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Eine Veranstaltung der

Galerie Jeanne

Prannerstraße 5, 80333 München
Deutschland
Telefon +49 89 297570, +49 179 5233905
Fax +49 89 25540843
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Standort

  •   Halle 1 / H1/B24

Ansprechpartner

Jacqueline Hoffman

Galeristin

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E-Mail
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Dr. Helga Wäß

Medienreferentin (H.W.)

Unsere Künstler

Künstlerdetails

Kategorie: Kunst nach 45

MARC CHAGALL (1887-1985)

Marc Chagall wurde in Liosno/ Kreis Witebsk (Russland / Belarus)  im Jahr 1887 geboren und verstarb am 1985  in Saint-Paul-de-Vence (Frankreich).
 

Der französisch-russisch-jüdische Künstler (Maler und Grafiker) Marc Chagall 

… beginnt 1907 mit seiner künstlerischen Ausbildung. Bereits 1910 finden wir ihn in Paris, wo er die Stimmung der Stadt und der Stilrichtungen der Künstler aufnimmt. Als einzigartiger Künstler verstand Chagall sich später immer mehr als Maler der Schule von Paris

Marc Chagall studierte unter anderem an der Petersburger Akademie bei Leo Bakst und reiste durch Frankreich, Russland und Amerika. Schließlich fand er seinen neue Heimat in St. Paul de Vence (in Frankreich).

 

Als Künstler ein Einzelgänger hinterließ Chagall ein einzigartiges Lebenswerk

1910 beeindruckten den Künstler Marc Chagall die Arbeiten von Henri Matisse, er kommt mit dem Fauvismus und dem Kubismus zusammen, als er den Salon de Indépandants besucht. Hier treten Stilrichtungen an das Licht der Öffentlichkeit, die sein Werk für Jahrzehnte prägen werden.

1913 lernt Chagall in Paris den Kunsthändler Herwarth Walden kennen und wird von ihm bereits ein Jahr darauf mit seiner ersten Ausstellung der Öffentlichkeit präsentiert.

1919 leitet Marc Chagall eine Kunstschule in seiner russischen Heimat Witebsk.

Bereits 1920 finden wir den Künstler doch wieder in Berlin, wo er 1922 an einer Gemeinschaftsausstellung Russischer Künstler teilnimmt.

Der Kunsthändler Paul Cassirer nimmt Marc Chagall ins Programm und bringt 1922 eine Serie von Radierungen unter dem Titel „Mein Leben“ heraus. Es folgen in Paris im Jahr 1923 Buchillustrationen für Nikolai Gogols „Die toten Seelen“ bei Ambroise Vollard. Die Illustration und ihre Bilderfolgen werden das Werk des Künstlers bis in das hohe Alter prägen.

 

Marc Chagall ist einer der bedeutendsten Künstler der Klassischen Moderne. Bereits zu Lebzeiten erlangte der Grafiker und Maler in der Kunstwelt hohe Popularität

Seine Arbeiten sind in ihrer Erzählstruktur expressionistisch und zeigen uns einen „Maler-Poeten“. Als französischer Künstler bleibt Chagall der russischen Volkskunst treu und verbindet diese mit der „Jüdischen Mythologie“. Im Thema blieb Chagall zeitlebens seiner russischen Heimat und ihrer Märchenwelt verhaftet.

In seinen Traumwelten finden sich neben geflügelten Wesen, reichen Blumenbuketts und immer wieder schwebende Menschen und Gegenstände, die auch mal auf dem Kopf stehen dürfen. Mythologische Tiere, die Mondsichel, der Eiffelturm, Zirkuszelte oder Brücken als Wahrzeichen von Paris tauchen in seinem Gesamtwerk immer wieder auf.

 

Marc Chagall schuf einen reichen Schatz an Motivwelten

Wiederkehrende und neu interpretierte Motive werden in seinen Werken zu Metaphern und setzen die Gesetze der Schwerkraft außer Kraft.

Perspektiven sind möglich, können jedoch auch grenzwertig überschritten werden. Das räumlich Unmögliche wird in seinen Farbharmonien möglich und verleiht jedem einzelnen Werk eine einzigartige, neue und strahlende Aussage. Bis in das hohe Alter entwickelte Chagall neue Erzählstränge in seiner gewohnten Erzählweise.

Die in der Galerie Jeanne in München präsentierten Arbeiten Marc Chagalls sind bei Sammlern beliebt und bis heute gesucht. Marc Chagall ist mit seiner einzigartigen Bilderwelt einer der bedeutendsten Maler und Grafiker des 20. Jahrhunderts.

Marc Chagalls Arbeiten finden sich in zahlreichen großen Sammlungen und Museen weltweit. Die wohl größte Chagall-Sammlung zeigt das Chagall-Museum in Nizza!

Marc Chagall war ein französisch-russischer Maler, der Paris zum Zentrum seiner Kunst erklärte.

(H.W.)

