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art karlsruhe
Eine Veranstaltung der

BEGE Galerien

Fischergasse 34, 89073 Ulm
Deutschland

Standort

  •   Halle 2 / H2/D25

Ansprechpartner

Bernd Geserick

Telefon
01794834188

E-Mail
info@bege-galerien.de

Larissa Monteiro da Costa

Telefon
017632927346

E-Mail
larissa.monteiro@bege-galerien.de

Unser Angebot

Kategorien

Unsere Künstler

Künstlerdetails

Kategorie: Gegenwartskunst

Julian Voss-Andreae

Julian Voss-Andreae (*1970, Hamburg) ist ein deutschstämmiger Bildhauer mit physikalischem Hintergrund. Seine Skulpturen verbinden wissenschaftliche Fragestellungen mit einer unverwechselbaren zeitgenössischen Formsprache. Voss-Andreae gilt als Begründer der Methode, Figuren durch rhythmisch gesetzte Metallscheiben entstehen zu lassen – eine Technik, die er 2006 erstmals entwickelte und die seither international große Aufmerksamkeit gefunden hat.

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Kategorie: Gegenwartskunst

Patrizia Casagranda

Sculptural Dot Paintings
Patrizia Casagranda entwickelt mit ihren Sculptural Dot Paintings eine eigenständige Position zwischen Malerei und Skulptur. Ihre Arbeiten verbinden klassische Porträttraditionen mit einer zeitgenössischen, reliefartigen Bildsprache. Die charakteristische dreidimensionale Punkterasterung verleiht den Porträts eine ausgeprägte physische Präsenz und erzeugt eine spannungsreiche Oberfläche zwischen Bild und Objekt.

Die bewusste Wahl der Materialien ist integraler Bestandteil des künstlerischen Konzepts. Casagranda arbeitet auf recycelten Bildträgern wie Kartonagen, Jutesäcken oder ausgedienten Armeezelten. Reine Pigmente, eingebunden in eine Mörtel-Gips-Mischung, werden in zahlreichen Schichten aufgetragen und formen reliefartige Oberflächen, die den Prozess des Aufbaus sichtbar machen.

Im Zentrum ihres Werks stehen weibliche Figuren aus Kunstgeschichte und Gegenwart. Casagranda interpretiert ikonische Motive ebenso wie Porträts unbekannter Frauen, darunter indische Müllsammlerinnen oder ukrainische Soldatinnen. Unabhängig von Herkunft oder gesellschaftlicher Rolle erscheinen die Dargestellten als gleichwertige, würdevolle Persönlichkeiten und werden zu Trägerinnen einer universellen, humanistischen Bildaussage.

Casagrandas Werke thematisieren weibliche Präsenz, Identität und gesellschaftliche Sichtbarkeit. Internationale Ausstellungen und Auszeichnungen haben ihre Position innerhalb der zeitgenössischen Kunst etabliert. Ihre Arbeiten werden 2026 im Jahrbuch des MoMA New York vorgestellt und waren bereits in Ausstellungen in Europa, dem Nahen Osten und den USA zu sehen.

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Kategorie: Gegenwartskunst

Gisela Hoffmann

Gisela Hoffmann ist eine Textil- und Konzeptkünstlerin. Sie arbeitet interdisziplinär in den Bereichen Kunst am Bau, Installation, skulpturale Kunst und Objekt.

Sie zählt zu jener Generation von Künstlern, die das Erbe der konstruktiv-konkreten Kunst angetreten, fortgeschrieben und weiterentwickelt hat.

In Sachen Material und Transport benötigt Gisela Hoffmann nur ganz wenig Ressourcen. In einem kleinen Schächtelchen von 11 x 11 cm befinden sich aufgerollte textile Bänder und Metallstifte. Weniger geht für große raumgreifende Arbeiten kaum.

Die Künstlerin hat ihr ganz eigenes Ausdrucksmedium schon vor Jahrzehnten gefunden. Sie nutzt dieTextilbänder bildhauerisch und architektonisch. Ihre Gewebelinien definieren Räume, Zwischenräume, sog. „metaspaces“, wie es Eugen Gomringer einst beschrieb. Räume, die offen, durchlässig und weiterzudenken sind.

Ebenso spielt der Einfluss des Sonnenstandes bei all ihren Werken eine große Rolle, für die sie den Schatten mit überlegt oder ihn als Teil ihres Werkes betrachtet. Zur Verleihung des Großen Kulturpreis der Stadt Nürnberg 2024 an Gisela Hoffmann formulierte es Dr. Simone Schimpf, Neues Museum Nürnberg, kürzlich so:

„Den Blick auf die Welt verändern.
Einen kräftigen Farbimpuls geben.
Eine Irritation in Altbekanntes einbauen.
Für all das steht das Werk von Gisela Hoffmann.“

Ihre Werke sind in zahlreichen Ausstellungen und bedeutenden Sammlungen präsent, wie der Sammlung Marli Hoppe-Ritter in Waldenbuch, dem Museum für konkrete Kunst in Ingolstadt und dem Indang Museum in Südkorea.

