils neu reagieren muss. Yvonne Behnke experimentiert mit verflüssigten Farbpigmenten, die sie gezielt auf der grundierten Leinwand platziert, durch Neigung des Malgrundes in Bewegung versetzt und den Trocknungsprozess schließlich durch Wärmeeinwirkung befördert und manipuliert. Auf diese Weise lässt die Künstlerin Schicht für Schicht auf der Leinwand wachsen. Es ist ein sehr langsamer und beinahe meditativer Prozess - erst wenn ein Element restlos abgetrocknet ist, kann das nächste folgen. Wie eine hauchdünne transparente Haut legt es sich darüber, schafft Überlagerung oder Überlappung und generiert so mit einer spürbaren Leichtigkeit Raum und Tiefe. 

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Kategorie: Gegenwartskunst

ANTONIO MARRA

ANTONIO MARRA 
Geboren 1959 in Volturara Irpina (AV), Italien
Antonio Marra ist ein Meister der Täuschung, ein Architekt der Illusionen, ein Schöpfer paralleler Räume, in denen sich Kunst und Wahrnehmung zu einem vielschichtigen Dialog verweben. Mit jedem Schritt, den man auf seine Gemälde zugeht, öffnet sich eine Welt, die sich stetig wandelt – immer wieder anders, immer wieder neu und dennoch seltsam vertraut. Ein Kaleidoskop der Möglichkeiten, das unsere Sehgewohnheiten infrage stellt und uns ein- lädt, die Kunst des Sehens ganz neu zu erlernen.

Antonio Marras Werke sind visuelle Konstruktionen, die in ihrer Mehrdimensionalität den Raum und die Wahrnehmung des Betrachters herausfordern. Im einen Moment treten sie klar und präzise vor Augen, im nächsten lösen sie sich in oszillierende Farbstrukturen auf, die den Blick unruhig wandern lassen.
Marra bedient sich eines Repertoires aus geometrischen Formen, Farben und Linien, das in seiner Strenge an die große Tradition der Op-Art und Kinetischen Kunst erinnert. Doch seine Werke gehen weit über eine bloße Auseinandersetzung mit optischen Effekten hinaus. Sie sind kaleidoskopische Welten, in denen das Auge des Betrachters auf Entdeckungsreise geht, ohne jemals einen festen Standpunkt zu finden. Die Farben wechseln je nach Blickwinkel, und die Formen lösen sich in neue Perspektiven auf, als würden die Werke unter dem Einfluss einer unsichtbaren Kraft vibrieren.
Es ist diese Bewegung, dieses Changieren zwischen den Ebenen, das Marras Werk so einzigartig macht. Seine Kunst ist eine beständige Aufforderung an den Betrachter, sich aktiv am Schaffensprozess zu beteiligen, indem er das Werk umschreitet und es immer wieder neu liest und interpretiert. Nichts ist, wie es scheint, und gerade in dieser Ungewissheit liegt die große Faszination seiner Arbeiten. Marra zwingt uns, innezuhalten und zu verweilen, das Unscheinbare zu erkunden und die eigene Wahrnehmung zu hinterfragen.
Seine Kompositionen sind dabei von einer handwerklichen Präzision und technischen Virtuosität geprägt, die ihresgleichen suchen. Die Linienführung ist akribisch, die Farbgebung exakt berechnet, und dennoch entsteht aus dieser fast mathematischen Strenge eine verblüffende Lebendigkeit. Es ist ein Spiel mit der Perspektive, eine Choreografie des Sehens, die sich nur langsam erschließt und dann umso intensiver wirkt.
Antonio Marra fordert uns heraus, unsere Sehgewohnheiten zu hinterfragen, unsere Sinne zu schärfen und die Welt der Kunst auf eine völlig neue Weise zu erleben. Seine Werke sind Monumente der Mehrdeutigkeit, die uns lehren, dass Kunst nicht nur gesehen, sondern immer wieder neu erlebt werden muss.