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Kategorie: Gegenwartskunst

STEPHAN BALKENHOL (* 1957)

Der deutsche Bildhauer Stephan Balkenhol sagt über sein Werk:

„Meine Skulpturen erzählen keine Geschichten. In ihnen versteckt sich etwas Geheimnisvolles. Es ist nicht meine Aufgabe, es zu enthüllen, sondern die des Zuschauers, es zu entdecken.“

 
Kunst von Stephan Balkenhol in Museen (Auswahl)

  • Kunstmuseum Basel: 12 Freunde, Relief aus Kiefernholz von 1988
  • Museum für Moderne Kunst, Frankfurt am Main: 57 Pinguine aus Wawaholz von 1991
  • Hamburger Kunsthalle: Großer Kopf, 1991
  • Museum im Kulturspeicher, Würzburg: Großes Kopfrelief Mann und Frau von 2000, Pappelholz, farbig gefasst
  • Museum Ludwig, Köln
  • Musée d’Art Moderne Grand-Duc Jean, Stadt Luxemburg: Castle von 2003, Großherzog Jean von 2006, Großherzogin Joséphine Charlotte, Reliefs aus Holz
  • Marta Herford, Herford, Paar (Mann und Frau), 2005

(H.W.)

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Kategorie: Kunst nach 45

Salvador Dali (1904 – 1989)

Salvador Dali wurde im Jahr 1904 in Figueres (Katalonien, Spanien) als Salvador Felipe Jacinto Dali i Domènche geboren und nannte sich seit dem Jahr 1982 Marqués de Dalí de Púbol (Marquis von Dalí von Púbol) – das Schloss Púbol war sein Zuhause.

Salvador Dali Der spanische Schriftsteller, Bildhauer, Maler und Grafiker Salvador Dali war der Hauptvertreter des Surrealismus. Dali ist als bekanntester Maler des 20. Jahrhunderts mit seinen Werken weltweit in Museen und internationalen Sammlungen vertreten.

Der spanische Maler, Graphiker und Bildhauer Salvador Dali gehört zu den berühmtesten Künstlern des 20. Jahrhunderts.

Seine surrealistischen Bilder beeinflussten die Malerei, den Film und die Literatur.

Als Hauptvertreter des Surrealismus hat er in seinem unerschöpflichen malerisch-technischen Können zahlreiche Werke geschaffen, die in verfremdeten Motiven, Gegenständen, Personen oder Landschaften neue Themen erzählen. Der Kontrast und das Miteinander bauen die Spannung in der Darstellung auf.

Nachdem der Künstler die Schule in seiner Heimat verlassen musste, ging er nach Paris. Dort entstanden erste Kubistische Werke. Als Dali Pablo Picasso begegnet, stieg sein Interesse am Surrealismus und erste experimentelle Arbeiten wiesen ihm den Weg in seine irrealen, imaginären und traumhaften, sprich surrealen Darstellungen. Damit wurde der Künstler zum Hauptvertreter der Surrealismus-Bewegung.

 

Salvador Dalis Werke sind dem Surrealismus, dem Kubismus, dem Dadaismus und der Modernen Kunst zuzuordnen

Das umfangreiche Grafikwerk von Dali umfasst zahlreiche künstlerische Techniken wie Radierungen, Stahlstiche, Lithographien Holzschnitte und Mixed-Media Techniken.

 

Werkverzeichnis der Kunstwerke Salvador Dali’s

  • The Official Catalog of the Graphic Works of Salvador Dali, by Albert Field, 1996, veröffentlicht von Salvador Dali Archives Ltd.
  •  Ralf Michler und andere, „The Catalog Raisonne of Etchings and Mixed-Media Prints, 1924-1980“, and „Catalog Raisonne of Prints II, Lithographs and Wood Engravings“.


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Kategorie: Gegenwartskunst

SAM FRANCIS (1923-1994)

Der us-amerikanische Künstler SAM FRANCIS  (1923-1994) ist einer der bedeutendsten Akteure des „Action Painting“
 

Sam Francis zählt international zu den hochkarätigen Künstlern der so genannten zweiten Generation des Abstrakten Expressionismus.

 

Der Maler Sam Francis (bürgerlicher Name: Samuel Lewis Francis) fand in seiner spontanen und wilden Malweise zu scheinbar unbeabsichtigten Farbverläufen
 

In seiner Action Painting  setzte sich Sam Francis mit bestehenden Stilen wie dem Abstrakten Expressionismus mit Tachismus, der etablierten Farbfeld-Malerei, dem Impressionismus, fernöstlichen Kunstrichtungen sowie der Kaligraphie auseinander. In San Francisco gehörte Sam Francis zusammen mit Mark Rothko (1903 – 1970), Clifford Still (1904 – 1980) und David Park (1911 – 1960) zu den Abstrakten Expressionisten.

Beeindruckt beobachtete Sam Francis den Künstlerkollegen Jackson Pollock (1912 – 1956), der in seinen bekannten „Drip Paintings“ die Farben auf den Bildträger schüttete, tropfte oder spritzte. Durch seine Technik befreite Pollock seine Kompositionen von der Linie.

Sam Francis kam auf seinen vielen internationalen Reisen mit vielen Künstlern, Kunsttechniken und Malstilen in Kontakt. Alles diente dem Künstler zur Inspiration hin zu seinem eigenen Ausdruck.

In den 50er Jahren hielt sich Sam Francis in Paris auf, wo er der europäischen Kunst des Informel (der nicht-geometrischen und gegenstandslosen Malerei) begegnete.  Zeitweise gehörte er dort zur so genannten Art-Informel-Bewegung, die aus dem Surrealismus heraus entstanden war.

