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art karlsruhe
Eine Veranstaltung der

Galerie Geiger

Reichenaustr. 39a, 78467 Konstanz
Deutschland
Telefon +49 7531 9175 31
Fax +49 7531 9175 17
info@galerie-geiger.de

Standort

  •   Halle 2 / H2/E11

Ansprechpartner

Dr. Stephan Geiger

Inhaber

Telefon
016096023824

E-Mail
info@galerie-geiger.de

Roland Geiger

Unser Angebot

Kategorien

  • 1  Klassische Moderne

Klassische Moderne

  • 3  Gegenwartskunst

Unsere Künstler

Künstlerdetails

Kategorie: Klassische Moderne

Max Ackermann

1887 wird Max Ackermann in Berlin geboren. Von 1906 bis 1907 studiert er bei Henry van de Velde in Weimar. 1909 wechselt er an die Münchner Kunstakademie zu Franz von Stuck, bei dem zuvor auch Kandinsky und Klee studiert haben. Beschäftigung mit Hans von Marées. 1912 besucht Ackermann die Stuttgarter Kunstakademie, wo er sich Adolf Hölzel anschließt. Beeindruckt von Hölzels Lehre entstehen erste gegenstandsfreie Experimente. 1915 bis 1917 ist er Soldat im Ersten Weltkrieg. Unter dem Eindruck von Not und Leid entstehen in den 1920er Jahren Bilder im Stil des kritischen Realismus. Bei einem Parisaufenthalt lernt er 1926 Piet Mondrian kennen. 1928 stellt Ackermann in Stuttgart zusammen mit Grosz und Kandinsky aus. Die Begegnung mit Kandinsky bestärkt ihn in seinem Weg zur Abstraktion. 1930 gründet er sein Seminar für absolute Malerei. 1936 erhält Ackermann in Stuttgart Lehrverbot und siedelt daraufhin nach Hornstaad über. Kontakt zu dem ebenfalls an den Bodensee geflüchteten Otto Dix. 1968 Beginn der Zusammenarbeit mit dem Siebdrucker und Galeristen Roland Geiger. 1975 stirbt Max Ackermann.

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Kategorie: Kunst nach 45

Hans Jörg Glattfelder

1939 wird Glattfelder in Zürich geboren. 1958 besucht er die Universität Zürich, wo er, auf Drängen seines Vaters, ein Jura-Studium beginnt. 1960 reist er nach Sizilien und schließt sich dem Sozialreformer Danilo Dolci an. Dort lernt er seine erste Frau kennen, mit der er 1963 nach Florenz übersiedelt. 1966 hat Glattfelder seine erste Einzelausstellung in Mailand. Seine höchst markanten Pyramiden-Reliefs, stehen an der Grenze von konstruktiver Kunst und der damals neu aufkommenden Op Art. Die aus lackierten Spritzguss-Elementen bestehenden Werke, finden rasch Eingang in wichtigen internationalen Ausstellungen und machen den jungen Künstler bekannt. 1970 zieht er nach Mailand, wo er sich mit Antonio Calderara und Gianni Colombo anfreundet. 1977 beginnt die Werkgruppe der nicht-euklidischen Metaphern, die das rechtwinkelige Bezugsystem hinter sich lassen. 1986 nimmt er an der Biennale von Venedig teil. 1987 erhält Glattfelder den Camille-Graeser-Preis in Zürich. 1990 hat er ein Atelier in New York, 1998 siedelt er nach Paris über. 2013 widmet ihm das Museum Haus Konstruktiv in Zürich eine große Retrospektive, 2019 folgt eine weitere Überblickschau im Museum Ritter in Waldenbuch. 2016 erhält Glattfelder den Peter C. Ruppert Preis für Konkrete Kunst in Europa. Heute lebt und arbeitet er in Basel.

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Kategorie: Kunst nach 45

Heijo Hangen

Heijo Hangen wird 1927 in Bad Kreuznach geboren. 1947 bis 1950 studiert er an der Landeskunstschule in Mainz. Bereits Anfang der 1950er Jahre entstehen erste abstrakte Arbeiten. 1956 bezieht er sein Atelier auf dem Asterstein in Koblenz. 1962 entwickelt er sein konstruktives „Modul“, ein zweifach diagonal geteiltes Quadrat, das fortan allen seinen Werken zugrunde liegt und schon bald zu seinem unverwechselbaren Erkennungsmerkmal wird. 1971 hat er eine Einzelausstellung im Von der Heydt-Museum in Wuppertal, 1972 ist er in der wichtigen Überblicksschau "Konstruktivismus" der Galerie Gmurzynska in Köln vertreten. 1976 ist er Stipendiat der Villa Massimo in Rom, 1977 nimmt er an der documenta in Kassel teil. 1991 hat er im Museum für Konkrete Kunst in Ingolstadt eine große Einzelausstellung, 2011 erhält Hangen den "Peter C. Ruppert-Preis für Konkrete Kunst in Europa". 2017 widmen ihm das Leopold-Hoesch-Museum in Düren und die Galerie Geiger in Konstanz Ausstellungen zu seinem 90. Geburtstag. 2019 stirbt Heijo Hangen in Koblenz.