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Kategorie: Kunst nach 45

JOHANNES GECCELLI

Der deutsche Maler Johannes Geccelli wird am 14. Oktober 1925 in Königsberg (heute Kaliningrad) geboren. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs studiert Johannes Geccelli 1947-1951 an der Kunstakademie in Düsseldorf u.a. bei Paul Bindel, in dessen Klasse an der Kunstakademie sich auch Raimund Girke, Heinz Mack, Otto Piene und Hans Salentin befinden. Ende der 1950er Jahre bewegt sich Johannes Geccelli im Umfeld der Gruppe „ZERO“ und nimmt mit seinen Arbeiten 1957 bei der fünften Abendausstellung im Düsseldorfer Atelier von Otto Piene teil. 
Ab den 1960er Jahren wird Johannes Geccelli zu einem viel beachteten Vertreter der Bewegung der Farbfeldmalerei an der Seite von Rupprecht Geiger oder Gotthard Graubner ebenso wie von Barnett Newman oder Mark Rothko. Johannes Geccelli ist mit internationalen Künstlern wie George Rickey und Bridget Riley befreundet und pflegt vielfältige Kontakte in der internationalen Kunstwelt. 1977 erwirbt Dieter Honisch, der damalige Direktor der Neuen Nationalgalerie bei den Staatlichen Museen in Berlin, eines seiner Werke für die Sammlung der Nationalgalerie. 1982 ist Johannes Geccelli an der Ausstellung „Hommage à Barnett Newman“ in der Berliner Nationalgalerie beteiligt.
1964 ist Johannes Geccelli Gastdozent an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg, ein Jahr später wird er als Professor an die Hochschule für Bildende Künste in Berlin berufen. Zum Abschied im Jahr 1988 schenken ihm seine dortigen Kollegen, zu denen u.a. auch Georg Baselitz zählt, eine Mappe mit Unikaten. Im Jahr 1980 wird Johannes Geccelli durch Vermittlung von George Rickey ein Fellow der Hand Hollow Foundation in East Chatham/New York und ist ebenso als Gastprofessor am Hunter College in New York City tätig. 1983 erhält Johannes Geccelli eine Einladung an das Centre International d’Expérimentation Artistique in Boissano/Ligurien. Auf Einladung von Sean Scully hält Geccelli eine Vorlesung in Princeton. Der Künstler erhält zahlreiche Ehrungen und Auszeichnungen, so erhält Johannes Geccelli 1958 den Förderpreis des Landes Nordrhein-Westfalen, 1960 den Villa-Romana-Preis, 1963 den Ruhrpreis für Kunst- und Wissenschaft, 1998 erhält er den Lovis-Corinth-Preis. Eine Einladung Anfang der 1990er Jahre, an der New York School of Drawing, Painting and Sculpture zu unterrichten, schlägt er aus, bezieht stattdessen 1994 sein Atelier in Jühnsdorf bei Berlin, wo er in eine besonders intensive letzte Schaffensphase eintritt. 
Johannes Geccelli stirbt am 23. Juni 2011 in Jühnsdorf, einem Ortsteil von Blankenfelde-Mahlow in Brandenburg.

 

 

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Kategorie: Gegenwartskunst

MICHELLE CONCEPCIÓN

Die Werke von MICHELLE CONCEPCIÓN eröffnen einen Kosmos an Farben, Formen und Strukturen. Dabei spielt die Künstlerin immer wieder mit der Illusion der Dreidimensionalität. Hauchdünne Farbschichten liegen übereinander und lassen Farbräume entstehen, die an organische Strukturen erinnern. Wie von Geisterhand gemalt erscheint die feinstoffliche Tiefenschichtung der Formelemente. Die Malerin dazu: „Viele Farbaufträge lasse ich allmählich über die Leinwand fließen, dazu gehört ein ständiger diffiziler Balanceakt.“ Am Rand eines blauen Farbclusters sieht man Figurationen und Spuren, die an Max Ernsts ausgeklügelte Maltechnik erinnern. Concepción dringt in geistige und malerische Welten vor - der Schwebezustand ihres Körpers und Geistes beim Malen, nur unterbrochen von Trocknungsphasen, vermittelt sich direkt durch ihre wundervoll schwebenden, durchsichtigen Farbkörper.                                                         
Heller, aber ähnlich schwerelos wirken Concepcións Werke aus Acryltusche auf Japanpapier wie „Türkis“ oder „Amber“. Dazu die Künstlerin: „Der Einfluss chemischer und physikalischer Parameter spielt eine große Rolle bei meiner Malerei. Unterschiede der Raumtemperatur, Luftfeuchte und Trockenmethoden nutze ich kreativ und überraschend. Auch ins Trocknen greife ich ein, bewege das Papier, füge Gegenstände hinzu oder entferne sie – beim zeitintensiver Prozess spielt die Schwerkraft eine große Rolle.“ Ihre märchenhaften abstrakten Fantasiereisen sind auch makro- und mikrokosmische Expeditionen. Dabei erschließt sie in ihren hauchzarten Farbschichten immer neue Form- und Farbkombinationen. Für ihre Variationen von Clustern und Blasen wie für ihre Strukturen und Superstrukturen findet sie immer neue Bildideen. 

