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art karlsruhe
Eine Veranstaltung der

Galerie Friedmann-Hahn

Wielandstraße 14, 10629 Berlin
Deutschland

Standort

  •   Halle 1 / H1/A20

Ansprechpartner

Alexander Friedmann-Hahn

Telefon
01792910817

E-Mail
info@galeriefriedmann-hahn.com

Dana Brandstetter

Telefon
01757575713

E-Mail
dana.brandstetter@galeriefriedmann-hahn.com

Unsere Künstler

Künstlerdetails

Kategorie: Fotografie

Josef Fischnaller

Die Porträts sowie die opulenten Blumen- und Früchtestillleben des Fotografen Joseph Fischnaller wirken fast wie gemalt. Mitunter arrangiert er seine großformatigen Bildtableaus im Geist der Alten Meister, ein anderes Mal entstehen innovative Drucke, die den Betrachter in eine beinahe abstrakte Welt aus Blüten eintreten lassen. Bekannt wurde Fischnaller vor allem durch seine detailreichen Neuinterpretationen berühmter Renaissance- und Barockgemälde. Die außergewöhnlichen Kostüme, gefertigt aus Materialien, die er bewusst aus ihrem üblichen Zusammenhang löst, schaffen dabei einen subtil ironischen Unterton, der unser visuelles Gedächtnis auf spielerische Weise hinterfragt.

Joseph Fischnaller kam 1964 im österreichischen Grieskirchen zur Welt. Nach seiner fotografischen Ausbildung eröffnete er in Wien sein erstes Atelier. 2007 übersiedelte er nach Berlin, wo er seine künstlerischen Reihen „Kings & Queens“, „Prächtig“ und „Erotica“ entwickelte.

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Kategorie: one:artist show

Edite Grinberga

Ob leere oder nur spärlich möblierte Räume,  in Edite Grinbergas Bildern spielt stets das Licht die Hauptrolle. Auf großen Leinwänden lässt sie es über ein Buch, eine weiße Tür oder einzelne Möbelstücke gleiten. Die Bewohner bleiben unsichtbar, als hätten sie den Raum eben erst verlassen. So fühlt sich der Betrachter frei, diese stillen Interieurs zu betreten und zur Ruhe zu kommen.

Grinbergas Werke halten einen flüchtigen Moment fest und wirken zugleich zeitlos. Die lichte Stille ihrer Räume lädt dazu ein, die Leere mit eigenen Gedanken zu füllen. Die wenigen Dinge, die sie zeigt, erinnern an eine Welt, die langsam verschwindet.

Die 1965 in Riga geborene Künstlerin studierte an mehreren renommierten Kunsthochschulen Lettlands und lebt seit 1990 in Berlin. Nachdem sie zunächst figürlich arbeitete, widmet sie sich seit rund zwei Jahrzehnten ganz dem Licht. Ihre Gemälde werden international ausgestellt und befinden sich unter anderem in Museen in Lettland, New Jersey und Würzburg.

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Kategorie: Gegenwartskunst

Andreas Leikauf

Andreas Leikauf trifft mit seinen markanten Bildmotiven und pointierten Sprüchen genau den Nerv der Gegenwart. Seine häufig gesellschaftskritischen Arbeiten zeichnen sich durch eine klare, prägnante Bildsprache aus und laden – nicht ohne Humor – zum Hinterfragen ein.

Der 1966 im österreichischen Judenburg geborene Künstler lebt und arbeitet seit 1985 in Wien. An der Akademie der Bildenden Künste studierte er Malerei und Bildhauerei. Seither beschäftigt er sich intensiv mit der Frage, wie wir uns in einer Welt behaupten, die von unzähligen, oft kurzlebigen und banalen Bildern geprägt ist.

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Kategorie: Gegenwartskunst

Saša Makarová

Mit einer expressiven, farbintensiven Bildsprache nähert sich die österreichisch-slowakische Künstlerin Saša Makarová ihren Themen: starke, selbstbewusste Frauenfiguren und das Spiel der Verführung, in dem sich Anziehung, Erotik und Gefahr zugleich zeigen. Ihre leuchtenden, dynamischen Gemälde öffnen den Blick in eine Welt, die von Mythen, Märchen und Geschichten über kraftvolle weibliche Charaktere durchzogen ist. Die pastos aufgetragenen Ölfarben unterstreichen die Präsenz und Energie ihrer Protagonistinnen. In ihrer Ornamentik und Farbigkeit erinnern Makarovás Arbeiten an den frühen Expressionismus, etwa an Matisse oder Vlaminck.

