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art karlsruhe
Eine Veranstaltung der

Galerie Markus Döbele

Am Hoch 1, 97337 Dettelbach
Deutschland

Standort

  •   Halle 2 / H2/H02

Ansprechpartner

Dr. Markus Döbele

Telefon
0049-151-19300438

E-Mail
info@galerie-markus-doebele.de

Roswitha Döbele

Telefon
0049-151-19390439

E-Mail
info@galerie-markus-doebele.de

Unsere Künstler

Künstlerdetails

Kategorie: Klassische Moderne

Max Ackermann (1887 - 1975)

Max Ackermann wurde 1887 in Berlin geboren und wuchs in Thüringen auf. Er studierte an mehreren Kunstakademien in Weimar, Dresden, München und Stuttgart. Seit 1912 beschäftigte er sich sowohl mit gegenständlicher als auch abstrakter Malerei.
Vor dem Ersten Weltkrieg entstanden experimentelle Werke und Studien für großformatige Projekte. Nach dem Krieg arbeitete er im Stil der Neuen Sachlichkeit und des Kritischen Realismus, und gleichzeitig arbeitete er an abstrakten Werken. In den 1920er Jahren knüpfte er internationale Kontakte und setzte sich mit den Gesetzen der Gestaltungskräfte auseinander. Dies führte 1930 zur Gründung eines Seminars für absolute Malerei. Während der NS-Zeit zog er sich ins Private auf die Halbinsel Höri am Bodensee zurück und begann sich auf die Abstraktion zu konzentrieren. Nach 1945 erlangte er große Anerkennung und wurde zu einem Hauptvertreter der abstrakten Malerei in Deutschland. Max Ackermann starb 1975, nachdem er zahlreiche Auszeichnungen erhalten hatte.

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Kategorie: Gegenwartskunst

Sabine Becker

Sabine Becker inszeniert das Pigment Cobaltblau und schafft es die Reinheit und Wirkkraft diese Pigments im malerischen Prozess zu erhalten. Wenn andere Farben auftauchen, wie Miloriblau oder andere Primärfarben, dann dienen sie als Bühne für die komplexen Wirkungen ihres Cobaltblaus.

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Kategorie: Gegenwartskunst

Heike Lydia Grüß

1961 geboren in Leipzig
1990−1996 Studium der Malerei, Universität der Künste Berlin
1996 Meisterschülerin, Universität der Künste Berlin
lebt und arbeitet in Ludwigsburg und Berlin

Artist in Residence und Arbeitsaufenthalte u. a. in Herzlia/IL, London/GB, Kunming/CHN, Worpswede/ D

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Kategorie: Gegenwartskunst

Clemens Hutter

Ursprünglich wollte er Maler werden, doch bald schon während seines Studiums entdeckte er seine Affinität zur Bildhauerei, auf die er sich fortan konzentrierte. Mit dem Eisen hat er sein Material gefunden. Clemens Hutter entwickelte und entwickelt eigene Techniken im Umgang mit seinem Werkstoff. So erforscht er die künstlerischen Möglichkeiten der Gefriersprengung hohler Körper. Wasser wird in einem verschlossenen Eisenkörper gefroren, was den Körper aufsprengt und deformiert. Gleichzeitig arbeitet er an vielen Arten durch Deformation die Spannungseigenschaften des Materials für sein künstlerisches Konzept zu nutzen.

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Kategorie: Gegenwartskunst

Gerd Kanz

1966 geboren in Erlangen
1987 – 1993 Studium der Malerei an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg, bei Prof. L. Scharl und Prof. J. Grützke
Gerd Kanz lebt und arbeitet freischaffend in Untermerzbach/Hassberge und Pombia, Griechenland.

