Galerie-Information
Die Galerie wurde 2021 von Laetitia Gorsy unter dem Namen She BAM! gegründet – mit einer klaren Mission: strukturelle Ungleichheiten im Kunstmarkt sichtbar zu machen und ihnen entgegenzuwirken. Durch die ausschließliche Zusammenarbeit mit Künstlerinnen verfolgte die Galerie das Ziel, deren Stimmen zu stärken und auf soziale sowie ökonomische Ungleichheiten, insbesondere den Gender Pay Gap, aufmerksam zu machen. Dieses grundlegende Prinzip bildet bis heute den Kern der Identität der Galerie, auch wenn sie sich unter ihrem neuen Namen Galerie Laetitia Gorsy weiterentwickelt hat, um ein breiteres und vielfältigeres Publikum zu erreichen.
Mit Sitz in Leipzig widmet sich die Galerie der Präsentation und Förderung zeitgenössischer Kunst in all ihren Facetten. Das Programm umfasst Malerei, Zeichnung, Skulptur, Video, Keramik, Fotografie sowie Mixed-Media-Installationen und setzt sich häufig mit Themen wie Natur und Umwelt, gesellschaftspolitischen Fragestellungen, kultureller Vielfalt und formalen künstlerischen Ansätzen auseinander. Die Ausstellungen spiegeln die individuellen Perspektiven der vertretenen Künstlerinnen wider, darunter Anna Nero, Theresa Möller, Sarah Pschorn, Laura Sachs und Doris Ziegler. Ihre Arbeiten reichen von geometrischer Abstraktion bis hin zu lebendigen Landschaftsdarstellungen, die das Verhältnis zwischen Mensch und Umwelt thematisieren. Die multidisziplinären Praktiken der Künstlerinnen verbinden klassische Techniken mit Keramik, Fotografie und historischen Referenzen und schaffen so einen dynamischen Dialog zwischen zeitgenössischen und traditionellen Ausdrucksformen.
Neben dem festen Künstlerinnenprogramm arbeitet die Galerie auch mit renommierten Gastkünstlerinnen wie den Guerrilla Girls und Orlan zusammen, deren Werke Konventionen hinterfragen und die Grenzen des zeitgenössischen Kunstdiskurses erweitern. Diese Ausstellungen unterstreichen das fortwährende Engagement der Galerie für vielfältige und provokante Perspektiven.
Durch Ausstellungen, Veranstaltungen und Kooperationen versteht sich die Galerie als offene Plattform für den Dialog zwischen Künstlerinnen, Sammler:innen und Kunstinteressierten. Sie fördert die kritische Auseinandersetzung mit zeitgenössischer Kunst und initiiert aktiv Diskussionen zu Themen wie Geschlechtergerechtigkeit und Repräsentation im Kunstbetrieb. Heute ist die Galerie Laetitia Gorsy nicht nur eine feste Größe in der Leipziger Kunstszene, sondern agiert auch international als Plattform für innovative künstlerische Positionen, die den globalen Diskurs über zeitgenössische Kunst mitprägen.
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