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art karlsruhe
Eine Veranstaltung der

Galerie subjectobject

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Deutschland
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Ljiljana Vulin-Hinrichs

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Unsere Künstler

Künstlerdetails

Kategorie: Gegenwartskunst, one:artist show

Murshida Arzu Alpana: Existence & Not-Existence

Der Werk von Murshida Arzu Alpana schöpft aus ihrem authentischen Selbstverständnis, einem originellen Feingefühl für Kontext und ihrer künstlerischen Begabung: neue Zusammenhänge, Parallelen, Verflechtungen sichtbar zu machen. Sie setzt ihre Themen mutig, symbolisch und dennoch unprätentiös –- ob grafisch, in der Malerei oder in den Installationen. Unermüdlich hinterfragt sie unsere Gegenwart – stellt  diese zuweilen überspitzt dar oder sie beobachtet sie still und "streichelt“ über sie hinweg.
Alpana vertritt eine unabhängige künstlerische Position, die sich fern von jedem engen Maßstab und fern jeder gängigen Hierarchie vollzieht. Und trotz ihrer zuweilen ‚unorthodoxen’ Perspektiven, trotz auf den ersten Blick entfremdeter oder ‚kontextloser’ Motive baut sie keine surrealen Kompositionen auf, sondern enthüllt auf eine fast ‚hellseherische’ Weise eine universelle – just unsere – Lebenswelt und damit eine Realität, die sich zwischen Komplexität und Simplizität, zwischen Engagement und Sorglosigkeit sowie zwischen Unsicherheit und Gewissheit bewegt.
Ihre Malerei ist farblich autonom und perspektivisch durchaus eigen, ja eigenwillig. Im künstlerischen Ausdruck bewegt sie sich in einer weiten Spanne zwischen einem sinnlichen Realismus und surealistischen bis zu neoexpressiven Zügen, um die Fülle des Sichtbaren und Möglichen sowie des Nicht-Erkannten und Unerreichbaren aufzufangen.
Auf der Suche nach dem Sinn der „Existenz“ sowie der  „Nicht-Existenz“ verbindet sie in ihren Kompositionen sowohl ihre biografischen und interkulturellen Erfahrungen als auch universelle Themen und Symbole. Gefühle wie Entwurzelung und Heimatlosigkeit, eine überdimensionale ‚Ausdehnung’ der heutigen Welt, die allgemeine Vernetzung und eine gleichzeitige Beziehungslosigkeit sowie auch paradoxe Einsamkeit in einer überfüllten Welt – das sind Motive, die Alpana beschäftigen und die sie in ihren Arbeiten vermittelt: zugleich schwunghaft und präzise oder malerisch-klassisch und im nächsten Schritt dann wieder mit einer gewissen, fast „naiven“ Unbekümmertheit.
Ihre Themen schöpfen sich notwendig aus ihren autobiografischen Momenten und vermitteln dabei ihren Lebensweg als den einer Künstlerin zwischen verschiedenen Kulturen: jedoch nicht als einen exotischen Sonderweg, sondern als einen sehr persönlichen Weg, der das Klischeehafte in der gesellschaftlichen Wahrnehmung unbefangen sowie kritisch überwinden will. 

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Kategorie: Gegenwartskunst

Andrea Imwiehe: Menschenwerk und Natur

Andrea Imwiehe hat sich mit ihrem Duktus, ihrer künstlerischen Technik, Herangehensweise un Themenwahl als eine unverwechselbare Künstlerin etabiliert.
„Andrea Imwiehe nimmt mit ihrer Malerei eigentlich das Wesen, die Struktureiner Erinnerung zum Anlass: Selten sind Erinnerungen ganz plastisch,vielmehr erinnern wir uns an eine Stimmung, an ein bestimmtes Licht, aneinen Geschmack oder eine Atmosphäre. Erleben wir diese Atmosphäre,dieses Licht oder diesen Geschmack noch einmal, kann dies der Anstoß imSinne von Platon sein, der unsere Verknüpfungen arbeiten lässt – wir erinnernuns an bereits vorhandenes, das tief in uns verborgen war... Die Bilder fassen drei Ebenen zusammen: Erinnerungen, Fakten oder auch nur reine Assoziationen von Stimmung aus der Vergangenheit, konstruierte Erinnerungen und die Transformation in die Jetzt-Zeit.“ (Carla Johanna Frese)

