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art karlsruhe
Eine Veranstaltung der

ART Galerie 7 - Meike Knüppe

St. Apern-Straße 7, 50667 Köln
Deutschland
Telefon +49 221 2774866, +49 1735477308
Fax +49 221 2774867
mk@artgalerie7.de

Standort

  •   Halle 2 / H2/D23

Ansprechpartner

Meike Knüppe

Galeristin

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mk@artgalerie7.de

Caroline Breuer

Galeriemanagerin

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Unsere Künstler

Künstlerdetails

Kategorie: Gegenwartskunst

Lilli Hill

Lilli Hill, geboren in Abay (Kasachstan), entwickelte während ihres Studiums an der Bergischen Universität Wuppertal mit ihrer Aktmalerei den Grundstein für ihre heutige Stereotype hinterfragende, von philosophischen Gedanken geprägte Kunst. Eleganz, Ästhetik und Macht sind Stichworte, die sich wie ein roter Faden durch das künstlerische Schaffen von Lilli Hill ziehen – häufig gepaart mit einer Prise Humor. Inhaltlich nehmen die Werke Bezug auf gesellschaftlich relevante Themen unserer Zeit, mit denen sich Lilli Hill malerisch auseinandersetzt. Als „malende Regisseurin“ inszeniert sie künstlerische Schauplätze für Themen wie die Komplexität zwischenmenschlicher Beziehungen, erotische Machtverhältnisse oder Selbstliebe. Der Mensch spielt die Hauptrolle in der Inszenierung des Lebens, die Lilli Hill gekonnt auf die Leinwand bringt und teils kritisch reflektiert, indem sie beispielsweise tradierte Rollenzuschreibungen oder soziale Moralvorstellungen hinterfragt. 

Die „Blütenportraits“ von Lilli Hill eröffnen einen Raum der Betrachtung, in dem Natur und menschliche Präsenz auf subtile Weise miteinander verschmelzen. In dieser Werkserie wendet sich die Künstlerin von der figurativen Darstellung des menschlichen Körpers ab und widmet sich der floralen Ästhetik. Als Symbol für Eleganz und Intensität, zugleich aber auch für Zerbrechlichkeit und Transformation, spiegeln die „Blütenportraits“ das menschliche Leben in seiner ganzen Schönheit und Fülle, sein Facetten- und Formenreichtum, den Reiz der Unterschiedlichkeit wider. Die Blume, traditionell ein Symbol für Schönheit und Vergänglichkeit, ist in Lilli Hills Interpretation somit mehr als nur ein dekoratives Element. Vielmehr ist sie ein Spiegelbild der menschlichen Existenz in seiner vollen „Blüte“.

Wie in ihrer figurativen Werkserie setzt Lilli Hill auch hier auf eine präzise Maltechnik, die den Betrachter in ihren Bann zieht. Die Blumen entfalten sich als eigenständige, fast menschlich anmutende Charaktere, die sich entweder stolz als einzigartige Individuen auf der Bühne einer schwarz grundierten Leinwand präsentieren oder sich, in scheinbar zufälliger Anordnung, als harmonisches Blütenensemble inszenieren.
Mit ihrem feinen Gespür für Farbharmonie und Komposition schafft Lilli Hill in dieser Werkserie ausdrucksstarke "Persönlichkeiten", die in ihren Bann ziehen. 

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Kategorie: Gegenwartskunst

Cora Korte und Suscha Korte

Die Künstlerschwestern Cora Korte und Suscha Korte zeigen wir an unserem Stand auf der art Karlsruhe auch in diesem Jahr wieder als "Sister Act" im Zusammenspiel von Motivik, Licht und Farbe. Beide Künstlerinnen studierten Malerei/freie Kunst an der Muthesius Hochschule in Kiel; Suscha Korte auch an der Glasgow School of Art in Schottland. Heute lebt und malt Suscha Korte in Köln, Cora Korte hat ihr Atelier in Kiel.

Cora Korte, 1961 ebenfalls in Flensburg geboren, kreiert neben der Hinterglasmalerei und gemalten Arbeiten auf Leinwand strahlende Lichtobjekte und -bilder mit Motiven zwischen Gegenständlichkeit und Abstraktion, die mit ihrer farbintensiven Leuchtkraft ein lebensbejahendes Gefühl und Positivität ausstrahlen. Die Wirkung der Lichtobjekte variiert im ein- und ausgeschalteten Zustand, sodass verborgene Dimensionen zum Vorschein kommen: „Kunst [ist] dafür da, das Leben und die Wahrnehmung des Lebens reicher zu machen und Bereiche aufzuzeigen, anzurühren, aufzuwecken, die im täglichen Alltag […] verloren gehen“ (Zitat Cora Korte).