Zu Beginn studierte die Künstlerin Restaurierung in Bratislava. Nach der politischen Wende wurde sie von Adolf Frohner entdeckt, der sie in seine Meisterklasse an der Hochschule für angewandte Kunst in Wien einlud. Dort wandte sich Makarová jedoch rasch von der überwiegend abstrakten Lehre ab und fand ihre eigene Ausdrucksform in der Figuration – insbesondere in der Darstellung weiblicher Figuren.
 

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Kategorie: Gegenwartskunst

Nikolai Makarov

Aus ruhigen Landschaften, anmutigen Tänzerinnen oder verlassenen Brücken Venedigs formen sich in den atmosphärischen Gemälden des russischen Künstlers Nikolai Makarov stille, fast träumerische Szenerien. Stille ist das eigentliche Hauptmotiv seiner Kunst: Ob Landschaft, Porträt, weiblicher Akt oder Ballettszene – Makarov verleiht seinen Motiven eine meditative Ruhe, die den Betrachter unmittelbar fesselt. Seine charakteristische Verbindung aus feinsten Sfumato-Lasuren, moderner Airbrush-Technik und leuchtender Acrylfarbe auf Leinwand lässt Figuren und Orte wie aus einem sanften Nebel hervortreten und verleiht ihnen eine geheimnisvolle, beinahe metaphysische Ausstrahlung.

Diese besondere Maltechnik erzeugt eine poetische Atmosphäre, in der die Konturen verschmelzen und die Formen sich im Raum aufzulösen scheinen. Makarov schafft Bilder, die nicht laut, sondern eindringlich wirken – Werke, die zur Betrachtung im Stillen einladen und eine Welt jenseits der Hektik des Alltags eröffnen.

Nikolai Makarov wurde 1952 in Moskau geboren. In den 1970er Jahren kam er nach Ost-Berlin, wo er zunächst Slawistik und Geschichte studierte, bevor er sich ganz der Kunst zuwandte. An der Akademie der Künste absolvierte er sein Studium und wurde später Meisterschüler. Seit den 1980er Jahren lebt und arbeitet er in Berlin, wo auch sein „Museum der Stille“ entstand – ein Ort, der seine künstlerische Haltung widerspiegelt und den Betrachtern die Möglichkeit bietet, seine Werke in einem kontemplativen Umfeld zu erleben.

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Kategorie: Gegenwartskunst

Susanne Maurer

Die Landschaften von Susanne Maurer sind Orte der Stimmung und des Übergangs, an denen sich Grenze und Unendlichkeit berühren. Weite Ebenen treffen auf stille Seen, ein flimmerndes Firmament auf sanft daliegende Hügel. Obwohl die Künstlerin ihre Motive keiner realen Region zuordnet, wirken ihre Ansichten wie vertraute Räume unserer eigenen Erinnerung und Sehnsucht – Orte, an denen man träumen, ankommen und frei sein kann. Maurer malt nicht nach unmittelbarer Naturbeobachtung, sondern nach inneren Bildern, die zwischen Andeutung und Offenheit schweben und den Betrachtern Raum für eigene Empfindungen lassen. Klare Horizontlinien und weit gespannte Farbfelder verleihen ihren Werken eine ruhige, fast meditative Präsenz, während subtile Farbverschiebungen atmosphärische Tiefe erzeugen.
Susanne Maurer, 1972 in Wolfenbüttel geboren und heute in Berlin lebend, studierte an der Hochschule für Bildende Künste in Braunschweig und wurde dort 2000 zur Meisterschülerin ernannt.

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Kategorie: Gegenwartskunst

Laura Nieto

Mit spielerischer Leichtigkeit fängt Laura Nieto Stimmungen ein – einst das flirrende Stadtleben, heute vor allem die kraftvolle Energie wuchernder Natur. Wo früher urbane Momentaufnahmen, Straßenszenen und flüchtige Begegnungen dominierten, hat sich in ihren jüngsten Arbeiten ein stiller, aber tiefgreifender Wandel vollzogen. Die architektonischen Räume sind nahezu vollständig zurückgetreten. An ihre Stelle tritt eine wilde, überwuchernde Vegetation, die Gebäude und Spuren menschlicher Präsenz umhüllt, verschluckt oder in neue Zusammenhänge stellt. Entstanden sind Bildwelten von großer Freiheit und poetischer Kraft – vibrierend in Farbe, geheimnisvoll im Licht und voller organischer Bewegung.

Ihr dynamisches Spiel mit Licht, Schatten und farbigen Atmosphären bleibt jedoch unverkennbar. Nietos Naturdarstellungen wirken wie Momentaufnahmen eines lebendigen, eigenwilligen Raums, der uns dazu einlädt, die Szene gedanklich weiterzumalen und in ihr zu verweilen. Die Übergänge zwischen Realem und Imaginärem verschwimmen, und die Natur erscheint zugleich vertraut und rätselhaft.