Die Malweise von Andrea Imwiehe korrespondiert mit ihrer thematischen Wahl: in mehreren Schichten und in konsequenter farblicher Aufteilung aufgebaut: dunkler Hintergrund wird zum einen naturtreu, realistisch dargestellt und zum anderen großflächig in beige oder hellblau aufgehellt mit fragilen Zeichnungen, die in den Malgrund eingeritzt sind. Es wird etwas sichtbar gemacht, was vorher verborgen war.
"Liebevoll ausgearbeitet bis ins kleinste Detail präsentieren sich die Landschaften und Naturräume in den Bildern Andrea Imwiehes. Fast könnte man meinen, den Wind im Gras wispern zu hören, fast möchte man den Duft der Blumen wahrnehmen. Und doch stört etwas auf diesen Bildern. Industrieanlagen schieben sich von hinten in das Bild, die so gar nicht zu der lieblichen Natur passen wollen – Türme, Rohrleitungssysteme, Kräne, Mauern, manchmal halb verfallen.
Diese teils brachialen menschengemachten Bauwerke sind an sich schon Kontrapunkt zur Natur – doch greift Andrea Imwiehe darüber hinaus zu einem stilistischen Mittel, das den Gegensatz auf die Spitze treibt.
Statt sie nämlich ebenso detailverliebt zu malen, ritzt die gelernte Bauzeichnerin lediglich deren Umrisse in die oberen Farbschichten bis auf die farbige Grundierung der Bilder. Damit verstärkt sie den Kontrast einer-seits und nimmt ihm doch gleichzeitig die Schärfe. Die Industrieanlagen bekommen etwas Schwebendes, Vorläufiges, fast Geisterhaftes.
Das provoziert Interpretationen. Zwei liegen auf der Hand: Des Menschen Werk wird von der Natur zurückerobert, die Natur überwuchert die immer unsichtbarer werdenden Industrieanlagen. Oder im Gegenteil: noch ist die Natur unverletzt und harmonisch, doch im Hintergrund lauert schon der Mensch mit seinen Industrien, um ihr die Flächen streitig zu machen.
Die Bilder von Andrea Imwiehe sind Erinnerungsbilder, die speisen sich aus der eigenen Erinnerung gehen aber über diese hinaus. Ihr Anliegen ist es, eine Atmosphäre durch die Malerei zu erschaffen. Sie nimmt damit eigentlich das Wesen, die Struktur einer Erinnerung zum Anlass."
Aus dem Text von Carla Johanna Frese, Kunstwissenschaftlerin

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Kategorie: Gegenwartskunst

Silke Bartsch: Outside is Your Work

Die Künstlerin zeichnet eine kühne Auseinandersetzung mit unseren realen sowie ‚eingeredeten’ Wirklichkeiten und Konstruktionen aus. Bartschs Kompositionen untersuchen mit durchlaufenden räumlichen Perspektiven unsere existenziellen Zustände, Fakten und Eventualitäten - mit einer Brillanz der Beobachtung sowie mit sanfter Intervention. Sie zerlegt das Reale und sucht nach möglichen neuen Zusammensetzungen und Realitäten – ohne irgendeine Aggressionshaltung, quasi fließend, als würde sie ‚die Vorhänge davor auseinanderziehen’ oder Bildelemente verschieben und neu positionieren. Sie zeigt auf eine Welt hin, die sich stetig verwandelt oder die wir, besser gesagt, permanent verändern sowie jene, die wir uns nur einbilden und konstruieren.
Diese Interpretation der künstlerischen Arbeiten Bartschs haben wir komprimiert im Ausstellungstitel „The Outside Is Your Construction ausdrücken wollen, da wir diese Botschaft in allen ihren Werken, unabhängig von der Technik, entdecken und verfolgen konnten.

In der Malerei folgt Silke Bartsch diesem Konzept mit viel Farbkraft – eigenwillig, sehr intensiv und beschwingt. Bartschs Farben üben nicht nur eine unübersehbare Attraktion aus, sondern haben auch eine architektonische Funktion – sie halten und tragen das Bild-Konstrukt und die Komposition. Ihre Orte und Motive bewegen sich zwischen den erkennbaren Realitäten, Objekten und Gefühlswelten sowie unseren Sehnsüchten nach exotischen, fantastischen oder sogar „unmöglichen“ Orten, Verbindungen und Entwicklungen – furchtlos und sanft zugleich.
Ihre Gravuren auf Linol sind dagegen farblich ganz zurückgenommen – die Hintergründe sind dunkel und monochrom mit grafischen eingeritzten Elementen, die Licht und Spuren, Irrwege sowie Auswege in unserem existenziellen Raum aufzeigen.
Das ‚Dunkle’ steht einerseits für das Unbekannte, Noch-Nicht-Erkundete sowie anderseits für die Herausforderung. Sie geht mit spitzen Werkzeugen, mit  leichten, schwimmenden oder resoluten Linien, Formen und Bewegungen durch den Hintergrund – den sie anrührt, füllt, sondiert und gewissermaßen „durchreist“.
Hier ist kein Platz für Ängste – in diesen wie auch in allen Arbeiten von Silke Bartsch gehen wir mit ihr ‚durch dick und dünn‘ mit – wir entdecken Licht, Farbkraft und Dunkelheit zugleich in unserer erlebten, erprobten, wahren wie auch in einer möglichen, von uns konstruierten Welt.

