Hans Jörg Glattfelder
1939 wird Glattfelder in Zürich geboren. 1958 besucht er die Universität Zürich, wo er, auf Drängen seines Vaters, ein Jura-Studium beginnt. 1960 reist er nach Sizilien und schließt sich dem Sozialreformer Danilo Dolci an. Dort lernt er seine erste Frau kennen, mit der er 1963 nach Florenz übersiedelt. 1966 hat Glattfelder seine erste Einzelausstellung in Mailand. Seine höchst markanten Pyramiden-Reliefs, stehen an der Grenze von konstruktiver Kunst und der damals neu aufkommenden Op Art. Die aus lackierten Spritzguss-Elementen bestehenden Werke, finden rasch Eingang in wichtigen internationalen Ausstellungen und machen den jungen Künstler bekannt. 1970 zieht er nach Mailand, wo er sich mit Antonio Calderara und Gianni Colombo anfreundet. 1977 beginnt die Werkgruppe der nicht-euklidischen Metaphern, die das rechtwinkelige Bezugsystem hinter sich lassen. 1986 nimmt er an der Biennale von Venedig teil. 1987 erhält Glattfelder den Camille-Graeser-Preis in Zürich. 1990 hat er ein Atelier in New York, 1998 siedelt er nach Paris über. 2013 widmet ihm das Museum Haus Konstruktiv in Zürich eine große Retrospektive, 2019 folgt eine weitere Überblickschau im Museum Ritter in Waldenbuch. 2016 erhält Glattfelder den Peter C. Ruppert Preis für Konkrete Kunst in Europa. Heute lebt und arbeitet er in Basel.
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