Durch die Auseinandersetzung mit all diesen Kunststilen und Künstlerkollegen kam Sam Francis zu seiner künstlerischen Ausdrucksart in der „Action Painting“.

 

Seit den 1970er-Jahren war Sam Francis, der Meister des Action Painting

 

Der Künstler Sam Francis nahm an verschiedenen europäischen Kunstevents teil, darunter

  • die Biennale in Venedig,
  • die documenta II in Kassel
  • oder die documenta III in Kassel.
 

Sam Francis war unter den Gründungskuratoren des „Los Angeles Museum of Contemporary Art“.

 

Die Abwesenheit von Leere und Malerische Präsenz in Sam Francis Radierungen, Lithografien und  Monotypien
 

In seinem Action Painting faszinierten den Künstler Sam Francis immer wieder auch alle Möglichkeiten, welche die Radierung, Lithografien und  Monotypien ihm boten.

Sam Francis war ein großer Grafiker und Besitzer des berühmten Litho Shop’s in Santa Monica (Los Angeles).

Seine zumeist farbintensiven Kunstwerke, die immer auch der Leere – nach den Prinzipien des Zen-Buddhismus – einen Platz einräumen, stecken voll künstlerischer Energie, Lebendigkeit und Lebensfreude.

Ausgehend von den bekannten Grundfarben kombinierte Sam Francis edelsteinfarbene, fast gläsern durchscheinende Farbelemente, die wie zufällig geträufelt, gewalzt oder gespritzt wirken und dezentralisiert an die Ränder gedrückt zu einer komplexen Bildsprache finden.

Als Gründer der The Lapis Press verstand Sam Francis sich darauf visuelle Elemente in Textverläufe zu modellieren.

 

Kunstwerke von Sam Francis finden sich in zahlreichen Museen und bekannten Sammlungen weltweit:

 

  • Metropolitan Museum of Art
  • Museum of Modern Art in New York
  • Kunstmuseum Basel
  • Centre Pompidou
  • usw.
 

Der 71 jährige Sam Francis verstarb im November 1994 in der südkalifornischen Stadt Santa Monica. Aus seinem letzten Lebensjahr sind 150 kleinere Kunstwerke ein Zeichen für seine ausufernde und unermüdliche Kreativität.

(H.W.)

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Kategorie: Gegenwartskunst

JAMES FRANCIS GILL (* 1934)

Der US-amerikanische Künstler James Francis Gill ist ein bedeutender Mitbegründer der Pop Art.

Janes Francis Gill lebt in Texas. Der Künstler vereint in seinen farbintensiven Werken den Glamour der ikonischen Personendarstellung mit gefühltem Realismus und Abstraktion.

 

Werke von James Francis Gill in öffentlichen Sammlungen (Auswahl)

  • Berkeley Art Museum, University of California , Berkeley
  • Museum Moderner Kunst Stiftung Ludwig , Wien
  • Museum für Moderne Kunst, New York
  • Nationalmuseum der US-Marine, Washington, DC
  • National Portrait Gallery , Washington, DC
  • Neue Galerie, Kassel
  • San Angelo Museum of Fine Arts , San Angelo , Texas
  • Kunstmuseum Santa Barbara , Santa Barbara , Kalifornien
  • Smithsonian American Art Museum , Washington, DC
  • Zentrum für Bildende Kunst der Stanford University, Stanford , Kalifornien
  • Das Art Institute of Chicago , Chicago , Illinois
  • Whitney Museum of American Art , New York

(H.W.)

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Kategorie: Gegenwartskunst

KEITH HARING (1958-1990)

Der US-amerikanische Künstler Keith Haring war in den 1980er Jahren einer der wichtigsten Kunstschaffenden der New Yorker Kunstszene. Er war Mitbegründer der Pop Art der 1980er Jahre und ebenso der Graffiti-Szene, Er gehört zusammen mit Roy Lichtenstein und Andy Warhol zu den Pop-Art-Ikonen seiner Zeit. Als einer der ersten Street Art-Künstler machte Haring diese neue Kunstsprache salonfähig. Keith Haring schrieb als der größte und einflussreichste Streetart-Künstler „aller Zeiten“ Geschichte! Fragte man Keith Haring nach seinen Vorbildern, so stand neben Pablo Picasso auch Walt Disney bei ihm an vorderster Stelle. Bereits im Kindesalter zeichnete er Comic-Figuren. Keith Haring entwickelte seine Motive in klaren Linien ohne Vorzeichnungen.

Im Jahr 1976 begann Haring sein Studium der Werbegrafik an der Ivy School of Professional art in Pittsburgh. 1978 stellte er im Pittsburg Arts and Crafts Center aus und zog kurz darauf nach New York, wo er sich an der SVA (School of Visual Arts einschrieb, die er 1980 verließ. An der SVA lernte Haring Jean-Michel Basquiat kennen. Fort an organisierte er Ausstellungen (im Club 57) und begann als Streetart-Künstler erste Graffiti-tags zu hinterlassen.

Bekannt wurde er schnell durch das krabbelnde Baby-tag oder einen kleinen Hund. Seine Subway Drawings (1980-85) waren in NY beliebt.