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Kategorie: Gegenwartskunst

Ewerdt Hilgemann

1938 wird Hilgemann in Witten geboren. 1958-59 studiert er an der Universität Münster, 1959-61 besucht er die Werkkunstschule in Saarbrücken und schafft erste Material- und Struktur-Reliefs. 1963 arbeitet er in der Künstlersiedlung Asterstein in Koblenz, 1967-70 in der Künstlersiedlung Halfmannshof in Gelsenkirchen. Ab Mitte der 1960er Jahre entstehen weiße Strukturarbeiten, die mit der Wirkung von Licht- und Schatten spielen und der Op Art sowie ZERO nahe stehen. 1970 zieht er nach Gorinchem in die Niederlande, 1975 bis 1984 unterhält er zusätzlich ein Atelier in Carrara. Er arbeitet minimalistisch-seriell mit Marmor und Granit und experimentiert mit dem Zufallsmoment. Um die Grenzen der traditionellen Bildhauerei radikal zu erweitern, setzt er sogar auf das Mittel der Sprengung. 1977 bis 1998 ist er Dozent an der Willem de Kooning Academie in Rotterdam. 1984 entstehen die ersten Implosionen, Transformationen von Edelstahlvolumen, die durch den Einsatz von Unterdruck entstehen und seitdem zu seinem Markenzeichen geworden sind. 1984 zieht Hilgemann nach Amsterdam. 2014 realisiert er sein viel beachtetes Park Ave Project, bei dem er sieben imposante Skulpturengruppen auf dem Mittelstreifen der New Yorker Park Avenue platzierte. Seine markanten Skulpturen finden sich in vielen Museen und vielen öffentlichen Plätzen weltweit. 2020 hat ihm das renommierte Kröller-Müller Museum eine große Retrospektive gewidmet.

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Kategorie: Gegenwartskunst

Karin Radoy

1957 wird Karin Radoy in Offenbach am Main geboren. Sie studiert an der Hochschule für Gestaltung in Offenbach sowie an der Staatliche Hochschule für Bildende Künste, der Städelschule in Frankfurt. Seit 1984 ist sie an zahlreichen Ausstellungen im In-und Ausland beteiligt. 1986 bis 1988 hat sie ein Stipendium der Johannes-Mosbach-Stiftung, 1991 folgt ein mehrmonatiger Atelieraufenthalt in Berlin. Ab 1989 entstehen mehrteilige Bilder in Acryl auf Holz, ab 1990 farbige Wandobjekte. 2001 bis 2002 folgt ein Stipendium für das Künstlerhaus Villa Concordia in Bamberg. Ihr Werke sind in zahlreichen öffentlichen Sammlungen vertreten (u.a. in der Sammlung der Deutschen Bank, dem Wilhelm-Hack-Museum in Ludwigshafen und dem ZKM in Karlsruhe). Sie lebt in Frankfurt am Main.

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Kategorie: Kunst nach 45

Klaus Staudt

1932 wird Klaus Staudt in Otterndorf bei Cuxhaven geboren. Ab 1954 studiert er Medizin in Marburg und München. 1959 besucht er die documenta II und bricht noch im selben Jahr sein Medizinstudium ab. Von 1959 bis 1963 studiert er Malerei an der Akademie der Bildenden Künste in München. Zusammen mit Gerhard von Graevenitz und Jürgen Morschel gründet er 1960 in München die galerie nota, die bald ein wichtiger Ausstellungsort der ZERO-Künstler wird. 1963 bis 1967 ist er Meisterschüler und Assistent bei Ernst Geitlinger und Georg Meistermann. 1963 wird Staudt Mitglied der international vernetzten Gruppe Nouvelle Tendance. Mit der Erfindung des mehrschichtigen Reliefs aus Plexiglas schreibt er Kunstgeschichte. Von 1974 bis 1994 ist er Professor an der Hochschule für Gestaltung in Offenbach. Ab 1974 wirkt er zudem als spiritus rector der Sammlung Konkreter Kunst des Landkreises Cuxhaven. Schon ab 1964 entstehen zahlreiche Projekte im öffentlichen Raum, wie 1990 die 10 Meter hohe Stele "Dem Licht entgegen" für die neue DaimlerChrysler-Zentrale in Stuttgart-Möhringen. 2003 ist Staudt Artist in Residence der Josef und Anni Albers Foundation in Bethany, Connecticut. 2023 war ein Werk von Klaus Staudt Teil der großen Überblicksausstellung "Herausragend! Das Relief!" im Frankfurter Städel Museum und der Hamburger Kunsthalle. Staudt lebt und arbeitet in Frankfurt am Main.

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