Suscha Korte, 1963 geboren in Flensburg, spiegelt das Leben in Form von Alltagsgegenständen und -objekten wider, die malerisch auf der Leinwand arrangiert und installativ miteinander in Beziehung gesetzt werden. Insbesondere fein gemalte Porzellanteller in jeglichen Ausführungen hinterlassen menschliche Spuren: Sie fungieren als Erinnerungsmomente an vergangene Zeiten – insbesondere die Kindheit –, erzählen von Lebenssituationen und Erlebnissen und offenbaren die Persönlichkeit ihrer fiktiven Besitzer. Der Fokus unserer diesjährigen Präsentation an unserem Messestand liegt auf Arbeiten mit goldglänzendem Hintergrund – bestehend aus Schlaggold, auf der die gemalten Teller wie Protagonisten portraitiert werden.

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Kategorie: Gegenwartskunst

Sala Lieber

Die Malerei von Sala Lieber, 1980 in Ungarn geboren und Meisterschülerin der Kunstakademie in Düsseldorf, entführt uns in eine Welt, die den Glanz und die Opulenz des Barock mit der Dynamik und Farbigkeit der Gegenwart vereint. Ihre Werke zeichnen sich durch eine expressive Farbwahl und eine markante Malweise aus. die den historischen Prunk in ein modernes, lebendiges Licht tauchen. In ihren detailreichen Szenen, die häufig barocke Lebenswelten oder in ihren neuesten Werkserie prunkvolle Bars zeigen, erfrischt sie traditionelle Motive vergangener Epochen mit einem zeitgenössischen Blick.

Bezeichnend für Sala Liebers Malerei ist die stetige Weiterentwicklung ihrer Bildmotive: Von altmeisterlich inspirierten Adelsporträts oder der Darstellung adeliger Lebensformen bis hin zur Darbietung extrovertierter Tänzer, gekleidet in wallende Gewänder. Sala Lieber fängt mit ihrer Motivik augenzwinkernd Momente von Dekadenz und luxuriösen Lebens ein, stets mit einer aufsehenerregenden Farbpalette und einer fast filmischen Dynamik.

Neben ihren Malereien entstehen regelmäßig Siebdruckserien, die als moderne Hommagen an barocke Meisterwerke auch eine Brücke zur Pop Art schlagen. Durch diese interdisziplinäre Auseinandersetzung mit der Kunstgeschichte schafft sie einen Dialog zwischen dem Alten und dem Neuen, der in ihren Arbeiten spürbar wird.

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Kategorie: Gegenwartskunst

Maxim Wakultschik

Maxim Wakultschik, 1973 in Minsk geboren, studierte Malerei und Bildhauerei an der Kunstakademie Düsseldorf. Schon in der Kindheit wurde sein außerordentliches künstlerisches Talent erkannt und gefördert. Heute werden seine Werke international ausgestellt und finden große Beachtung – zahlreiche Galerie- und Kunstvereinsausstellungen sowie Messeteilnahmen zeugen von seiner Anerkennung in der internationalen Kunstszene und stetig wachsenden Präsenz als zeitgenössischer Künstler.

Maxim Wakultschiks persönlicher Drang nach Andersartigkeit und Vielfalt spiegelt sich in seiner Kunst wider und prägt seine einzigartige Arbeitsweise. Das Portrait ist das zentrale Thema seiner Arbeiten, das er kontinuierlich über die Grenzen der Malerei hinaus weiterentwickelt und mittels verschiedener Techniken und Darstellungsformen umsetzt. Dabei verwendet er Materialien wie Holz, Metall, Paintersboard oder gebrochenes Glas, um seine Motive – zumeist idealisierte, fast überirdisch erscheinende Frauenportraits – als dreidimensionale Objekte darzustellen.

Die Werke bestehen aus einzelnen, molekülartigen Teilen, die in ihrer Gesamtheit die Motivik ergeben – beispielsweise lackierte Zahnstocher, die sich wie Pixel zu menschenähnlichen Schönheiten zusammensetzen. Wakultschik erinnert damit an den Ursprung des menschlichen Seins, auf die Verbindung von Energien, die uns umgeben und ausmachen. Die vibrierende Struktur der Arbeiten sowie die erzeugte Räumlichkeit laden den Betrachter dazu ein, die Werke aus verschiedenen Perspektiven und Blickrichtungen zu betrachten, wodurch er aktiv in die Wirkungsweise der Arbeiten und den künstlerischen Prozess einbezogen wird.

Die melodisch klingenden Titel wie „Echoes of Duality“ oder „Töchter des Gottes Nereus“ weisen häufig Bezüge zur Musik, Mythologie oder zu chemischen Elementen auf. Sie unterstreichen die emotionale und intuitive Wirkung, die jedes einzelne Werk ausstrahlt. Denn „die Bilder müssen symbolhaft sein, hypnotisieren“, so Maxim Wakultschik über seinen künstlerischen Anspruch. Die Bildgegenstände zeugen von einem ausgeprägten Gefühl für Ästhetik, verbunden mit mathematischer Präzision in der künstlerischen Ausführung. Jede Arbeit ist somit das Resultat eines fein abgestimmten kreativen Prozesses: Von der Komposition der Bildinhalte über harmonische Farbzusammenspiele bis hin zur sorgfältigen Wahl der Titel.