Seinen Kunstwerken gab Keith Haring gezielt keine Titel, damit die Vielschichtigkeit an Bedeutungen der Vielfältigkeit der Menschen und gefühlten Interpretationen gerecht werden … Die Wiedererkennbarkeit der klaren Formen und Farbflächen, welche mit einem Blick aufgenommen werden können, prägten sein Werk. Seine Subway Drawings waren schnell auf die Wände geworfen, so das im New Yorker U-Bahn-System von 1980 – 1985 so um die zehntausend Bilder entstanden.

Ab 1982 entstanden Harings labyrinthische Bilder, die sich der jeweiligen Fläche einfügten.

Nach einer New Yorker Ausstellung war er in der Kunstwelt international gefragt und kam nach

  • Rotterdam,
  • Amsterdam
  • und zur documenta 7 nach Kassel.
Das Spectacolor Billboard am Times Square illuminierte über einen Monat lang Harings Animationen.
1983 nahm Keith Haring an der Biennale von São Paulo und der Whitney Biennale teil.
Im gleichen Jahr freundete Keith Haring sich mitAndy Warhol an und malte für ihn eine Andy Mouse, ein Zwischenwesen von Warhol und Mickey.

Haring malte 1984 in Manhatten, Minneapolis, Rio de Janeiro, Melbourne und Sydney riesige Streetart-Wandbilder.
Ein Jahr darauf (1985) entdeckte Haring die Leinwand für sich, die neben Papier, Vinylplanen und Häuser Außen- und Innenwänden zu seinem Bildträger wurde.

Für die Biennale Paris im Jahr 1985 entstand ein Wandbild in der Grande halle de la Villette.
Keith Haring war 27 Jahre alt und bekam seine erste Museums-Einzelausstellung im CAPC (Museum für zeitgenössische Kunst) in Bordeaux

Es folgten im Jahr 1986 Ausstellungen im Stedelijk Museum Amsterdam, das Papierbahnen entlang der Wände spannte und den Künstler vor Ort spontan schaffen ließ: Haring nannte die Bilder dieser Ausstellung AMSTERDAM NOTES. Es waren Tuschezeichnungen mit rotem Rand, die gut 38 Meter lang waren – wohl die größen Museumswerke des Künstlers.

Berühmt wurden Harings öffentliche Wandgemälde wie jene aus dem Jahr 1986

– in New York zum 100. Jahrestag der Freiheitsstatue
– und an der Berliner Mauer am Checkpoint Carlie
– Paris
– Phoenix
– …

1989 gründet der Künster die Keith Haring Foundation und das wohl letzte öffentliche Wandgemälde entstand 1989 an der Außenwand einer Kirche in Pisa – es belebt eine Fläche von 140 Quadratmetern.

Im Jahr darauf verstarb Keith Haring in New York.

Keith Harings eigener SoHo Pop Shop verkaufte bis 2005 Werke des Künstlers.

Einzelausstellungen zu Lebzeiten

1985: Keith Haring im CAPC Museum für zeitgenössische Kunst von Bordeaux, mit einer Arbeit im Aufzugsschacht als Geschenk des Künstlers
1986: Keith Haring im Stedelijk Museum, Amsterdam

Einzelausstellungen postum

1996–1997: Keith Haring im Museum of Contemporary Art Australia
1997: Keith Haring im Whitney Museum of American Art, New York
1998: Keith Haring im San Francisco Museum of Modern Art
2019: Keith Haring in Tate Liverpool + RIBA North Exhibition
2001–2002: Keith Haring: Heaven and Hell im ZKM Museum für Neue Kunst, Karlsruhe
2022: Keith Haring: Grace House Mural in Schunk Museum, Herleen
2023: Keith Haring – Art Is for Everybody in The Broad, Los Angeles
2023: Keith Haring. Amsterdam Notes im Stedelijk Museum, Amsterdam
2024–2025: Andy Warhol & Keith Haring. Party of Life im Museum Brandhorst, München


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Kategorie: Gegenwartskunst

Robert Longo (*1953)

Der im Jahr 1953 in Brooklyn (New York City) geborene Künstler Robert Longo ist als Maler, Bildhauer, Zeichner, Fotograf und Regisseur tätig.

 

Robert Longo ist einer der bedeutendsten Grafiker unserer Zeit.
 

Im Jahr 1971 begann Robert Longo mit seiner künstlerischen Ausbildung, bereits ein Jahr darauf erhält er ein Stipendium und studiert an der „Accademia di Belle Arti“ Restaurierung und Kunstgeschichte in Florenz. Mit dem „Bachelor of Fine Arts“ beendet er im Jahr 1975 das Studium an der „Art School“ im „Buffalo State College“ in New York.

Für Robert Longo folgt eine künstlerisch bewegte Zeit, die er in seinen Werken verarbeitet. Das Tempo und die empfundene Spannbreite zwischen Kraft und Ruhe, Bewegung und Stille wird fortan immer ein Thema seiner Arbeiten bleiben. Menschen in „Men in the Cities“ oder Naturphänomene werden in der Bewegung zum Stillstand gebracht.

Robert Longos Werke leben von Kontrasten, Sekundenbruchteile liegen zwischen dem Motiv und der scheinbar nächsten Bewegung – alles wirkt wie im Moment eingefroren. Materialien werden ideal eingesetzt und verraten Longos handwerkliche und schöpferische Perfektion als Künstler.