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Kategorie: Gegenwartskunst

Armin Göhringer

Mit der Kettensäge bearbeitet Göhringer den Stamm. Meisterhaft versucht er seine Ideen ins Holz zu übertragen und setzt dabei gezielt die Kräfte des Materials für die Formgebung seiner abstrakten Skulpturen ein. Dabei gelingt es ihm, das sensible Gleichgewicht zwischen seinen fragilen und schweren Holzkörpern herzustellen. Beinahe schwerelos ruhen massive Blöcke auf filigranen Stegen und Gittern. Die dunklen Oberflächen bilden einen Kontrast zu den Aussägungen, die das Licht in Szene setzen. Diese Gegensätzlichkeiten in Göhringers Werk und die Beherrschung des Werkstoffs Holz, bis an seine physikalischen Grenzen, machen den Betrachter staunen.

Dem Werkstoff bleibt Armin Göhringer auch bei seinen Objekten aus Büttenpapier und Holz treu. Er presst das angefeuchtete, grobfaserige Büttenpapier auf ausgesägte Skulpturenteile. Der getrocknete, lederartig wirkende Abdruck überdeckt stellenweise oder ganz die gesägten Holzteile. Diese „weichen Skulpturen“ sind zum Teil bemalt zum Teil, aber auch naturbelassen und von der Gerbsäure des Holzes verfärbt.

Die neuesten Arbeiten des Künstlers sind Papierschnitte. Die mit Aquarell unterlegten und im Deckblatt ausgeschnitten Papierarbeiten zeugen davon dass alle Dinge zusammenhängen und verbunden sind. Eine Idee die auch in den Holzarbeiten Göhringers sich wieder findet.

Der Kontrast zwischen fragil und stabil ist in seinen Werken immer präsent. Der Künstler sagt dazu: „Ich selbst bin Regung, Kraft, Wille, Ruhe, Intellekt und Gefühle“, und spricht damit die Polarität alles Wesenhaften an.

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Kategorie: Gegenwartskunst

Bernar Venet

Bernar Venet gehört zu den zentralen Stimmen der konzeptuellen Skulptur des 20. und 21. Jahrhunderts. Seine Linien erscheinen als gebogene, aufbrechende oder geneigte Formgebilde, die mathemische Präzision mit einem Gefühl von Bewegung verbinden. In den gezeigten Arbeiten wird Linie zu einem plastischen Ereignis: Sie führt durch den Raum, schafft Spannung und verweist zugleich auf ein übergeordnetes System aus Ordnung und Variation.

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Über uns

Galerie-Information

Die BEGE Galerien, 1984 als Fischerplatz Galerie Ulm von Bernd Geserick gegründet, blicken auf vier Jahrzehnte hochwertiger Ausstellungsprogramme im Bereich nationaler und internationaler zeitgenössischer Kunst zurück. Im historischen Fischerviertel Ulms präsentiert die Galerie ein präzise kuratiertes Programm, das Brücken schlägt zwischen prägenden Künstlerpersönlichkeiten vergangener Jahrzehnte und den Impulsen einer neuen, innovativen Generation.

Das Programm umfasst Arbeiten von international renommierten Künstlern wie Jeff Koons, Günther Uecker, Niki de Saint Phalle, Jean Tinguely, Eduardo Chillida und James Francis Gill sowie Werke profilierter Bildhauerinnen und Bildhauer wie Horst Antes, Stephan Balkenhol, Bernar Venet, Julian
Voss-Andreae und Armin Göhringer. Diese künstlerischen Wegmarken stehen exemplarisch für eine Haltung, die Tradition als Grundlage versteht und den Blick konsequent nach vorn richtet. Heute legt die Galerie ihren Schwerpunkt zunehmend auf aktuelle und experimentelle Positionen, die neue künstlerische Ansätze sichtbar machen und eine generationenübergreifende Perspektive einnehmen.

Mit besonderer Expertise für dreidimensionale Kunst, sechs thematisch kuratierten Jahresausstellungen und der Förderung junger Künstlerinnen und Künstler bekräftigt die BVDG-Mitgliedsgalerie ihre Rolle als vermittelnde Instanz zwischen Erfahrung und Erneuerung. Die eigens als Kunstgalerie konzipierte und mit dem Architekturpreis ausgezeichnete Räumlichkeit in der Ulmer Altstadt bietet mit ihren lichtdurchfluteten, über zwei Etagen verteilten Ausstellungsräumen ideale Bedingungen für die Präsentation zeitgenössischer Kunst. Die Galerie versteht sich zunehmend als Raum für künstlerische Entwicklung und Austausch, in dem Kunst in ihrer Vielstimmigkeit sichtbar wird
und neue Perspektiven eröffnet.

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Unternehmensdaten

Gründungsjahr

1984