Silke Bartsch sieht in allem Veränderungspotential, Flexibilität und Relativität; sie lebt diese ewige Herausforderung unserer Welt und der menschlichen Existenz – sie möchte ‚dahinterkommen‘ und nimmt uns dabei mit, sie deckt Raum- und Zeitperspektiven auf, visualisiert Energie und Veränderungstrieb – und bringt uns schließlich schleichend und auf künstlerischem Wege – so etwas wie Physik bei.

 

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Kategorie: Gegenwartskunst

Yuko Fuchigami: Undertones

Yuko Fuchigami lebt und arbeitet in Tokio und wir haben sie 2025 im Rahmen eines künstlerischen Austauschs mit der Künstlergruppe A21 Art International Exhibitio aus Osaka kennengelernt und schon zwei mal erfolgreich ausgestellt.

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Kategorie: Gegenwartskunst

Oscar Castillo: Magie der Wirklichkeit

Oscar Castillo ist nach seinem Kunsstudium in Mexico durch ein DAAD-Stipendium nach Deutschland gekommen.
Seit über 20 Jahre lebt er und arbeitet in Berlin. 

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Kategorie: Gegenwartskunst

Jelena Fuzinato - Kunst auf's Gerüst!

Mit Jelena Fuzinato arbeiten wir seit 2013 zusammen und begleiten intensiv ihre künstlerische Bahn seit ihrem Studium an der UdK.

Ihre Arbeiten sind von einer erfrischenden und anderweitigen Energie und zugleich von einer melancholischen Eindringlichkeit und besonderen künstlerischen Reife und Souveränität geprägt.
Obwohl Zeichnung Fuzinatos Technik ist, gehören genauso Malerei, Video- und Raum-Installationen bis hin zu Körper-Performance zu Fuzinatos künstlerischen Ausdrucksweise.

Fuzinatos Zeichnungen sind dichte, ob colorierte oder monochrome Arbeiten aus hunderttausenden Strichen des Grafitstifts, die enorme Intensität, besondere Sensibilität und eine diskrete Absolutheit besitzen. Sie zeugen von einer stillen Gefasstheit wie auch von Gefühlstiefe und einer subtilen künstlerischen Sprache. Sie zeigt ihre Zeichnungen istallativ, sie besetzt Wände und Räume, bringt sie auf Gerüste und erweitert dadurch die Reichweite der Kunst. 
Fuzinato führt ihre Kompositionen zugleich zart und konsequent aus, ohne eine strenge Trennung von Akteuren und Hintergründen zu beabsichtigen; sie hinterfragt auf eine besondere, unaufdringliche Art kollektive und individuelle Vorstellungen und Erinnerungen, schafft Kulissen für ihre Akteure und Symbole, um Lebensläufe, Objekte und ‚Momente‘ (re)konstruieren zu können.
Ihre Arbeiten besitzen eine besondere Authentizität und Originalität und stellen eine komprimierte, autochthone Welt dar, die uns fern und zugleich existenziell nahe und universal erscheint.

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Kategorie: Gegenwartskunst

Inga Altenkirch - Zeitgeist-Abdrucke

Inga Altenkirch - Artist Statement

Grundsätzlich beschäftigt mich die allgemein gültige Vorstellung von Fortschritt, gesellschaftliche Veränderungen, der Zeitgeist im weitesten Sinne.
Bei diesem Teil meiner Arbeit verbinde ich das alte sinnlich manuelle Radierhandwerk mit gegenwärtigen Themen und möchte durch diesen Bruch eine Distanz herstellen.
Als Druckplatten verwende ich unter anderem Plastikabfälle.
Mit dem Blick auf alltägliche Situationen gerichtet, versuche ich das Absurde, das Paradoxe, das Surreale, sowie das Groteske der unserer Zeit zu entdecken.

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Über uns

Galerie-Information

Galerie subjectobject agiert seit 2007 mit dem Fokus auf die zeitgenössische Kunst im interkulturellen Spektrum -  in dem sich die vielseitigen, authentischen, künstlerischen Positionen und deren existentielle, kulturelle und mediale Wahrheiten und Narrative bewegen und formen sowie im aktuellen weltoffenen Kontext gegenseitig beeinflussen.
Diese neue Dynamik interessiert uns, denn sie beeinflusst die zeitgenössischen Kunst enorm, stellt sie vor neue Herausforderungen und bringt dadurch neue spannende künstlerische Qualitäten und Positionen.

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Unternehmensdaten

Gründungsjahr

2007