 

Der zeitgenössische Künstler Robert Longo überzeugt die Fachwelt mit meist großformatigen Kunstwerken
 

Dabei handelt es sich um Kohlezeichnungen von Herausragender Detailgenauigkeit, die auch als Grafik umgesetzt werden. In Robert Longos Motiven scheint die Welt für einen Moment still zu stehen, beispielsweise, wenn eine Riesenwelle aus der Serie „Monsters“ scheinbar im Zeitpunkt des Umbruchs erstarrt.

 

Robert Longos Motivrepertoire überzeugt Kunstsammler und Museumsleute weltweit
 

Thematisiert werden Monsterwellen, wie im Moment gespiegelt wirkende Haie, dramatisch inszenierte Pferde, Tiger in übergroßer Nahsicht, Flaggen und immer auch mal Menschen in der Bewegung erstarrt. Robert Longos Tiger, Wölfe, Haie oder Pferde und sogar die Monsterwellen scheinen im nächsten Moment aus dem Bild heraus springen zu wollen.

 

Robert Longo ist einer der Hauptprotagonisten der so genannten „Picture Generation“
 

… zu der auch Cindy Sherman, Richard Prince oder Barbara Kruger gehören. Robert Longo hat in den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts zusammen mit Cindy Sherman und Nancy Dwyer das „Hallwalls Contemporary Arts Center“ in Buffalo begründet.

 

Robert Longos Werke werden weltweit in Ausstellungen präsentiert (in Auswahl):
 

  • Los Angeles County Museum of Art (1989),
  • Museum of Contemporary Art in Chicago (1990),
  • Musee d’Art Moderne et d’Art Contemporain de Nice (2009),
  • Museu Colecção Berardo in Lissabon (2010),
…..
 

Werke von Robert Longo in internationalen Museen ausgestellt (in Auswahl):
 

  • Wiener Albertina,
  • New Yorker Museum of Modern Art,
  • Londoner Tate Gallery,
  • Stedelijk Museum in Amsterdam


(H.W.)

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Kategorie: Kunst nach 45

PABLO PICASSO (1881-1973)

Der spanische Maler, Bildhauer und Grafiker Pablo Picasso hinterließ ein umfassendes Gesamtwerk an Zeichnungen, Grafiken, Collagen, Gemälden, Keramiken und Plastiken. Zu Picassos bekanntesten Werken zählen – als Schlüsselwerk der Klassischen Moderne – die Gemälde „Demoiselles d’Avignon“ (1907) und „Guernica“ (1937) – als künstlerische Auseinandersetzung mit dem Spanischen Bürgerkrieg.

Picasso wurde1881 in Málaga geboren. Im Jahr 1895 zog die Familie nach Barcelona. Hier bestand er im Alter von 14 Jahren die Aufnahme an die Kunstakademie „La Llotja“ und durfte zwei Klassen überspringen. Nach nur einem Jahr bezog er mit Manuel Pallarès ein gemeinsames Atelier.

Im Jahr 1897 ging Picasso nach Madrid, um an der „Königlichen Akademie von San Fernando“ zu studieren.

 

Seit 1897/98 signierte er anstatt mit RUIZ erstmals mit „P. Picasso“
 

Der Prado und die Künstlerlokale der Hauptstadt wurden seine Schule.

Im Jahr 1900 hatte Picasso seine erste Ausstellung mit dem Titel „Els Quatre Gats“. Im gleichen Jahr reiste er mit Casagemas zur Weltausstellung nach Paris, wo die Werke von Edgar Degas, Paul Cézanne, und Pierre Bonnard zu sehen waren. Hier teilte der Künstler sich fortan ein Atelier mit Casagemas – in Montmatre,49 Rue Gabrielle. Das Großstadtleben und die Werke von Toulouse-Lautrec beeinflussen seine Arbeiten in dieser Zeit.

 

Zurück in Madrid gab Picasso als Illustrator zusammen mit dem Schriftsteller Francisco de Assis Soler die Kunstzeitschrift „Arte Joven“ heraus.

 

Als er wieder nach Paris kommt, findet er mit Pere Manach seinen ersten Kunsthändler und in Berthe seine erste Galeristen. Der Verleger Amboise Vollard zeigt seine Werke erstmals in einer Ausstellung – die Rosa und die Blaue Periode werden ausgestellt.

Picasso malt 1910 seinen Förderer  Vollard in einem bekannten Gemälde des Kubismus.

Am Beginn von Picassos künstlerischen Karriere standen Werke der „Blauen Periode“ (1901–1904) und der „Rosa Periode“. Picasso begründete zusammen mit dem Künstler Georges Braque den Kubismus (1908-1914). Die „Analytische Phase“ des Kubismus dauert bis circa 1912 an (Bildnis von Vollard – 1910) und geht dann in Picassos „Synthetischen Kubismus“ über. Die „Papiers collés“ entstehen in der Übergangsphase (ab 1912).