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Kategorie: Gegenwartskunst

Sigrid von Lintig

Sigrid von Lintig, Düsseldorfer Meisterschülerin, ist bekannt für ihre fotorealistische Malerei, die figurative Momentaufnahmen von schwimmenden und tauchenden Personen im Zusammenspiel mit dem sie umgebenden Wasser darstellen. In ihren Werken, wie etwa in Celine, fängt die Künstlerin aufwirbelnde Bewegungen ein, die sowohl den Wasserzustand als auch die Körperlichkeit der dargestellten Figuren verändern. Diese dynamischen Bewegungen und die Wechselwirkungen zwischen Licht, Farbe und Form werden von Sigrid von Lintig malerisch präzise beobachtet und umgesetzt.

Die dabei entstehenden Farbspiele und das Auflösen körperlicher Konturen erzeugen eine fast abstrakte Qualität, die die Figuren in eine schwebende, traumhafte Dimension überführt. Sigrid von Lintig erschafft eine Atmosphäre der Schwerelosigkeit, die Freiheit und die Leichtigkeit des Moments transportiert. Ihre Malerei ist dabei von einer Detailgenauigkeit geprägt, die den Betrachter in Staunen versetzt. Mit ihrem meisterhaften Umgang mit Licht und den feinen Farbabstufungen gelingt es ihr, eine tiefgründige und fast magische Welt zu kreieren, die den Alltag für einen Moment zum Stillstand bringt.

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Kategorie: one:artist show

Kirsten van den Bogaard

Alltägliche Situationen und zufällige Momentaufnahmen aus dem urbanen Raum begegnen dem Betrachter in den Arbeiten von Kirsten van den Bogaard. Auf der Basis von Fotografien hält die in Köln lebende Künstlerin menschliche Augenblicke malerisch auf glanzlackierten Aluminiumplatten fest. Das Leben und die persönlichen Geschichten der fotorealistisch gemalten Rückenfiguren bleibt eine Frage der Phantasie des Betrachters, denn diese sind aus ihrem ursprünglichen städtischen Kontext herausgelöst. Anstelle eines identifizierbaren Ortes bewegen sich die Figuren auf weiß, schwarz oder silber-glänzendem Metall, das die Umgebung sowie den Betrachter schemenhaft widerspiegeln. Der dynamische Malhintergrund ersetzt damit die architektonische Kulisse des Großstadtlebens und bietet Raum, der mit persönlichen Bezügen gefüllt werden kann.

Als besondere Neuheit werden in diesem Jahr zudem Arbeiten aus ihrem neuen Werkszyklus TELL ME MORE an unserem Messestand zu sehen sein: Der spiegelnde Malgrund ist malerisch um Fragmente ergänzt; die Figuren erscheinen nicht länger freigestellt. Variationen von Mustern, geometrische Formen, Farbflächen sowie Zahlen und Buchstaben muten in ihrer Kombination wie Collagen an, in welche die fotorealistisch gemalten Personen eingebettet sind. Dadurch entsteht eine Assoziation zur Street Art, die auf den urbanen Schauplatz von Kirsten van den Bogaards klassischen „Streetlife“-Beobachtungen verweist.

Zwar schimmert an vereinzelten Stellen noch die glanzlackierte Aluminiumfläche durch die Farbfelder hindurch, die den Rücken- und Seitenfiguren als Hintergrund dienen. Doch es ist nicht länger der Spiegeleffekt der großzügigen Freifläche, der den Betrachter Teil der Arbeiten werden lässt und die gemalten Rücken-/Seitenfiguren in unsere Umgebung einbettet. Stattdessen wird die Fantasie des Betrachters durch weitere Details und Hinweise angeregt. Dem Betrachter steht frei, was er in den Arbeiten sieht und erkennt – je nach persönlichen Erfahrungen, Kenntnissen und Sehgewohnheiten.

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Galerien-News

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24.01.2026

Maxim Wakultschik - Solo Show

Sehr geehrte Gäste der Art Galerie 7,
liebe Kunstfreunde,

vom 24. Januar 2026 bis zum 14. März 2026 präsentieren wir eine Einzelausstellung mit Arbeiten des Künstlers Maxim Wakultschik in der Art Galerie 7. Wir laden Sie herzlich zur Vernissage am Samstag, den 24. Januar 2026 von 15 bis 18 Uhr in Anwesenheit des Künstlers zu uns in die Galerie ein.

Wir freuen uns sehr, Ihnen in dieser Einzelausstellung einen Einblick in die vielfältige künstlerische Welt von Maxim Wakultschik zu geben und Ihnen die Möglichkeit zu bieten, seine faszinierenden Arbeiten zu bestaunen.

Herzliche Grüße aus der Art Galerie 7
Meike Knüppe & Team

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