Nach dem Studium ging Gerd Kanz seinen eigenen Weg, ohne sich an Konventionen oder Ismen zu halten. Am ehesten könnte man das Informel als Ausgangspunkt seiner Entwicklung vermuten. Wenn es so wäre, dann ist er schon lange darüber hinausgewachsen. Seine Bilder wollen nicht Formen negieren, stattdessen sucht der Künstler nach Formen im Formlosen und lässt sie in seiner Malerei mit Bedacht und innerer Schau herauswachsen. In einer alten Brauerei am Rand von Untermerzbach, einem beschaulichen Dorf in den unterfränkischen Hassbergen hat Kanz sein Refugium gefunden. Hier bietet sich der Raum für sein Schaffen und für seine andere Passion, das Gärtnern. Die weiche Landschaft und der Garten sind ihm Ausgleich und Inspiration. Das Bereiten des Bodens, das Säen, das Wachsen, das Blühen und Vergehen sind die Inspirationsquellen für sein Arbeiten. Seine Werke bezeichnet er deshalb gerne als „Essence of Growth“.

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Kategorie: Gegenwartskunst

Andrea Lein

Eintauchen in die Bilder Andrea Leins, das heißt, sich einer Welt zu überlassen, die sich nicht an unsere Regen hält. Materielle, technische und räumliche Sprünge verselbstständigen sich verträumt zu einer Malerei, auf der Suche nach dem Geheimnis, das sich in Malerei verbirgt. Die Bilder scheinen Spuren einer Entdeckungsreise ins Wunderland der Malerei, in der unsere visuelle Logik nicht mehr gilt.  
In den 90-er Jahren, als Berlin sich suchte, entwickelte Andrea Lein experimentell die Grundlagen ihrer Malerei. Sensibel brachte sie eine unkonventionelle Form der Collage und Decollage zur Reife, die eine eigene und vielschichtige malerische Poesie hervorgebracht hat. In den neuen Bilder bringt Andrea Lein ihr malerisches Repertoire genauer dosiert ein. Sie schafft es ihre Freude an der Verbindung von kindlicher Phantasie und malerischer Poesie auf den Betrachter zu übertragen. Dadurch wirken die Bilder vordergründig einfacher, aber doch geistig vielschichtiger. Sie wollen nicht mehr die Phantasie des Betrachters mitreißen, sondern zum Geheimnis verlocken. 

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Kategorie: Gegenwartskunst

Ulrike Michaelis

„Mein Malgrund ist Papier, oft in großen Bahnen. Papier besitzt eine Lebendigkeit und eine Schwerelosigkeit, je vielleicht ist mit das Schweben ein wichtiger Aspekt; eine Präsenz im fast Nicht-Materiellen, ein Vorüberziehen, ein Werden und Vergehen. Mich interessiert Fragilität, auch zeitlich kurze Dauer.“ Ulrike Michaelis

„Neben aller Inhaltlichkeit haben meine Arbeiten einen sehr konkreten formalen Hintergrund. Das Formale bestimmt den Rhythmus und die Fügung jeder einzelnen Arbeit, es ist gleichermaßen das Korsett, der Rahmen, in dem Bewegung festgehalten wird. Alles in der Schwebe - ein fragiler Zustand von Balance, der immer neu austariert wird durch statische, malerische Flächen und grafische Elemente.
Je nach Arbeit und Inhalt ist mal das Eine, mal das Andere stärker ausgeprägt.“ Ulrike Michaelis

Im Nachlass hat sich eine Serviette erhalten, auf der Ulrike Michaelis notierte: “endlich ahnen, nicht nur wissen“.