Picasso stellt 1910 bei der „Neuen Künstlervereinigung München“ aus, bei der Galerie „Der Sturm“ von Herwarth Walden in Berlin und 1912 beim Sonderbund in der Stadt Köln. Gleichzeitig finden sich 4 Werke Picassos in der Blaue Reiter-Ausstellung in München. Und in London ist er mit Zeichnungen, Gemälden und Drucken in der Show „Manet and the Post-Impressionists“ dabei (1910 und 1912).

1923 trifft Picasso auf André Breton und den Surrealismus (1924–1936)

 

In den Jahren von 1930 bis 1937 entsteht die „Suite Vollard“ – eine Serie von 100 Grafiken

… darunter das Minotaurus-Motiv und die Künstler und Modell-Thematik. Seit 2001 findet sich eine komplette Serie im “Graphikmuseum Pablo Picasso“ in Münster.

 

Das Thema des Stierkampfs verbunden mit dem Minotaurus-Mythos durchzieht das gesamte Werk Picassos. In seiner „Minotauromachie“ zitiert Picasso Francisco de Goya. In „La Tauromaquia“-Serie von 1957 finden sich 26 Aquatinta-Radierungen, die als Illustrationen für das Lehrbuch zum Stierkampf dienen.

Im Jahr 1949 entstehen wieder Lithografien, wodurch Picasso eine Technik aus seinen Künstlerjahren von 1919-1930 erneut aufgreift. Es entstehen zum Beispiel „Les deux femmes nues“ oder auch „Tête de femme“.

1949 entwarf Picasso übrigens für Weltfriedenskongress in Paris das Taubenmotiv als Friedenssymbol – das bis heute international verwendet wird…

 

Im Jahr 1968 widmet sich Picasso unterschiedlichen Radier-Serien:

  • „Maler und Modell“
  • und „Die Liegenden“
  • sowie Radierungen zu den Themen Stierkampf, Zirkus
  • und ebenso erotische Werke

 

 

Werk Picassos finden sich Weltweit in bekannten Museen und Sammlungen:

  • Musée Picasso, Paris
  • Lille Métropole Museum für Moderne Kunst
  • Puschkin-Museum, Moskau
  • Eremitage, Stankt Petersburg
  • Museo Reina Sofia, Madrid
  • Museum of Modern Art, New York
  • Art Institute of Chicago
  • Museo Picasso, Málaga
 

Bereits zu Lebzeiten wurden dem Künstlergenie Picasso zwei Museen gewidmet:

  • Museu Picasso, Barcelona
  • Musée Picasso, Antibes


(H.W.)

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Kategorie: Kunst nach 45

Serge Poliakoff (1900-1969)

Bereits im Alter von 14 Jahren entdeckt Serge Poliakoff (8. Januar 1900 in Moskau – Oktober 1969) die Kunst für sich. Vom Zeichenunterricht bis zu ersten Landschaftsstudien ist es nicht weit.

Nach Jahren in der Armee findet Serge Poliakoff in Paris eine neue Heimat. Als Musiker kann er dort leben.

Ab 1929 wird die Académie de la Grande-Chaumière seine Schule der Malerei. Es folgen Gemeinschaftsausstellungen. Ab 1933 studiert Poliakoff an der Académie Frochot bei Derf und Friesz. Mit seiner französischen Lebensgefährtin geht er 1935 nach London und an die Grosvenor School of Art sowie an die Slade School of Art. Die Artefakte im British Museum werden seine Schule.

 

Von entscheidender Bedeutung für Serge Poliakoffs künstlerischen Werdegang werden die Jahre von 1937-1939 in Paris

Von hier aus wird Poliakoff zum wichtigen Taktgeber der École de Paris werden. Hier werden die Begegnungen mit den Künstlerfreunden Wassily Kandinsky, der die Abstraktion in Poliakoffs Werken fördert, mit Sonia Delaunay und Robert Delaunay, die seine Palette emotionaler werden lassen, und vor allem mit Otto Freundlich, der seinen Stil und seine Komposition stark beeinflusst. Fortan malt Poliakoff abstrakte Gemälde.

Ab 1946 wird die Palette des Künstlers in sanften Farben fast monochrom. Seine erste Lithographie wird gedruckt und eröffnet Serge Poliakoff einen neuen Bildträger.

Ab 1946 wird die Palette des Künstlers in sanften Farben fast monochrom. Seine erste Lithographie wird gedruckt und eröffnet Serge Poliakoff einen neuen Bildträger.

Erst das Jahr 1952 macht Serge Poliakoff als Maler unabhängig. Er erhält seinen ersten Galerievertrag und kann die Musik, die seine Familie bislang ernährte aufgeben.

Seine Begegnung mit den Werken Malevitchs verändern seine Palette erneut – auch mit negierter Farbigkeit ist ein Ausdruck intensiv und möglich. Seine Arbeiten werden erstmals in Übersee gezeigt. In New York wird er begeistert aufgenommen. 1953-1954 sind die Gazetten begeistert über den Künstler und seine Ausstellungen sind gut besucht.

Der Lissone-Preis von 1956 und eine Monographie über Serge Poliakoff sprechen für sich.

1957 wagt Poliakoff sich ein erstes Mal an die Radierung. In den folgenden Jahren reist er mit seinen Ausstellungen durch Europäische Museen und begeistert mit Einzelausstellungen. Drei Jahre darauf zeigt die Berner Kunsthalle über 130 Werke des Künstlers.