Laura Nieto studierte von 1996 bis 2001 Kunst an der Universität von Salamanca. Prägende Auslandsaufenthalte in Mexiko und Berlin halfen ihr früh, ihren Blick für Stadt- und Lebensräume zu schärfen – ein Fundament, auf dem sich nun ihre neue, naturbezogene Bildsprache entfaltet. Ihre Werke werden regelmäßig in europäischen Galerien und auf internationalen Kunstmessen präsentiert und zeigen die beeindruckende Entwicklung einer Künstlerin, die den Mut hat, ihr zentrales Motiv neu zu erfinden und immer wieder radikal weiterzudenken.

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Kategorie: Gegenwartskunst

Mirko Schallenberg

Die Stillleben von Mirko Schallenberg öffnen eine stille Welt der Dinge, in der sich das Auge in einem feinen Spiel aus Balance und Verschiebung, Symmetrie und Asymmetrie, Stofflichkeit und Vergänglichkeit verlieren kann. Seine Kompositionen wirken konzentriert und klar, zugleich schwingt in ihnen eine subtile Spannung mit.

In seinem Atelier arrangiert Schallenberg die realen Objekte, die später seine Bilder bevölkern. Er verschiebt und variiert sie so lange, bis – wie er sagt – jeder Gegenstand zweckfrei und ganz für sich stehen kann, im stillen Austausch mit den anderen. Auf der Leinwand vergrößert er viele dieser Dinge so stark, dass sie eine beinahe skulpturale, körperhafte Präsenz gewinnen.

Seine charakteristischen „Dingpyramiden“ erinnern an die Meister des Renaissance-Stilllebens und zugleich an die klare Kompositionssprache eines Piet Mondrian. In seinen Werken tauchen sowohl an Dürer erinnernde Rasenstücke als auch an Schnüren hängende Fische auf, die an die eindringlichen Stillleben von Juan Sánchez Cotán verweisen. So verbindet Schallenberg kunsthistorische Tiefe mit einer zeitgemäß-poetischen Bildwelt.

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Kategorie: Gegenwartskunst

Maximilian Verhas

Die Skulpturen von Maximilian Verhas erscheinen mal wie endlos verschlungene Bänder aus matt oder glänzend polierter Bronze, mal organisch weich, mal kantig und fast architektonisch. Seine eleganten, dynamischen Rollkörper ziehen den Blick unweigerlich in ihre räumliche Bewegung und lassen ihn in ihren unabschließbaren Formen wandern.

Seit 1990 setzt sich Verhas intensiv mit der Frage auseinander, wie die traditionelle Starrheit der Skulptur überwunden werden kann. Seine Antwort sind bronzene Körper, die sich als Ganzes bewegen lassen und dadurch jede klare Orientierung – oben, unten, innen, außen – auflösen. So entsteht eine Skulptur, die aus allen Blickwinkeln lesbar bleibt und ihre Formenvielfalt immer wieder neu offenbart. In diesem Jahr präsentiert der Künstler erstmals Rollkörper in Edelstahl: mit ihrer makellos glatten Oberfläche entwickeln sie eine besondere, fast hypnotische Präsenz, die das Licht brillant einfängt und den Blick förmlich bindet.

Maximilian Verhas wurde 1960 in Essen geboren und wuchs in Düsseldorf auf. Von 1981 bis 1986 studierte er Malerei, Grafik und figürliche Bildhauerei an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg, anschließend Bildhauerei an der Hochschule der Künste in Berlin. Studienaufenthalte führten ihn zudem an das College of Art in Canterbury sowie nach New York. Seine Werke werden in zahlreichen deutschen und europäischen Galerien sowie auf internationalen Kunstmessen gezeigt und befinden sich in privaten wie öffentlichen Sammlungen weltweit.

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Über uns

Galerie-Information

Gegründet 2006, vertritt die Berliner Galerie Friedmann-Hahn über 20 Stammkünstler aus dem In-und Ausland, denen sie jährlich ca. sechs Einzelausstellungen widmet. Zwischenzeitlich werden dem Galeriepublikum in Gruppenausstellungen regelmäßig auch neue Künstler vorgestellt. Spezialisiert auf virtuose Vertreter der zeitgenössischen figurativen Malerei, ergänzen fotografische wie bildhauerische Positionen das Programm. Durch Zusammenarbeit mit internationalen Galerien und Teilnahmen an Messen, hat die Galerie heute einen festen Platz in der Kunstwelt.

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