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Kategorie: Klassische Moderne

Otto Ritschl

Otto Ritschl war einer der prägenden deutschen Vertreter der abstrakten Malerei der Nachkriegszeit. 1885 in Erfurt geboren, wandte er sich zuerst dem Schreiben zu, bevor er nach dem 1. Weltkrieg als Autodiddakt zur Malerei wechselte. Zunächst malte er im Sinne der Neuen Sachlichkeit. Seit den 1930er-Jahren wandte er sich zunehmend der Abstraktion zu, wobei für ihn vor allem das Zusammenspiel von Farbe, Fläche und innerer Harmonie im Zentrum stand. Seine charakteristischen „Farbklänge“ – streng komponierte Farbfelder, die meditative Tiefe erzeugen – markierten eine eigenständige Position innerhalb der deutschen Malerei.
Nach 1945 wurde Ritschl zu einer wichtigen Figur im kulturellen Wiederaufbau. Er lebte und arbeitete in Wiesbaden, wo er eng mit der dortigen Kunstszene verbunden war. Internationales Renommee erlangte er durch seine Teilnahme an großen Ausstellungen, darunter die documenta II (1959) und documenta III (1964) in Kassel, die seine Position innerhalb der europäischen Nachkriegsabstraktion festigten.
Ritschl starb 1976 in Wiesbaden. Sein Werk, das sich durch stille Strahlkraft, Klarheit und eine fast spirituelle Farbauffassung auszeichnet, gilt heute als bedeutender Beitrag zur Entwicklung der abstrakten Malerei in Deutschland.

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Kategorie: Gegenwartskunst

Frank Teufel

Kurzbiographie 1966 in Tuttlingen geboren 1984-1987 Lehre als Steinbildhauer 1991-1993 Meisterschule für Steinmetze und Steinbildhauer in Mainz 1996-1999 Studium an der Akademie für Gestaltung in Ulm Seit 1994 in Tuttlingen freischaffend tätig Seit 2004 Mitglied im VBKW (Verband bildender Künstler/innen Württemberg) Seit 2008 Mitglied im BfB (Bund freischaffender Bildhauer Baden-Württemberg)

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Kategorie: Gegenwartskunst

Daniel M Thurau

1972 geboren in Köthen/Anhalt.
1994–1998 Studium der Rechtswissenschaften in Halle/Saale, erstes Staatsexamen
2008-2009 Masterstudium für Zeichnung, NUA, Norwich/ U.K.
2010–2013 Masterstudium für Malerei bei Werner Büttner und Jutta Koether, HFBK Hamburg
08/2021 Kursleiter an der AdbK Kolbermoor
seit 03/2022 Lehrauftrag für Malerei an der HAW Hamburg
lebt und arbeitet als freier Künstler in Berlin

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Kategorie: one:artist show

Ernst Wolf


In seinen aktuellen Werken konzentriert sich Ernst Wolf auf mehrteilige Ölbilder. Zwei oder drei Bildtafeln bindet er in ein Ganzes ein. Die Bildtypen nennt er entsprechend „Bildpaar“, „Gleichzeit“ oder „Kollaboration“. Die Titel weisen sowohl auf ein künstlerisches Konzept hin, das die gleichzeitige Präsenz von Widersächlichem thematisiert und interpretiert. Eine solche wird schon in der, den ersten Eindruck prägenden Aufspaltung der Werke in zwei oder drei Teile deutlich. Einheit und Teilung stehen sich hier nicht gegenüber, sondern sind in einer Wahrnehmung gleichzeitig präsent. Wir ahnen bereits, dass es für eine Annäherung an die Bilder Ernst Wolfs erforderlich ist, in Gegensätzen zu sehen und zu denken. Statt einer Harmonie ist es Ernst Wolf wichtiger das Gegensätzliche einerseits in seiner jeweiligen wiedersprüchlichen Präsenz wirken zu lassen und gleichtzeitig in klarer, komplexer Weise zu verbinden.