Im Jahr 1958 hat Serge Poliakoff internationale Einzelausstellungen in Museen in Frankreich, Deutschland und England.

Im Jahr 1966 erhält Poliakoff den Großen Preis der Biennale von Menton. Eine Retrospektive in der Maison de la Caen wird seine letzte Ausstellung zu Lebzeiten.

Serge Poliakoff stirbt 1969.


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Kategorie: Gegenwartskunst

Gerhard Richter (geb. 1932 in Dresden)

Der deutsche Kunstmaler, Bildhauer und Fotograf Gerhard Richter, war von 1971 bis 1993  als Professor für Malerei an der Kunstakademie Düsseldorf tätig und prägte Generationen von Künstlern. Gerhard Richter begriff die Möglichkeit der Abstraktion als ein Verfahren, um die Malerei in teils abstrakten Strategien neu zu Hinterfragen.

Seine Kunstwerke finden sich in Kunstsammlungen und Museen weltweit.  Richter ist Mitglied in der Berliner Akademie der Künste.

Gerhard Richter ist nach dem neuen, internationalem „Kunstkompass“ der Zeitschrift Capital (15. November 2025) weiterhin der wichtigste Künstler der Welt. Richter nimmt seit 21 Jahren den Platz 1 unter den 100 wichtigsten Gegenwartskünstlern ein.

 

Gerhard Richter belegt seit Jahrzehnten den 1. Platz im Ranking der Gegenwartskünstler.
 

Das wohl berühmteste Zitat des Professors für Malerei: „Gute Bilder sind auch unverständlich!“ Seine hohen Ansprüche an ein Kunstwerk forderten stets das undenkbare heraus.

Sein Weg in die Kunst startete als Betriebs- und Theatermaler, bis er mit gerade 19 Jahren sein Studium an der Kunstakademie Dresden begann. Bevor die Mauer gebaut wurde, schaffte der Künstler es rechtzeitig dem „DDR-Realismus“ zu entfliehen.

An der Düsseldorfer Kunstakademie begann er ein studentisches Leben. Hier unterrichteten ihn zum Beispiel Ferdinand Macketanz und Karl Otto Götz. Sigmar Polke studierte mit Gerhard Richter in der Klasse Götz. Bis zum Ende der 1960er Jahre arbeitete Gerhard Richter als als Kunsterzieher, war 1967 Gastdozent an der Hochschule für bildende Künste Hamburg und seit dem Jahr 1971 an der Düsseldorfer Kunstakademie als Professur für Malerei (1971-1993).

Seine Geburtstagsausstellung im Albertinum der Staatlichen Kunstsammlung Dresden von Februar bis Mai 2022 wurde von Gerhard Richter höchst persönlich kuratiert. Viele Exponate kamen aus Gerhard Richters Kunststiftung und so stehen Landschaften und Porträts neben Familienbildern, die ihm etwas bedeuten.

Aus dem Maler ist in letzter Zeit ein Zeichner geworden, der künstlerisch noch viel zu sagen hat. Der Künstler Gerhard Richter selbst schätzt die Direktheit seiner künstlerischen Aussagen auf Papier.

Gerhard Richter lebt und arbeitet in Köln.

 

Gerhard Richter – Ausstellungen in Museen (weltweit)

...
2017: Gerhard Richter: The Life of Images, Queensland Gallery of Modern Art, Brisbane, Australien, 14. Oktober 2017
2018: Gerhard Richter. Abstraktion, Museum Barberini, Potsdam, 30. Juni bis 21. Oktober 2018
2020: Gerd Richter 1961/62, Albertinum Staatliche Kunstsammlungen Dresden
2021: 54 Zeichnungen – 3 Graue Spiegel – 1 Kugel, Staatliche Graphische Sammlung München, 4. Februar bis 22. August 2021
2021/22: Gerhard Richter. Birkenau-Zyklus, Zeichnungen, Übermalte Fotos, Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen – Museum K 21, Düsseldorf
2022: Gerhard Richter. Portraits. Glas. Abstraktionen, Albertinum, Dresden
2022: Gerhard Richter. 90th Anniversary of His Birth – 60 Years of Creation, Museum of Modern Art Tokyo, 7. Juni bis 2. Oktober 2022
2023/26: Gerhard Richter. 100 Werke für Berlin, Neue Nationalgalerie, Berlin, 1. April 2023 bis 2026
2023: Double Vision: Gerhard Richter und Vija Celmins, Hamburger Kunsthalle, 12. Mai 2023 bis 27. August 2023
2024: Gerhard Richter. On Display, Neues Museum Nürnberg. 23. Februar 2024 –
2024: Gerhard Richter. Serien I Variationen, Albertinum Staatliche Kunstsammlungen Dresden, 22. Juni bis 8. September 2024
2024/25: Gerhard Richter. Verborgene Schätze. Werke aus rheinischen Privatsammlungen, Kunstpalast Düsseldorf, 5. September 2024 – 2. Februar 
2025: Aktuelle Ausstellung „Gerhard Richter 81 Zeichnungen ∙ 1 STRIP-Bild ∙ 1 Edition – Pinakothek der Moderne – Staatliche Graphische Sammlung München


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Kategorie: Kunst nach 45

ANDY WARHOL (1928 – 1987)

Andy Warhol  (1928-1987)  war als amerikanischer Künstler Mitbegründer und wichtigster Vertreter der amerikanischen Pop Art
 

Andy Warhols Karriere begann in den  1950er Jahren. Als Grafiker erstellte er unter anderem Illustrationen für Hochglanz-, Lifestyle- und Modemagazine.