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Kategorie: Gegenwartskunst

LARS ZECH

Der Bildhauer LARS ZECH schafft Skulpturen aus Holz von hypnotischer, eigenwilliger Schönheit, die in unvergleichlicher Ästhetik das Spiel zwischen Filigranität, dem Gefühl von Leichtigkeit und rohem Holz in einer "unbewegten Bewegung" zum Ausdruck bringen. Er erschafft zarte und dabei dynamische Objekte zwischen Abstraktion und Gegenständlichkeit mit einer Kettensäge aus riesigen, groben Baumstämmen. Seine Arbeiten bestehen aus einem Stück, jeder Schnitt mit der Säge hat Folgen. Dabei nimmt Lars Zech seine eigenen Eingriffe wie auch das Holz selbst wie sie sind, er arbeitet damit, lässt es arbeiten – wie im Leben. Das Holz für seine Arbeiten findet Lars in der Region, verbunden mit dem Ort seiner Arbeit.

Die „moving portraits“ oder „bowl structures“ sind international bekannt und in großen Sammlungen vertreten. Darunter: bei der Königin Rania/Jordanien, dem Emir von Katar- Tamim bin Hamad Al Thani, Donna Karan/New York, Giorgio Armani/Mailand, Karl Lagerfeld/Paris, Cate Blanchet/London u.a.

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Über uns

Galerie-Information

Sehen, Sammeln, Positionieren

Die SIGHT Galerie und Kunstberatung hat sich schon lange als feste Adresse für zeitgenössische Kunst etabliert. In einer Jugendstilvilla im Offenbacher Westend im Zentrum des Rhein-Main Gebietes präsentiert die Galerie ein kontinuierlich wechselndes hochwertiges Ausstellungsprogramm mit nationalen und internationalen Positionen aus Malerei, Skulptur, Fotografie und konzeptueller Kunst.  Die Galerie steht für Qualität, Vielfalt und Kontinuität und versteht sich als  Förderer und Unterstützer von Künster*innen und Vermittler zwischen ihnen und Sammler*innen bzw. Kunstliebhaber*innen. Neben bekannten und bereits etablierten Positionen präsentiert SIGHT immer wieder auch junge "Neuentdeckungen". Die Galerie begleitet darüber hinaus die Nachlässe namhafter Künstler und trägt durch eine intensive Zusammenarbeit mit den Nachlassverwalter*innen dazu bei, dass die Künstler*innen weiterhin die ihnen angemessene Beachtung finden. Für private Sammler*innen, Kurator*innen, Unternehmen und Institutionen bietet SIGHT nicht nur herausragende künstlerische Positionen, sondern auch fundierte Beratung. 

Künstler*innen der Galerie sind derzeit: 
JÖRG BACH, YVONNE BEHNKE, MANFRED BINZER, MICHELLE CONCEPCIÓN, RUPERT EDER, JOHANNES GECCELLI, JAMES FRANCIS GILL, PHILINE GÖRNANDT, FRANZISKA HASLIINGER, ALEXANDER HEIL, TINA HEUTER, INA HOLITZKA, JANUS, TILO KAISER, MORITZ KOCH (INSZENIERTE FOTOGRAFIE), ANTONIO MARRA, HIDE NASU, CHRISTIAN RUDOLPH, SAXA, JULIA SOSSINKA,  RENÉ SPALEK, NGO VAN SAC, MAXIME WAKULTSCHIK, TODD WILLIAMSON, BERND WOLF, LARS ZECH (BILDHAUER). 

Besuchen Sie die SIGHT Galerie auf der ART KARLSRUHE und entdecken Sie Kunst, die Bestand hat - visuell, konzeptionell und im Sammlungszusammenhang. Wir freuen uns auf den Dialog an unserem Stand.

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Unternehmensdaten

Gründungsjahr

2018