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art karlsruhe
Eine Veranstaltung der

Galerie Maurer

Fahrgasse 5, 60311 Frankfurt am Main
Deutschland
Telefon +49 69 90025640, +49 151 50404554
Fax +49 69 90025641
info@galerie-maurer.com

Standort

  •   Halle 2 / H2/E23

Ansprechpartner

Brigitte Maurer

Telefon
0151-50404554

E-Mail
info@galerie-maurer.com

Unsere Künstler

Künstlerdetails

Kategorie: Gegenwartskunst

Jan Davidoff

Der in München und am Ammersee arbeitende Künstler verbindet in seinen Werken figürliche und abstrakte Malerei mit Druck- und fotografischen Verfahren. Durch reliefartige Strukturen, komplexe Schichtungen und fein abgestimmte Glasuren entstehen Bilder mit ausgeprägter räumlicher und
haptischer Wirkung. Natur und Mikrokosmos dienen dabei als Ausgangspunkt für Perspektivverschiebungen, die das Vertraute irritierend neu erscheinen lassen.

Vita

2001 – 2002   Architekturstudium
2002    Freies Atelier der Bildenden Kunst, Alecsander Kolenz
2003    Studium bei Prof. Kasseböhmer
            Studium bei Prof. Imhof, Lithographie
            Aufnahme an der Akademie der Bildenden Künste München
2004    Studium bei Prof. Anke Doberauer
2009    Diplom bei Prof. Förg, Akademie der Bildenden Künste,  München
           
Lebt und arbeitet in München und Schondorf am Ammersee

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Kategorie: Gegenwartskunst

Malgosia Jankowska

In Tusche, Aquarell und Filzstift schafft Malgosia Jankowska märchenhafte Naturszenarien, die der Zeit entrückt scheinen und so Raum bieten für mystisch anmutende Begegnungen – zwischen Mensch und Mensch, Mensch und Tier, eingebunden in die sie umgebende, so idyllische wie überwältigende Natur. Es sind zumeist Kinder, die vor dieser Naturkulisse klein und verwundbar wirken und die sich trotz aller Hinweise auf lauernde Bedrohungen – Fliegenpilze, Schlangen, Wölfe, unergründliche Waldseen – in traumverlorener Selbstverständlichkeit durch diese Wildnis bewegen. Sie beantworten keine Fragen zum Warum, Woher oder Wohin und überlassen dem Betrachter die Deutung der Regeln ihres kleinen, hermetischen Universums.
In einem gleichsam surreal entrückten Raum finden Jankowskas Stillleben statt: Welche Art von Feierlichkeit ist hier im Gange oder hat sich bereits ereignet? Es sind opulente Gelage, doch ohne Gäste; die Feiernden bleiben unsichtbar, die Requisiten aber werfen Fragen nach ihrer Identität und Natur auf. Erst auf den zweiten Blick geben sich lebendige Hasen, Schlangen, Eulen, Oktopoden in den barocken Arrangements zu erkennen, jähe nature vivante in der nature morte – sind sie die Gäste, oder gar das Festmahl?
Auch hier ist die Reminiszenz an die Schauergeschichten der romantischen Kunstepoche deutlich spürbar; das Gefühl des Surrealen wird durch die monochrome Farbgebung noch verstärkt, so wirkt der Wald in dunklem Blau oder intensivem Rot gemalt irreal und gespenstisch. Aufgehellt wird die Bildkomposition durch das Weiß des Papiergrunds, das wie gleißendes Licht durch die Bäume dringt oder als reflektierender Schnee, auch als funkelndes Glas oder spiegelnde Wasseroberfläche, aber immer als blendendes Licht die Unwirklichkeit der Szenerie betont.

 Vita

1998 – 2003 Studium der Malerei an der Warschauer Akademie der Schönen Künste
2001 Gaststudium an der H.d.K. (Hochschule der Künste) Berlin
2003 Diplom an der Akademie der Schönen Künste in Warschau mit den Schwerpunkten Malerei und Wandmalerei
2015 Promotion an der Akademie der Schönen Künste in Warschau

Lebt und arbeitet in Berlin

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Kategorie: Gegenwartskunst

Tilmann Zahn

In seiner Werkgruppe der organischen Formen zeichnet Tilmann Zahn feine Linien auf das Papier, aus denen ein Lineament aus Bleistift und Graphit entsteht, das als Geste des Einschreibens seiner Gedanken und Emotionen betrachtet werden kann. Seine fragilen Arbeiten bewegen sich zwischen Zeichnung, Malerei und Skulptur. Statt mit dem Skalpell Formen herauszuschneiden, reißt er von Hand Strukturen aus dem Papier, denn er ist weniger an dessen grafischen Aspekten interessiert als an einer Transformation des Materials: Papier und gerissene Formen erscheinen wie organische Strukturen, die auf das Wesentliche reduziert sind. So entstehen unter seinen Händen Gitter- und Netzstrukturen, die auf Grundformen alles Organischen und auf das Werden und Vergehen als Grundprinzip des Lebens hinweisen.