Seine Kunst lässt sich verschiedenen künstlerischen Phasen zuordnen – sein Werk umfasst die Stilrichtungen der Pop Art, des Abstrakten Expressionismus und der sogenannten Naiven Kunst.

Andy Warhol (1928-1987) ist der bedeutendste Vertreter und Mitbegründer der internationalen Pop Art Bewegung und als einer der wichtigsten Künstler des 20. Jahrhunderts. Sein New-Yorker Studio und die legendäre Factory haben Kultstatus.

Andy Warhols brachte Motiv-Ikonen hervor, die die Pop-Art prägten und inspirierten

  • Campbell’s Soup-Dose
  • Coca Cola-Flasche
  • Jackie Kennedy
  • Marilyn Monroe
  • Celebrity Portraits
  • Elvis Presley-Reihen

 

Andy Warhol erklärte den Siebdruck zum Kunstmedium und die Vervielfältigung bekam in der Kunstgeschichte eine neue Technik. Als erfolgreicher Werbeillustrator gab er durch seine Siebdrucke der Pop-Art-Bewegung neuen Input.

Andy Warhol wurde auf der 4. documenta (1968), der 6. documenta (1977) und 7. documenta (1982) in Kassel gezeigt. Seit Warhol im Jahr 1976 den Pavillon der Vereinigten Staaten von Amerika auf dem Kunstereignis in Venedig (der Biennale) präsentierte, hatte er sich als wichtigster Künstler seiner Zeit etabliert.

Die Werke Andy Warhols finden sich in wichtigen internationalen Mussen und Privatsammlungen:

  • 2020: „Andy Warhol Now“ Wanderausstellung – Kölner Museum Ludwig, Londoner Tate Modern, Art Gallery of Ontario in Toronto und Aspen Art Museum in Colorado.
  • 2022: Die Ausstellung „Andy Warhol – Pop Art Identities“ in der großen Ausstellungs- und Veranstaltungshalle einer ehemaligen Fabrik Dresden endet am 12. Juni 2022
 

Als Künstler, Filmemacher und Verleger erweiterte Warhol sein Genre und seine Karriere, die im Jahr 1950 als Grafiker und Illustrator für Mode- und Lifestylemagazine begann
Zuvor hatte er von 1945 bis 1949 Gebrauchsgrafik am Carnegie Institute of Technology in Pittsburgh, der heutigen Carnegie Mellon University studiert. Er hatte einen Abschluss in Malerei und Design. Gemälde und Siebdrucke.

Warhol konzentrierte sich Sujets der Popkultur, auf Hollywoodstars, Comic- und Cartoon-Motive, wie Micky Maus, Popeye oder Superman. Anfangs noch per Hand gezeichnet, wurde der Siebdruck bald seine Technik. Dadurch distanzierte sich der Künstler Abstrakten Expressionismus seiner Zeit und der Action Painting. Und er traf den Nerv seiner Zeit, denn auch Roy Lichtenstein oder Robert Rauschenberg hatten diese Motive für sich entdeckt.

 

Andy Warhol – Ausstellung in München

28. Juni 2024 bis 26. Januar 2025 „Andy Warhol & Keith Haring. Party of Life“, Museum Brandhorst, München



(H.W.)

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Über uns

Galerie-Information

Die Galerie Jeanne hat sich in München seit ihrer Gründung vor nunmehr 44 Jahren als eine wichtige Adresse für internationale, hochwertige Graphik, Papierarbeiten des 20. Jahrhunderts und Contemporary Art etabliert. Die Kunsthistorikerin Jacqueline T. Hoffman führt die im Jahr 1982 von der Französin Jeanne Neumann gegründete Galerie in der zweiten Generation. Sie bietet für Sammler auch die Betreuung und Verwaltung von Privatsammlungen und ein umfangreiches, weltweites Art Management an.

Die Galerie Jeanne arbeitet direkt mit Künstlern, Nachlässen und Verlagshäusern zusammen.

Im Galerieprogramm  der Galerie Jeanne finden Sammler eine professionelle Auswahl an Grafiken, Monotypien, Zeichnungen, Druckgrafiken und anderer Kunsttechniken auf Papier von den Meistern der Klassischen Moderne, Pop Art und Contemporary Art.

Zurzeit werden Kunstwerke der folgenden Künstler in der Galerie ausgestellt:

Arman, Marc Chagall, Christo, Salvador Dali, Jim Dine, Lyonel Feininger, Sam Francis, Damien Hirst, Alex Katz, Roy Lichtenstein, Robert Longo, Marino Marini, Henri Matisse, Joan Miro, Julian Opie, Pablo Picasso, Serge Poliakoff, Mel Ramos, Sean Scully, Gary Simmons, Niki de St. Phalle, Wayne Thiebaud, Andy Warhol, Tom Wesselman u.a.


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GALERIE JEANNE
Graphik & Papierarbeiten des 20. Jahrhunderts und Contemporary Art

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