Konrad Winter
Die Werke von Konrad Winter basieren auf Fotografien. Diese sammelt er auf Reisen und in seinem täglichen Umfeld. Ausgehend von diesen Ansichten oft touristischer Orte zerlegt er die Motive in Farbflächen und Farbeindrücke. Diese setzt er anschließend in Autolack auf Aluminium um. Obwohl er dabei mit Pinsel und Farbe arbeitet, also „klassischer“ manueller Malerei, wirken die verwendeten Materialien glatt und industriell. Im Kontrast dazu vermitteln das Farbflimmern und die Lichteindrücke seiner Motive einen beinahe impressionistischen Eindruck.
Ein Merkmal seiner Technik ist, dass die Motive aus der Ferne einfacher zu erkennen sind als aus der Nahansicht. Je näher man an ein Werk herantritt, desto mehr löst sich das Bild in amorphe Farbflächen auf, die an ein Tarnmuster erinnern. Daher trägt diese Werkreihe, die er seit 20 Jahren bearbeitet, den Namen „Getarnte Landschaften“.
Sammlungen: u.a. Société Générale, Frankfurt; Bundesministerium für Kunst, Wissenschaft und Forschung, Wien; Bayerische Börse, München.
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