 

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Kategorie: paper:square

Dorthe Goeden

Dorthe Goedens künstlerische Arbeit bewegt sich im Spannungsfeld von Linie, Fläche und Raum. Aus filigranen Zeichnungen auf Papier entwickelt sie dichte Gefüge, in denen Linien sich zu komplexen Strukturen verdichten. Fragmente und Linien verbinden sich zu Netzen, die eine eigene Räumlichkeit entfalten – ein Geflecht, das sich gegenseitig stützt und trägt.
Goedens Werke wirken zugleich konstruiert und organisch. Linien wachsen, überlagern sich, durchdringen Flächen und öffnen Zwischenräume. Mit reduzierten Mitteln entstehen Bildwelten, die das Flüchtige und Prozesshafte sichtbar machen. Ihre Arbeitsweise verbindet Präzision mit
einer Offenheit für das Unvorhersehbare.
Durch Überlagerungen und lineare Verdichtungen entstehen fragile Ordnungen, in denen das Sichtbare immer auch auf das Verborgene verweist. Goedens Werke thematisieren Zyklen, Rhythmus und Wiederholung. Ihr Schatten kann sich ständig verändern. Die Dialektik von Ordnung und Chaos, von Konstruktion und Auflösung, prägt ihr Schaffen. 

1997 Studium Kunstgeschichte, Archäologie und Ethnologie, Universität Köln
1998 Studium an der Fachhochschule Aachen, Fachbereich Gestaltung (Diplom 2005)
seit 2018 Lehrauftrag für Zeichnen, Hochschule Osnabrück
seit 2019 Lehrauftrag Künstlerische Grundlehre, Universität Osnabrück

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Kategorie: Gegenwartskunst

Justine Otto

Das Werk von Justine Otto entwirft eine Bildwelt von kompromissloser Intensität, deren Figuren in rätselhaften, ambivalent anmutenden Konstellationen agieren. Sie erscheinen weder als Objekt noch als eindeutig Handelnde, sondern als Wesen, die sich in einem entgrenzten Niemandsland bewegen, in dem Begehren, Macht, Kontrollverlust und Transformation verhandelt werden. Otto thematisiert eine Realität, die nicht einfach surreal ist, sondern den Zustand eines Realitätsverlusts sichtbar macht – eine Welt, in der Identität künstlich erzeugt, projiziert und mit gesellschaftlichen Fantasien aufgeladen wird. Diese Themen bilden auch den Hintergrund der aktuellen Serie Crowds, in der Menschenansammlungen nur noch fragmentarisch erkennbar bleiben, überblendet von abstrakten Schichten, die in der Verschmelzung gleichermaßen destruktiv wie kreativ wirken. Figuration und Abstraktion verweben sich zu einem gleichwertigen Spannungsfeld, in dem Identität, Wahrnehmung und kollektive Erfahrung permanent in Bewegung sind.

1996–2003 Studium an der Staatlichen Hochschule für Bildende Künste – Städelschule, Frankfurt am Main, bei Professor Peter Angermann und Professor Michael Krebber
2003 Ernennung zur Meisterschülerin im Fach Freie Malerei

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Kategorie: Gegenwartskunst

Angela Glajcar

Auf der Suche nach geeigneten Materialien bei der Darstellung von Gegensätzen wie Leichtigkeit und Schwere, Flüchtigkeit und Materialität, Bewegung und Ruhe hat die Bildhauerin Angela Glajcar das Material Papier für sich und ihre künstlerische Arbeit entdeckt. Das Licht, das sich in den weißen Papierskulpturen fängt, lässt sie in verschiedenen Farbtönen von grau über ocker zu rosa changieren; das Spiel von Licht und Schatten verleiht den Arbeiten zusätzliche Tiefe. „’Mich interessieren Räume, auf die ich mit meinem Werkstoff Papier direkt reagieren kann, und die ich verändern kann‘, so umschreibt Angela Glajcar einen wesentlichen Aspekt ihrer künstlerischen Arbeit. […] Dabei macht sie sich die unterschiedlichen Qualitäten ihrer Werkstoffe zu eigen. Sie verbindet das haptische Potential des Papiers mit der immateriellen Eigenschaft des Lichts, konstruiert aus zweidimensionalen Papierbögen imposante dreidimensionale Installationen.“ (Barbara Auer, Kunstverein Ludwigshafen)

1991-1998  Studium der Bildhauerei an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg bei Prof. Tim Scott
1996 Meisterschülerin bei Prof. Tim Scott
Lebt und arbeitet in Köln und Sörgenloch bei Mainz