1948 geboren in Heidenheim/Brenz.
1971-77 Studium der Malerei an der Akademie der Bildenden Künste Nünberg bei Prof. Günther Voglsamer.
seit 1974 Ausstellungsbeteiligungen.
1976 Sonderförderung im Sinne eines Meisterschülers bei Prof. Günther Voglsamer.
seit 1977 Einzelausstellungen. seit 1978 ansässig in Stuttgart.
1984 Preisträger der Kieler Kunstwochen 1991-2005 Atelier und Wohnung in Stuttgart und Lodève/Frankreich.
1992-1998 Vorsitzender des Verbandes bildender Künstler und Künstlerinnen Württemberg e.V. Mitglied im Künstlerbund Baden-Württemberg e.V.
Lebt und arbeitet in Stuttgart.

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Kategorie: Gegenwartskunst

Peter Wittstadt

1960 in Würzburg geboren
1985-1990 Studium der Bildhauerei an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg bei Prof. Wilhelm Uhlig
Seit 1991 freischaffender Bildhauer in Karlstadt - Laudenbach
Seit 2001 Lehrauftrag am Bayernkolleg in Schweinfurt für das Fach Kunsterziehung

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Über uns

Galerie-Information

Seit wir, Roswitha und Markus Döbele, uns beim Studium der Kunstgeschichte in Stuttgart kennengelernt haben, verbindet uns die Leidenschaft für die Kunst. Nach dem Studium sammelten wir Erfahrung im Handel mit zeitgenössischer Kunst als Mitarbeiter in der renommierten elterlichen Galerie von Hedwig und Johannes Döbele in Stuttgart. Es dauerte noch zwei Jahre, bis sich unser Traum erfüllte und wir eine eigene Galerie eröffnen konnten.

Mit unserer Neugründung 1998 verfolgten wir ein ungewöhnliches Konzept. Statt in einer Großstadt ließen wir uns in einem kleinen Dorf bei Würzburg in Unterfranken nieder. Es liegt am Autobahnkreuz Biebelried (A3/A7), eines der zentralsten Europas. Die Galerie sollte eine idyllische Anlaufstation für ein überregionales Sammlerpublikum werden, und die Wege zur Betreuung von privaten und öffentlichen Sammlungen in und um Deutschland sollten kurz sein.

In unserer Galerie zeigen wir Kunst der klassischen Moderne gegenüber zeitgenössischen Tendenzen. Dabei spielt das Werk des 1975 verstorbenen Pioniers der abstrakten Malerei Max Ackermann eine große Rolle. Markus Döbele zeigte sich von diesem Meister der „absoluten Malerei“ so fasziniert, dass er über ihn seine Dissertation verfasste. Unsere Galerie setzt gleichzeitig auf das Schaffen von vielversprechenden jungen Künstlern. Wir sehen dies nicht als Gegensatz, sondern als Ergänzung, welche die zeitlosen Aspekte in beiden Bereichen zum Vorschein bringt. Es zeugt von der hohen Qualität der Werke, wenn bewährte klassische Moderne und zeitgenössische Kunst auf Augenhöhe erscheinen und zusammen klingen. Immer wieder gelingt in dieser Konstellation eine inspirierende gegenseitige Steigerung der Werke. Dieses Konzept hat viele Sammler angeregt, uns in diesem Sinne mit der Hängung ihrer privaten Sammlung zu betreuen.

Unser ländliches Anwesen im Dettelbacher Ortsteil Effeldorf wurde in den 1990er Jahren im Landhausstil modernisiert und eignet sich mit den hellen, fließend übergehenden Räumen perfekt zur Kunstpräsentation. Der Gebäudekomplex steht inmitten eines weitläufigen Gartens, wo wir unserer Leidenschaft für dreidimensionale Kunst im Einklang mit der Natur nachkommen können. Unser Skulpturengarten und die jährlichen Sommerfeste, die wir dort feiern, erfreuen sich großer Beliebtheit bei Kunstliebhabern aus nah und fern.

So wurde die Kunst, deren Vermittlung und deren Förderung zu unserem Leben im Spannungsfeld zwischen Kunst und Natur.

Wir sind Mitglied im Bundesverband Deutscher Galerien - BVDG

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Unternehmensdaten

Gründungsjahr

1998