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Kategorie: Gegenwartskunst

Aja von Loeper

Von Loeper hat über Jahre herausgefunden, was die Eigenschaften des Materials an Nuancen für ihr Werk bedeuten. Sie kann Aussagen über Papier treffen, die man in ihrer Präzision und Verehrung selten hört. Dichter reden über Blätter und Bäume als Bilder in der Gedankenwelt. Von Loeper scheint das weiße Blatt direkt zu besprechen und es aus seiner Starre und Bündigkeit zu lösen durch einen Akt der „Überredung“, der auch eine Überwindung von materialgegebenen Grenzen ist. Was man in der Kunst ein Werk nennt, ist bei von Loeper das Ergebnis langer, körperlich intensiver Arbeit am Blatt. Meist ist es auf den Boden gestreckt und bietet ihrem leichten Körper, der darauf kniet, lehnt, wenn nicht liegt, genug Gegenspiel, biegt sich; knittert oder reißt aber nicht. Mit Ausdauer raut die Künstlerin mithilfe ihrer Buchenkolben große Flächen ihrer Kartons auf. Ungläubige Betrachter sind allzu schnell bei der Beurteilung und sprechen von Prägungen. Das Gegenteil ist der Fall! Die Künstlerin prägt nicht, sie hebt, regt die Oberfläche des 250-Gramm-Kartons an, sich zu wölben, ihrem Griffel noch mehr Fläche zu schenken, die dann in kleiner Geste, die einer Schraffurbewegung gleicht, aufgelöst wird. Diese Auflösung ist immer im Rahmen von Transformation, nicht Destruktion gehalten. Es entstehen keine „Wunden“ im Material. […] Ihre Arbeitsweise erlaubt Erstaunliches: Ein dreidimensionaler Körper scheint sich aus der Fläche zu erheben. Er wird zunehmend ausdifferenziert, bietet dem Auge an der einen Stelle Glätte, an anderer Aufgerautheit. Diese Komplexitäten sind – man muss es wiederholen – nicht wie auf Schaulandkarten und -tafeln aus alten Schulzeiten bekannt durch Prägung, sondern durch eine intensive Reizung oder besser „Lockung“ des Materials selbst entstanden. Was die langen Fasern im Material erlauben in ihrer Festigkeit bei gleichzeitiger Flexibilität, nutzt von Loeper mit Kenntnis und Virtuosität, um kleinere – manchmal auch eingefärbte – und übergroße Arbeiten entstehen zu lassen. (Nora Gomringer)

1997 – 2002       Studium der Freien Malerei an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg
2000     Meisterschülerin von Prof. Christine Colditz
Lebt und arbeitet in Nürnberg

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Kategorie: Gegenwartskunst

Joseph Stephan Wurmer

Im weiten Spannungsfeld zwischen Transparenz und Geschlossenheit, Außen und Innen, offenbaren die Holzskulpturen von Joseph Stephan Wurmer eine stille kontemplative Kraft gepaart mit differenziert gesetzten Bewegungsimpulsen. Idee und Werkstoff als so wesenhafte wie genau kalkulierte Einheit bilden die Basis für Raumachsen, Strukturen und damit verbundene Perspektiven, die den Arbeiten innewohnen. Im Dialog mit geometrisch archaischen Ordnungsprinzipien öffnet das Werk Blickachsen und Denkräume, die sich auf universelle Weise mit dem Kreislauf der Natur verbinden. Konstruktives und organisches Wachstum, Bewegung und Licht fügen sich zur umfassenden Einheit. (Birgit Möckel)

1978–84  Studium der Bildhauerei an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg
1984–85  Assistent an der AdBK Nürnberg
lebt und arbeitet in Nürnberg

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Über uns

Galerie-Information

Die Galerie Maurer, im Jahr 2006 in Frankfurt gegründet, stellt in ihren Räumen in Frankfurt am Main zeitgenössische internationale Kunst aus und fördert junge aktuelle Kunst. In sechs Ausstellungen pro Jahr zeigen wir in der Galerie Malerei, Zeichnungen, Bildhauerei, Fotografie, Videokunst und Installationen.
Auf Messen im In- und Ausland stellen wir die Arbeiten der Künstler unserer Galerie einem internationalen Publikum vor.
Als Serviceleistungen bieten wir die Konzeption und Organisation von Ausstellungen, den Aufbau von Sammlungen, Kunst am Bau und Kunstkonzepte für Firmen und Institutionen.
Sie finden uns in zentraler Lage „Frankfurt Kunst Mitte“ in unmittelbarer Nähe zu dem Museum für Moderne Kunst (MMK), dem Frankfurter Kaiserdom, der Kunsthalle Schirn und der Ausstellungshalle Portikus.

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